Werkverzeichnis
| Verlag |
|---|
| Verlag | ||
|---|---|---|
|
Adventslieder für Blechbläserquartett (1975)
Gegrüßt sei Maria, O Heiland reiß die Himmel auf, Maria durch ein Dornwald ging, Tauet Himmel den Gerechten, Macht hoch die Tür
Advent (lat.: adventus = Ankunft) ist die vierwöchige Vorbereitungszeit auf das große Weihnachtsfest. Von den vier Adventssonntagen ist der erste gleichzeitig auch der Anfang des Kirchenjahres. Während es eine fast unüberschaubare Fülle an Weihnachtsliedern gibt, so hält sich die Zahl der Adventslieder in verhältnismäßig engen Grenzen. Die fünf Adventslieder dieser kleinen Sammlung erfreuen sich einer allgemeinen Verbreitung. Die Melodie von „Tauet Himmel, den Gerechten“ stammt aus dem Jahre 1777. Das Lied „Macht hoch die Tür“ wurde bereits 1704 in Halle gesungen. Noch älter als diese beiden Adventslieder ist „O Heiland, reiß die Himmel auf“, das schon im Rheinfelsischen Gesangsbuch des Jahres 1666 aufscheint. „Maria durch ein Dornwald ging“ war ursprünglich ein Wallfahrtslied und erhielt erst im 20. Jahrhundert seinen adventlichen Charakter. Das jüngste unter diesen Adventsliedern ist „Gegrüßt sei Maria“, es kommt aus Kärnten und wurde erst 1921 verschriftlicht. Da die hier vorliegenden Bläsersätze von Gottfried Veit mit Vorspielen versehen sind, eignen sie sich auch zur Begleitung des Volksgesanges. Diese Sätze können sowohl von engmensurierten, als auch von weitmensurierten Blechblasinstrumenten stilvoll dargeboten werden. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Alpenländische Weihnacht (1995)
10 Weihnachtsweisen für variable Blechbläserbesetzung
Weihnachten ist ohne Zweifel das Fest der Feste. Die Geburt Christi wird in den verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert. Eine Besonderheit ist es aber allemal, Weihnachten im Alpenland mitzuerleben. Wahrscheinlich erklärt sich der überaus reiche Bestand vokaler- und instrumentaler Musikstücke in diesem Lebensraum gerade aus genau dieser Tatsache. Es ist fast ein unmögliches Unterfangen aus der übergroßen Fülle weihnachtlicher Lieder und Weisen eine repräsentative Auswahl zu treffen. Das vorliegende Kompendium enthält zehn jener Weisen, die dem Herausgeber im Laufe der Zeit besonders ans Herz gewachsen sind. Die Sätze wurden ganz bewusst den alten, tradierten Singgewohnheiten angeglichen, welche bis heute nicht nur an Reiz keine Einbuße erlitten, sondern sogar an Attraktivität dazu gewonnen haben. Die Anlage der Satzstruktur ist vierstimmig. Eine fünfte Stimme zur Verstärkung des Basses kann (als „Sechzehnfuß“) ad libitum – besonders bei Darbietungen im Freien – dazugenommen werden. Auch gegen eine chorische Besetzung der einzelnen Stimmen ist nichts einzuwenden. Beachtet sollte dabei lediglich die gleichgewichtige Verteilung der vier bzw. fünf Stimmen werden. Die Notenausgabe enthält folgende Instrumentalstimmen:
Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
|
Anton Bruckner-Musik (2005)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Es sind die Visionen des einfachen, des frommen Anton Bruckner, die dessen Musik ausmachen: weite, schimmernde Klanglandschaften, Schlichtheit, ruhevolle Frömmigkeit verleihen seiner Musik eine unglaubliche Anziehungskraft. Auch Landeskapellmeister Gottfried Veit kann sich diesem Zauber nicht entziehen und hat nun nach Richard Wagner, Richard Strauss und Gustav Mahler seinen Zyklus mit Anton Bruckner als vierten Sinfoniker im Bunde vervollständigt. Veits „Anton-Bruckner-Musik“ für 4 Trompeten, 4 Posaunen, 4 Hörner, Basstuba und Pauken ist im Musikverlag Tatzer erschienen und wurde vom „Großen Bozner Blechbläserensemble“ im Rahmen des Geburtstagskonzertes für Prof. Dr. Günther Andergassen im November 2005 in Margreid (Südtirol) uraufgeführt. Anton Bruckner wurde zu Lebzeiten vielfach kritisiert; den einen war er zu einfältig, den anderen zu langatmig in seinen Kompositionen. Erst mit seiner 4., und dann vor allem mit der 