Werkverzeichnis
| Verlag |
|---|
| Verlag | ||
|---|---|---|
|
Alpenländische Klarinetten–Weihnacht (1999)
Für vier Klarinetten oder variable Holzbläserbesetzung
Weihnachten ist ohne Zweifel das Fest der Feste. Die Geburt Christi wird in den diversen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert. Eine Besonderheit ist es aber allemal Weihnachten im Alpenland mitzuerleben. Wahrscheinlich erklärt sich der überaus reiche Bestand vokaler- und instrumentaler Musikstücke in diesem Lebensraum gerade aus dieser Tatsache. Es ist fast ein unmögliches Unterfangen, aus der übergroßen Fülle weihnachtlicher Lieder und Weisen eine repräsentative Auswahl zu treffen. Das vorliegende Kompendium enthält zehn jener Weisen, welche dem Herausgeber im Laufe der Zeit besonders ans Herz gewachsen sind. Die Sätze wurden ganz bewußt den alten, tradierten Singgewohnheiten angeglichen, die bis heute nicht nur an Reiz keine Einbuße erlitten, sondern sogar an Attraktivität dazu gewonnen haben. Die Anlage der Satzstruktur ist vierstimmig. Als Grundbesetzung kann jene für vier Klarinetten gleicher Stimmung angesehen werden. Da dieser Ausgabe aber auch Instrumentalstimmen verschiedener Stimmungen und Lagen beigegeben wurden, können die Weisen in mannigfaltigsten Besetzungen - bis hin zum vollständigen Holzbläserchor - dargeboten werden. Sie eignen sich für Darbietungen im sakralen und profanen Bereich gleichermaßen. Diese Ausgabe besteht aus folgender Stimmenausstattung:
Anmerkung: Dieselbe Ausgabe erschien im KOCH - Musikverlag auch für Blechblasinstrumente als Notenausgabe (Nr. 028250) sowie als CD (Nr. 323547). Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Koch Musikverlag | |
|
Alpenländische Volksmusik (1992)
Für vier Klarinetten
Bayrischer, Zwiefacher, Polka, Jodler, Landler, Stille Weis`
Die Klarinette ist als Orchester- als Jazz- sowie als Volksmusikinstrument gleichermaßen beliebt. Am verbreitetsten dürfte sie aber in den Kreisen der Volksmusiker sein. Angeregt von dieser Tatsache entstanden auf dem Schreibtisch von Gottfried Veit diese hier vorliegenden „Sechs Volksmusikstücke“, die zwar nicht authentische Volksmusik darstellen, jedoch weitestgehend der Volksmusik nachempfunden sind. Sie eignen sich einerseits als Gebrauchsmusik für verschiedenste Gelegenheiten, andererseits aber auch für Auftritte bei Konzerten und Volksmusikveranstaltungen. Ob diese sechs aufeinander abgestimmten Volksmusikstücke mit den Titeln „Stille Weis´“, „Landler“, „Jodler“, „Polka“, „Zwiefacher“ und „Bayrischer“ als vollständige Suite oder einzeln dargeboten werden, steht den Ausführenden frei. Eine ansprechende Druckausgabe dieser „Alpenländischen Volksmusik“ erschien beim Musikverlag Helbling in Innsbruck im Jahre 1992. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Helbling Edition | |
|
Capriccio (1990)
Für neun Querflöten
Das „Capriccio“ für neun Querflöten (ein Piccolo in C, sieben Flöten in C und eine Altquerflöte in G) entstand im Jahre 1988 und wurde dem Ensemble „Sonus Flatus“ gewidmet. Über dieses kammermusikalische Werk in Rondoform schrieb Prof. Dr. Josef Oberhuber folgendes: „Konstitutives Element dieses Werkes sind mixturartige Klänge, die teils parallel, teils in Gegenbewegung fortschreiten. Diesen wogenden Klängen stehen clusterähnliche Gebilde gegenüber. Es fehlt jedoch auch der Dialog zwischen einzelnen Flöten und Flötengruppen nicht. Insgesamt ist es ein Stück von prickelnder Frische und zart schillernder Farbigkeit“. Das „Capriccio“ von Gottfried Veit erschien sowohl als LP, MC und CD auf Tonträgern. Eine exemplarische Einspielung davon ist auf dem Tonträger NOVALE/CDR/146 akustisch festgehalten. Verlag: Zimmermann Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Zimmermann Musikverlag | |
|
Drei Stücke für vier Klarinetten (1978)
Klangbänder, Tanzrhythmen, Geläufigkeiten