7. Symphonie schaffte er den Durchbruch in der Wiener Musikwelt. Wohl auch deshalb wählte Gottfried Veit für „seine“ Bruckner-Musik eben ein Thema aus Bruckners Siebter: das „sehr feierliche und sehr langsame“ Adagio. Wie bei den langsamen Bruckner-Sätzen üblich, baut das Adagio auf zwei Themen auf, das im „Piano“ gebundene „Tuba-Thema“ und das so genannte „Te-Deum-Thema“ mit seinen im „Mezzoforte“ ungebundenen, geradezu scharf voneinander getrennten Noten. Die wehmütige Streichermelodie und der melancholische Klang werden hier auf eine reine Blechbläserbesetzung übertragen. Es gelingt, das charakteristische Wagner-Tubenquartett aus dem Original über die Posaunen, Basstuba und Pauken hinüber zu retten, was in Ansätzen Bruckners Klage über den Tod Richard Wagners auch in dieser Besetzung hörbar macht. Die Aufführung der „Anton-Bruckner-Musik“ ist in dieser Besetzung eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, aber allemal eine dankbare Aufgabe, nicht nur für Bruckner-Liebhaber. (Stephan Niederegger) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Apfel–Suite (1998)
Sechs Sätze
Für drei Trompeten, drei Posaunen, Tuba und Pauken
Die „Apfel-Suite“ für Blechbläser und Pauken (Schlagzeug) entstand als Auftragskomposition des „Vereins der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen“ (A. L. S.) und wurde bei der Jubiläumsfeier zum 90jährigen Bestehen dieser Organisation, am 20. November 1998, uraufgeführt. Sie ist eine lose Folge von sechs Stimmungsbildern, die sich allesamt um das Thema „Apfel“ drehen. Im Zentrum der Komposition steht die Weise „In einem kleinen Apfel“, deren Autorenschaft allgemein Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben wird. Diesem Hauptteil wird eine festliche „Apfel-Fanfare“ vorangestellt. Alle weiteren Sätze greifen Themen aus der Geschichte auf, in denen der Apfel eine mehr oder weniger bedeutende Rolle spielte.
Die Anordnung der einzelnen Sätze folgt zwar dem Prinzip von Abwechslung und Steigerung, sie können aber auch einzeln dargeboten werden. Diese Komposition wurde dem Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen und dessen Obmann Alois Braun gewidmet. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag | |
|
Aubade für Blechbläser (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
Der französische Ausdruck „Aubade“ bedeutet soviel wie „Morgenmusik“. Kompositionen mit demselben Titel (Gegensatz: „Serenade“ = „Abendmusik“) wurden in früheren Zeiten vokal, jedoch ab dem 17. Jahrhundert vorzugsweise instrumental ausgeführt. Die hier vorliegende „Aubade“ von Gottfried Veit entstand ursprünglich für zwei Trompeten und zwei Posaunen und erschien beim Helbling-Verlag in Innsbruck in Druck. 1975 schrieb der Komponist davon auch eine Fassung für volles Blasorchester. Auch diese Version wurde beim Helbling-Verlag publiziert. Besonders empfohlen werden kann diese Komposition als Turmmusik, Eröffnungsmusik oder einfach für Aufführungen festlichen Charakters. Diese choralartige „Aubade“ für vier Blechbläser von Gottfried Veit, die in zeitgemäßer Tonsprache geschrieben ist ohne jedoch den Faden der Tradition abzubrechen, entspricht ihrer Anlage nach einer freien dreiteiligen Form, welche durch einen knappen, sequenzierenden Schluss ergänzt wird. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Cantus et Chorea (1994)
Für fünf Blechblasinstrumente