Der Begriff „Kleine Werke großer Meister“ wurde bereits mehrfach verwendet. Besonders gut trifft er aber den Inhalt dieses hier vorliegenden Kompendiums musikalischer Kleinodien mit dem Titel „Klassische Spielstücke“. Wohl fast jeder große Meister der Tonkunst hat kleine Werke – oft sogenannte „Gelegenheitskompositionen“ – geschrieben, die schon in minimalster Besetzung ein vollkommenes Klangbild ergeben. Bei dieser Ausgabe für vier Klarinetten gleicher Stimmung handelt es sich um Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann, die Gottfried Veit für den praktischen Gebrauch eingerichtet hat. Sie eignen sich für unterschiedlichste Aufführungsgelegenheiten profaner und sakraler Natur. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Helbling Edition | |
|
Erstes Spielbuch (1999)
Alle blasen mit, 25 leichte bis mittelschwere Spielstücke großer Meister
Es ist höchst erfreulich festzustellen, in welchem Maß das aktive Musizieren in den letzten Jahren zugenommen hat. Vor allem die Jugend trifft sich immer häufiger, in kleineren und größeren Spielgemeinschaften, um gemeinsam zu musizieren. Die Blasmusikverbände organisieren Jungbläserwochen, Bezirksbläserkurse, Wochenendseminare, Jugendlager für Jungmusikanten u. v. m., um das musikalische Niveau der einzelnen Instrumentalisten - und somit auch der Mitgliedsvereine - stetig zu heben. Das hier vorliegende ERSTE SPIELBUCH mit dem bezeichnenden Untertitel "Alle blasen mit" möchte eine praxisorientierte Hilfestellung zu dieser positiven Entwicklung sein. Es ist für das gemeinsame Musizieren von Holz- und Blechblasinstrumenten aller Stimmungen und Lagen gedacht. Man kann aus dieser Sammlung leichter bis mittelschwerer Spielstücke sowohl solistisch als auch chorisch musizieren: es sind damit geradezu alle Besetzungswünsche erfüllbar. Ist die erste-, zweite- und dritte Stimme besetzt, so können alle darin enthaltenen Instrumentalsätze einwandfrei dargeboten werden. Zu achten ist - bei mehrfacher Besetzung - lediglich, auf eine gleichgewichtige Verteilung der drei Stimmen. Die Notenausgabe besteht aus einer Partitur in C (auch für Posaunenchöre verwendbar) und folgenden Instrumentalstimmen:
Wenn es dieser Veröffentlichung gelingt, praxisorientiertes Musiziergut für Spielgemeinschaften, Musikschulen, Posaunenchöre, Vorschulkapellen und Jugendblasorchester bereitzustellen, dann hat sie ihre Zielsetzung erreicht. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Furioso (1992)
Für zwei Querflöten, Klarinette (oder drei Querflöten) und Klavier
Allgemein bekannt ist, dass man unter „Furiant“ den Nationaltanz der Böhmen bezeichnet. Er weist als Charakteristikum vor allem starke rhythmische Akzente auf. Dieses hier vorliegende „Furioso“ von Gottfried Veit hat mit dem böhmischen Nationaltanz nur zwei Elemente gemein: Einerseits ist es das mitreißende Tempo und andererseits die bestechende Musikantik. In Form eines Kettenrondos huscht die Komposition – im „Assai presto“ – vorüber und kommt erst nach einem unüberhörbaren Klavier-Glissando in der Coda zur Ruhe. Jedes der vier Instrumente wird technisch zwar gefordert aber nie überfordert und hat obendrein – entweder im Ritornell oder in einem der Couplets – einen kleinen Solo-Auftritt. Seine Beliebtheit verdankt dieses lustige „Furioso“ wahrscheinlich nicht zuletzt auch seiner Alternativ-Besetzung: Es kann nicht nur mit zwei Querflöten, Klarinette und Klavier, sondern auch mit drei Querflöten und Klavier wirkungsvoll dargestellt werden. Verlag: Zimmermann Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Zimmermann Musikverlag | |
|
Heitere Spielmusik (1991)
Für vier Klarinetten
Menuett, Musette, Gigue
Sicherlich hat Paul Hindemith – wie viele andere Komponisten auch – die interessante Erfahrung gemacht, dass mit der Musik „das Traurige“ viel leichter auszudrücken ist, als „das Heitere“. Wahrscheinlich entstand unter diesem Eindruck auch seine „Sinfonia serena“. Dieses Orchesterwerk, das 1946 geschrieben wurde, hat Hindemith ganz stark auf den Hörer ausgerichtet. Am heitersten ist eindeutig der zweite Satz, der ausschließlich von Bläsern ausgeführt wird. Die hier vorliegende „Heitere Spielmusik“ für vier Klarinetten von Gottfried Veit gehört zwar zur pädagogischen Musik, möchte aber ebenfalls eine heitere Atmosphäre erzeugen. Dies geschieht zum einen durch die relativ bewegte Spieltechnik, andererseits aber auch durch den besonderen Charakter der einzelnen Sätze. Ganz bewusst wird hier der ausgewiesene „Langsame Satz“ ausgespart. Es beginnt mit einem „Menuett“, wird mit einer „Musette“ fortgesetzt und endet mit einer „Gigue“, wobei beide Ecksätze mit „Allegro“ überschrieben sind. Wenn diese drei Stücke auch ein eher lebhaftes Tempo vorgeben, so sollte ihre Heiterkeit jedoch mehr von der Art der Interpretation, als vom flotten Tempo herrühren. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Kassation (1977)
Für zwei Klarinetten und Fagott (oder Tenorhorn/Tenorsaxophon)
Unter „Kassation“ versteht man in der Musik ein meist kleines, mehrsätziges Tonstück für solistisch besetzte Instrumente. Da die „Kassation“ für Aufführungen unter freiem Himmel bestimmt ist, werden Blasinstrumente bevorzugt. Über die Herkunft des Ausdruckes „Kassation“ gibt es mehrere Auslegungen: „gassatim“ bedeutet „auf der Gasse“; „cassa“ heißt Trommel (also „Trommelständchen“) und „cassare“ kann mit „verabschieden“ („Abschiedsmusik“) übersetzt werden. Die Kassation weist mit dem „Divertimento“ und der „Serenade“ eine gewisse Verwandtschaft auf. Ohne Zweifel eine Art „Gassenhauer“ ist die hier vorliegende „Kassation“ für zwei Klarinetten und Fagott von Gottfried Veit. Die drei Sätze „Allegro“, „Tanz“ und „Rondo“ haben heiteren Charakter und sind geradezu darauf aus, eine unbeschwerte Atmosphäre zu erzeugen. Sollte zur Darstellung dieser Musik kein Fagott vorhanden sein, kann die dritte Stimme ohne Bedenken auch von einem Tenorsaxophon, einem Tenorhorn oder einem Bariton gespielt werden. Dieses heitere Musikstück ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine „kammermusikalische Gebrauchsmusik“. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Bohne & Schulz | |
|
Klassische Spielstücke (1982)
Für vier Klarinetten
Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und Schumann Der Begriff „Kleine Werke großer Meister“ wurde bereits mehrfach verwendet. Besonders gut trifft er aber den Inhalt dieses hier vorliegenden Kompendiums musikalischer Kleinodien mit dem Titel „Klassische Spielstücke“. Wohl fast jeder große Meister der Tonkunst hat kleine Werke – oft sogenannte „Gelegenheitskompositionen“ – geschrieben, die schon in minimalster Besetzung ein vollkommenes Klangbild ergeben. Bei dieser Ausgabe für vier Klarinetten gleicher Stimmung handelt es sich um Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann, die Gottfried Veit für den praktischen Gebrauch eingerichtet hat. Sie eignen sich für unterschiedlichste Aufführungsgelegenheiten profaner und sakraler Natur. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Kleine Suite für vier Querflöten (1992)
Andante, Adagio, Allegro
Während die Querflöte in den Musikkapelle vor zwanzig oder dreißig Jahren noch zu den sogenannten Mangelinstrumenten zählte, ist sie heute geradezu ein „Mode-Instrument“. Musikkapellen – auch mittleren Stärke – verfügen gegenwärtig nicht selten über vier, fünf oder sogar noch mehr Querflöten. Um den vielen Bläsern der Querflöte eine instrumentalgerechte Spielmusik in die Hand zu geben, entstanden diese drei Sätze für Querflöten-Quartett. Sie sind spieltechnisch relativ leicht zu bewältigen, musikalisch aber ansprechend und sollen den Ausführenden in erster Linie Freude und Begeisterung beim aktiven Musizieren vermitteln. Diese drei Stücke für Querflöten-Quartett eignen sich gleichermaßen für Schule, Haus, Fest und Feiern; darüber hinaus können sie aber ebenso beim Musiklager und in der Kirche gute Dienste erweisen. Bei der Darbietung dieser Stücke sollte jedoch die Freude am Musizieren immer im Mittelpunkt stehen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Helbling Edition | |
|
Mozart für alle (1997)
Für vier Klarinetten