Das hier vorliegende Bläserstück mit dem Titel „Cantus et Chorea” ist für Amateurmusiker gedacht und versucht durch seinen kantablen Charakter den Musiziergewohnheiten der weitmensurierten Blechblasinstrumente entgegen zu kommen. Die beiden Sätze – „Andante cantabile“ und „Allegro giocoso“ – die ohne Unterbrechung ineinander über gehen, wurden vorwiegend in einer freien „Fauxbourdon-Technik“ geschrieben und beinhalten dadurch verschiedene seltener gebrauchter harmonischer Wendungen, die aber in keiner Weise die Praxisnähe und die Traditionsverbundenheit verleugnen. Das liedhafte „Andante cantabile“ wird von einem aparten Quartenthema eingeleitet, das sich in der Folge durch die gesamte Spielmusik hindurchzieht. Die dreiteilige Liedform dieses Satzes bildet sich dadurch, dass ein kurzer polyphoner Teil von zwei (ebenfalls dreiteiligen) homophonen Abschnitten eingerahmt wird. Das tänzerische „Allegro giocoso“ ist ein kleines Spiegelrondo, also ein Rundgesang, der sich nach dem Schema A-B-A-C-A-B-A aufbaut. Eine zehntaktige „Coda“ beschließt diesen musikantischen Satz. Während beim „Cantus“ hauptsächlich die hohen Blechbläser durch kurze Soli Gelegenheit haben ihren kantablen Klangcharakter zu entfalten, sind es im „Chorea“ die tiefen Stimmen, die es nicht versäumen gelegentlich „zu singen“. Besetzungsmöglichkeiten:
Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Helbling Edition | |
|
Einzugsmusik und Auszugsmusik (1976)
Für drei Trompeten, drei Posaunen und Tuba
Schon seit Jahrhunderten sind die Blechblasinstrumente ideale Klangwerkzeuge bedeutenden Veranstaltungen einen würdigen klanglichen Rahmen zu verleihen. Ob es sich um eine sakrale- oder eine profane Veranstaltung handelt: der „Einzug“ (Beginn) und der „Auszug“ (Schluss) verlangen buchstäblich nach Musik. Bei der „Einzugsmusik“ und der „Auszugsmusik“ von Gottfried Veit handelt es sich um blechbläsergerechte Musikstücke für drei Trompeten, drei Posaunen und Basstuba, die sich formal kaum voneinander unterscheiden. Eröffnet werden beide von festlicher Fanfarenmelodik der hohen- aber auch der tiefen Blechbläser. Ihr schließt sich ein liedmäßiger Mittelteil an, der musikalisch von der ersten Trompete getragen wird. Beide Bläserstücke steigern sich dynamisch gegen das Ende hin und klingen im „ff“ aus. Die Darbietung dieser Bläserstücke stellt an die Ausführenden keine besonderen Anforderungen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Erstes Spielbuch (1999)
Alle blasen mit, 25 leichte bis mittelschwere Spielstücke großer Meister
Es ist höchst erfreulich festzustellen, in welchem Maß das aktive Musizieren in den letzten Jahren zugenommen hat. Vor allem die Jugend trifft sich immer häufiger, in kleineren und größeren Spielgemeinschaften, um gemeinsam zu musizieren. Die Blasmusikverbände organisieren Jungbläserwochen, Bezirksbläserkurse, Wochenendseminare, Jugendlager für Jungmusikanten u. v. m., um das musikalische Niveau der einzelnen Instrumentalisten - und somit auch der Mitgliedsvereine - stetig zu heben. Das hier vorliegende ERSTE SPIELBUCH mit dem bezeichnenden Untertitel "Alle blasen mit" möchte eine praxisorientierte Hilfestellung zu dieser positiven Entwicklung sein. Es ist für das gemeinsame Musizieren von Holz- und Blechblasinstrumenten aller Stimmungen und Lagen gedacht. Man kann aus dieser Sammlung leichter bis mittelschwerer Spielstücke sowohl solistisch als auch chorisch musizieren: es sind damit geradezu alle Besetzungswünsche erfüllbar. Ist die erste-, zweite- und dritte Stimme besetzt, so können alle darin enthaltenen Instrumentalsätze einwandfrei dargeboten werden. Zu achten ist - bei mehrfacher Besetzung - lediglich, auf eine gleichgewichtige Verteilung der drei Stimmen. Die Notenausgabe besteht aus einer Partitur in C (auch für Posaunenchöre verwendbar) und folgenden Instrumentalstimmen:
Wenn es dieser Veröffentlichung gelingt, praxisorientiertes Musiziergut für Spielgemeinschaften, Musikschulen, Posaunenchöre, Vorschulkapellen und Jugendblasorchester bereitzustellen, dann hat sie ihre Zielsetzung erreicht. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Festliche Fanfaren (1984)
Für vier Blechbläserchöre und Pauken