Es dürfte wohl unbestritten sein, dass Wolfgang Amadeus Mozart einer der bedeutendsten Komponisten ist, den das Abendland hervorgebracht hat. Er verfasste weit über 600 Werke. Neben umfangreichen Kompositionen wie 23 Opern, 59 Sinfonien, 78 anderen Orchesterwerken, 176 Kammermusiken, 95 Chorwerken und 105 Liedern, schrieb er aber auch unzählige „Gelegenheitswerke“. Und gerade diese „Gelegenheitswerke“ haben in der Musikpädagogik von heute einen unschätzbaren Wert. Aus diesem Grunde war es für Gottfried Veit relativ einfach Stücke aus Mozarts Feder zu finden, die spieltechnisch geringe Ansprüche stellen, aber musikalisch von überdurchschnittlicher Qualität sind. Daher hat der Titel dieser Sammlung „Mozart für alle“ eine doppelte Bedeutung: Zum einen, weil diese Spielstücke rein technisch von fast jedem zu bewältigen sind, und zum anderen, weil sie auch inhaltlich jedermann zugänglich sind. In der vorliegenden Sammlung sind diese leichten Spielstücke für vier Klarinetten eingerichtet. Sie können von jungen Instrumentalisten bereits nach kürzester Zeit erfolgreich dargeboten werden. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Koch Musikverlag | |
|
Musichetta (2003)
Für sechs Klarinetten (und Bassklarinette ad lib.)
Der italienische Ausdruck „Musichetta“, bedeutet soviel wie „leichte Musik“, „gefällige Musik“, „unterhaltende Musik“ u.s.w. Die „Musichetta“ von Gottfried Veit benützt als Grundmaterial das italienische Volkslied „O Bella ciao“. Dieses Lied war ursprünglich ein Gesang der reispflanzenden Frauen und Mädchen. Später wurde es zu einem Partisanenlied. Heute ist es aber ein allseits bekanntes Volkslied, das sich nicht nur in ganz Italien, sondern weit darüber hinaus großer Beliebtheit erfreut. In der Komposition „Musichetta“ erscheint diese nur achttaktige Weise in verschiedenen Klanggestalten. Nach einer kurzen Einleitung wird das Thema in seiner Urgestalt vorgestellt. Dann folgt (als erste Variation) ein virtuoses „Vivace“ in B-Dur. Ein „Andante“ (als zweite Variation) in g-moll bildet den ruhigen Pol als Mittelteil, bevor (als dritte Variation) ein „Allegro“ in D-Dur dieses ohrenfällige Musikstück beschließt. Am schönsten klingt diese Komposition natürlich in der Originalbesetzung von sechs Klarinetten und Bassklarinette. Es ist aber auch gegen eine chorische Besetzung der einzelnen Stimmen nichts einzuwenden: vor allem dann, wenn die dynamische Gewichtung der Instrumentalstimmen gut aufeinander abgestimmt ist. Auf die Besetzung der Bassklarinette sollte jedoch nur in Ausnahmefällen verzichtet werden. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Musik für vier Klarinetten (2004)
Badia-Suite
Wie bei nicht wenigen Werken Gottfried Veits, handelt es sich auch bei der „Badia-Suite“ um eine Auftragskomposition. Diesmal war es das Klarinettenquartett BADIA, von welchem die Initiative einer musikalischen Neuschöpfung ausging. Das „Badia-Quartett“ mit Filippo Palumbo, Raimund Pizzinini, Roman Pizzinini und Fridl Pescoller brachte dieses Werk auch in Badia - in der „Ciasa J. B. Runcher“ - zur Uraufführung. Die hier vorliegende „Musik für vier Klarinetten“ ist dreisätzig. Im Mittelpunkt der Komposition steht - als Reverenz an Badia und seinen ladinischsprechenden Einwohnern - die zum Volkslied gewordene Weise „Na sera serena“. Diese schlichte Melodie erklingt im „Cantabile“ in B-Dur, dem eine achttaktige Einleitung vorangestellt wurde. Eingerahmt wird dieses Herzstück der Suite von zwei bewegten Sätzen: der Erste im „Allegro moderato“ ähnelt der Formgestalt eines Sonatenhauptsatzes, welcher von einem Vor- und einem Nachspiel umschlossen wird. Bei diesem Ecksatz halten sich die spieltechnischen Anforderungen noch in Grenzen. Anders ist dies aber beim dritten Satz - einem „Rondo vivace“ - bei welchem eine bestimmte klarinettistische Fingerfertigkeit vorausgesetzt wird. Das geradtaktige „Ritornell“ erscheint vier Male, wird aber immer wieder von taktwechselnden „Couplets“ mit diversen harmonischen Überraschungen unterbrochen. Für die ausgewogene Architektur dieses Satzes bürgen natürlich die immer wieder kehrenden Teile. Eine kurze „Coda“, die eine Reminiszenz an die Introduktion darstellt, beschließt diesen ohnehin schon lebhaften Finalsatz mit viel Esprit. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Tss Musikverlag | |
|
Parodie (1989)
Für vier Klarinetten
Unter „Parodie“ (griechisch: „Gegengesang“) versteht man eine verspottende oder kritische Nachahmung einer als bekannt vorausgesetzten Vorlage. Die Parodie übernimmt nicht selten die äußere Form des Originals, verbindet damit aber den gegenteiligen Inhalt. In der Dichtung wird oft durch Umformung des Textes, indem die wichtigsten Worte beibehalten werden, der Sinn ins Komische gezogen. Als Vorlage der „Parodie“ für vier Klarinetten von Gottfried Veit diente das volkstümliche Musikstück „Der Klarinettenmuckl“, dessen Autor unbekannt ist. Als parodistisches Grundelement kann hier die fast völlig ungewohnte Harmonisierung betrachtet werden. Während die drei Oberstimmen – meist parallel geführt – die sogenannte Melodie spielen, steuert die vierte Klarinette den Bass dazu. Diese „Klarinetten-Parodie“ sollte heiter, humorvoll, ja sogar witzig gespielt werden, damit ihre Darbietung an einen Sketsch erinnert. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Sechs Menuette für vier Klarinetten (1996)
Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Pleyel und Sperontes
Das „Menuett“ ist ein altfranzösischer Tanz. Es erhielt seinen Namen vom französischen „menu“ (klein, zierlich) wegen der Zierlichkeit seiner Tanzschritte. Durch Jean Baptiste Lully, der 1653 ein Menuett für den Sonnenkönig schrieb, gelangte dieser Tanz als Sinnbild der höfischen Grazie in die Kunstmusik. Das Menuett ist im Dreivierteltakt notiert und wurde ursprünglich in einem langsamen Zeitmaß (Viertel = 88) gespielt bzw. getanzt. Es hat fast immer ein „Trio“, das manchmal als „Menuett II“ bezeichnet wird. Johann Stamitz machte das Menuett zum dritten Satz sowohl der Sonate als auch der Sinfonie. Es gibt wohl kaum einen sogenannten klassischen Komponisten, der nicht eines oder mehrere Menuette geschrieben hat. Da das Menuett als Gebrauchsmusik sehr vielseitig verwendbar ist, sammelte Gottfried Veit sechs solcher Tänze und bearbeitete sie für vier Klarinetten gleicher Stimmung. Die hier vorliegenden kleinen Meisterwerke stammen aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sigismund Sperontes, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Ignaz Pleyel. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
|
Spielstücke für drei Klarinetten (1978)
Werke von Beethoven, Mozart, Haydn, Händel, Gluck, Fux und Bach
Seit dem 15. Jahrhundert ist der Großteil der abendländischen Musik vierstimmig. Sowohl der gemischte Chor als auch der Männerchor singt vierstimmig. Auch das Streichquartett und die verschiedensten Bläserformationen bedienen sich der Vierstimmigkeit. Sogar die „Harmonielehre“ wird als vierstimmiger Satz vermittelt. Die Dreistimmigkeit ist hingegen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis viel seltener anzutreffen. Die hier vorliegenden „Spielstücke“ sind, wie aus dem vollständigen Titel hervorgeht, dreistimmig angelegt. Es handelt sich dabei um einfache aber gehaltsvolle Gebrauchsmusiken von Beethoven, Mozart, Haydn, Händel, Gluck, Bach und Fux, die Gottfried Veit für drei Klarinetten gleicher Stimmung eingerichtet hat. Es sind dies also kleine Meisterwerke im geringstimmigen Satz. Dreistimmige Stücke dieser Art eignen sich auch als Ergänzung im Unterricht besonders gut: sind in einer Unterrichtsstunde zwei Schüler anwesend, so können sie - gemeinsam mit ihrem Lehrer - immer wieder Kammermusik bedeutender Komponisten pflegen Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Südtiroler Volksmusik (1983)
In der Sennhütte-Bayrischer, Kirchtag-Ländler, Hosenlupfer-Polka, Umgang-Marsch und Maiblumen-Walzer
Für Es-Klar. (C-Flöte), B-Klar., 2 Flgh., Tenorh., 2 Hrn., Pos. (Harfe oder Harmonika) und Bass.