Die Mehrchörigkeit, d. h. das Musizieren mit getrennt aufgestellten Chören, entstand im 16. Jahrhundert in Venedig. Durch das mehrchörige Prinzip verwirklichte man eine neue, raumumspannende Klangvorstellung, in der Klang und Gegenklang in die Tonschöpfung einkomponiert wurde. Das Musizieren mit dieser konzipierten, räumlichen Klangvision wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts vielerorts wiederbelebt und erfreut sich gegenwärtig zunehmender Beliebtheit. Da die Metallblasinstrumente in der mehrchörigen Musizierpraxis schon immer eine bedeutende Rolle gespielt haben, wird mit diesen \"Festlichen Fanfaren\" der Versuch unternommen, traditionsgebundene Signalmusik in mehrchöriger Form für heutige Blasmusikverhältnisse bereitzustellen. Die Grundbesetzung sieht folgende Instrumente vor:
Die Besetzung der einzelnen Instrumentalchöre kann ad libitum verdoppelt oder auch vervielfacht werden. Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
|
Gustav Mahler–Musik (2000)
(Über Themen der \"Auferstehungssymphonie\")
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Auch wenn die von Gottfried Veit eingerichtete, anspruchsvolle „Gustav Mahler-Musik“ für je vier Trompeten, Hörner und Posaunen sowie einer Basstuba und Pauken von Laienbläsern nur in Ausnahmefällen aufführbar sein wird, so wäre es für die Blasmusiklandschaft bereits eine große Bereicherung, wenn sie dazu führen würde, dass sich Musikinteressierte Gustav Mahlers „Zweite“ anhören würden. Mit Sicherheit teilt auch Gottfried Veit diese Meinung, denn Mahlers zweite Symphonie gehört neben der „Neunten“ und dem „Lied von der Erde“ zu seinen beliebtesten Werken. Veit verwendet für die „Gustav Mahler-Musik“ typische Bläserthemen und -Choräle aus dem vierten und fünften Satz. Nach Überwindung der verschiedenen „Stationen“ im ersten-, zweiten- und dritten Satz wird im Vierten die Todessehnsucht im Menschen übermächtig. Er wendet all seine Gedanken der großen Wandlung, dem „Jenseits“, zu. Im fünften Satz schließlich, der dem Werk den Untertitel „Auferstehungssymphonie“ gab, schildert Mahler die Darstellung des Jüngsten Gerichts. Aus dem wesenlosen Nichts sammeln sich Stimmen, ruft frohlockend der Chor „Auferstehen, ja auferstehen“. Hoffnung erfüllt das Herz: „Sterben wirst du, um zu leben“. Dies ist das Szenario, aus dem heraus die triumphale „Gustav Mahler-Musik“ entstanden ist. Irgendwie setzt sie voraus, dass besonders die Ausführenden das gesamte, monumentale Orchesterwerk kennen. Die „Gustav Mahler-Musik“ wurde 1998 von Gottfried Veit mit seinem „Großen Bozner Blechbläserensemble“, anlässlich der Gustav Mahler-Musikwoche in Toblach/Südtirol, uraufgeführt. (Walter Cazzanelli) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Heraldische Musik (2003)
Siebzehn Fanfaren für vier Naturtrompeten
Ausgewählt und eingerichtet von Gottfried Veit
Die Lehre von der Entstehung, Entwicklung und Deutung der Wappen wird allgemein als „Heraldik“ bezeichnet. Die Wappen entstanden im Mittelalter als Erkennungszeichen der Ritter. Der Ausdruck „Heraldik“ stammt von „Herold“, dem Waffenprüfer der Turniere. Optische Erkennungszeichen besaßen ursprünglich adelige Geschlechter, in der Folge aber auch Städte und Staaten. Es gibt nicht nur optische-, sondern auch akustische Erkennungszeichen. Diese klingenden Erkennungszeichen, als so genannte „Kennmelodien“, existieren nicht erst seit der Erfindung des Rundfunks. Zünfte, Innungen, Soldaten, Jäger bestimmte Berufgruppen usw. hatten schon immer ihre ganz persönlichen „Kennmelodien“. Die vorliegende „Heraldische Musik“ greift typische Signal- oder Dreiklangsmelodien auf und verarbeitet diese zu kurzen, prägnanten Bläserstücken für vier Naturtrompeten. Natürlich klingen diese siebzehn Bläserrufe auf Naturinstrumenten am charakteristischsten. Es ist aber durchaus denkbar diese „Heraldische Musik“ auch auf modernen B-Trompeten darzubieten. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Ich hatt` einen Kameraden (1998)
Trauerchoräle für variable Blechbläserbesetzung