Diese „Südtiroler Volksmusik“ ist keine Eigenkomposition Gottfried Veits. Er hat hier vielmehr Spielstücke aus alten Handschriften gesammelt, sie für den praktischen Gebrauch eingerichtet und veröffentlicht. Bei den fünf Stücken („In der Sennhütte“, „Hosenlupfer-Polka“, „Kirchtag-Ländler“, „Maiblumen-Walzer“ und „Umgang-Marsch“) handelt es sich um überliefertes Volksgut, das im Südtiroler Schlerngebiet noch heute von unzähligen Blasmusikanten auswendig gespielt wird. Es wurde so eingerichtet, dass es von jeder sogenannten „Böhmischen“ wirkungsvoll aufgeführt werden kann. Um verschiedene Besetzungs-Alternativen zu ermöglichen, liegen der Notenausgabe einige „Doppelstimmen“ bei: anstelle der Klarinette in Es kann eine Querflöte in C, anstelle des Tiefbasses (II. Bass) ein Hochbass verwendet werden. Ist eine Harfe oder eine Harmonika vorhanden, so können die zwei Hornstimmen und die Posaunenstimme wegfallen. Die Grundbesetzung der Notenausgabe sieht folgende Instrumente vor:
Zusatzstimmen:
Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
|
Tarantella (1997)
Für sechs Klarinetten (Bassklarinette ad lib.)
Die „Tarantella“ ist ein leidenschaftlicher, neapolitanischer Paartanz. Der Name entstand in der Stadt TARENT oder stammt – wahrscheinlicher – von der Tarantel ab, einer bösartigen Spinne. Der Stich dieser Spinne soll nach altem Volksglauben Tanzwut zur Folge haben, die wiederum nur durch Tanzen geheilt werden kann. Da das Tamburin (die Schellentrommel) das „Tarantella-Instrument“ schlechthin ist, könnte man damit zu diesem lebhaften Tanz freie Rhythmen dazu improvisieren. Die hier vorliegende „Tarantella“ für sechs B-Klarinetten und Bassklarinette wurde auf der Compact Disc „GOTTFRIED VEIT – Werke für Blasorchester und Bläserensembles“ NOVALE/CDR/146, gespielt vom „Clarino Ensemble“ unter der Leitung von Werner Mayr, akustisch festgehalten. Sehr wirkungsvoll ist dieses folkloristische Stück in der vollen Besetzung. Es kann aber auch ohne Bassklarinette dargeboten werden. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Zeitreise (2003)
Für Solo-Klarinette in A oder B
Reisen ist allemal etwas Faszinierendes! Fremde Länder, neue Ziele und dergleichen erweitern unseren Horizont. Eine Reise kann aber auch nur im Kopf stattfinden: dann besteht die Möglichkeit einer „Zeitreise“. Wie heißt es gleich bei den Sprüchen des Konfuzius: Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit. Die hier vorliegende „Zeitreise“ für Klarinette-Solo umspannt einen zeitlichen Rahmen von rund 1.500 Jahren. Sie läßt epochemachende Motive bedeutender Zeitabschnitten der Musikgeschichte kurz anklingen und verbindet diese jeweils mit einer „notierten Improvisation“. Wie jede glückliche Reise, so endet auch diese musikalische „Zeitreise“ wieder dort, wo sie begonnen hat. Die Zeit der Gregorianik umschließt sozusagen alle anderen Epochen. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: unterschiedlich, je nach Interpretation |
Tatzer Musikverlag |