Seit Jahrhunderten begleiten Blasinstrumente wichtige Begebenheiten und Stationen im Leben der Menschen, seien es Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Umzüge, festliche Aufmärsche, Beerdigungen und Totengedenken - und hierbei wurde wiederum wegen ihrer akustischen und witterungsbedingten Vorzüge den Blechbläsern der Vorrang gegenüber den anderen Instrumentengruppen eingeräumt. Unter dem Titel „Ich hatt´ einen Kameraden“ brachte Gottfried Veit im Koch-Musikverlag eine Trauermusik für Blechbläser heraus, die zwölf bekannte, aber auch weniger bekannte Titel vereint. Der handwerklich ausgezeichnete gut klingende Satz ist vierstimmig angelegt. Eine zusätzliche Verstärkung der Bassstimme ist als fünfte Stimme ausgewiesen. Das Notenmaterial ist in allen gängigen Stimmungen vorhanden. Sehr gut ist auch der Druck. Die Heftchen sind mit einem verstärkten Kartoneinbandversehen, um nicht gleich bei jedem Nieselregen aufgeweicht und deformiert zu werden - auch hieran erkennt man den Praktiker! Wenn auch Gottfried Veit diese empfehlenswerte Ausgabe speziell für die Blechbläser konzipiert hat, sei mir gestattet anzumerken, dass ich es trotzdem sehr schade finde, dass es keine Ausgabe für volles Blasorchester (mit 1. und 2. Stimme in C und Es) gibt. Ich könnte mir eine solche Erweiterung- ohne großen Aufwand vonseiten des Herausgebers - durchaus vorstellen. (Hermann X. Egner) Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
|
Jubiläumsfanfare (2000)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba, Pauken und Gong
Zur Darbietung von Fanfaren wurden schon immer Blechblasinstrumente, also Instrumente mit großer Schallkraft, herangezogen. Im Mittelalter wurden festliche Fanfaren vor allem für Fürsten, Herrscher und Städte komponiert. Später waren Fanfaren und Signale auch bei der Post und beim Militär unerlässlich. Auch die „Jubiläumsfanfare“ von Gottfried Veit entstand für einen ganz besonders festlichen Anlass. Im Jahre 1994 feierte die „Südtiroler Sparkasse“ ihr 140. Gründungsjubiläum. Dazu beauftragte man Gottfried Veit eine passende Musik zu komponieren. Es entstand ein relativ kurzes und gerade deshalb so wirkungsvolles Musikstück für vier Trompeten, vier Posaunen, vier Hörner, Basstuba, Pauken und Gong (ad lib.), das den Namen „Jubiläumsfanfare“ erhielt und von den Blechbläsern und Schlagzeugern des Südtiroler Auswahlorchesters „Symphonic Winds“ uraufgeführt wurde. Dass bei dieser Komposition die Dreiklangsmelodik vorherrscht, entspricht vollkommen der langen Tradition dieser Musikgattung. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Kleine Turmmusik Nr. I-II-III (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
Unter „Turmmusik” versteht man das sogenannte Abblasen von Chorälen und Signalen von Ratshaus- und Kirchtürmen, das zu den Hauptpflichten der Stadtpfeifer und Ratstrompeter gehörte. Für diesen Zweck haben in alten Zeiten Komponisten wie Johann Wannenmacher, Johannes Pezelius, Gottfried Reiche, Johann Hermann Schein u.v.a. gehaltvolle Bläserstücke geschrieben. Eine Wiedererweckungsbewegung dieser Musizierpraxis setzte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein und gipfelte in den Bläsersätzen zum Abblasen im „Plöner Musiktag“ eines Paul Hindemiths. Genau in diese Richtung zeigen auch die „Turmmusiken Nr. I, II und III” von Gottfried Veit die kompositorisch zwischen Choral und Signal angesiedelt sind, spieltechnisch keine Probleme beinhalten und dabei doch den Gebrauch von neueren Harmonien nicht scheuen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Osterlieder für Blechbläserquartett (1975)
Christ lag in Todesbanden, O Haupt voll Blut und Wunden, Osterlied, Christ ist erstanden
Der Titel „Osterlieder“ ist eigentlich etwas irreführend. Unter „Osterlieder“ versteht man ganz allgemein Lieder, die das freudenreiche Ostergeheimnis besingen. Diese kleine Sammlung von „Osterliedern“ besteht aber aus vier tradierten Weisen, von denen zwei vorösterlichen Charakter besitzen („O Haupt voll Blut und Wunden“ und „Christ lag in Todesbanden“) und die beiden weiteren eindeutig die österliche Freudenbotschaft („Christ ist erstanden“ und „Osterlied“) verkünden. Die hier vorliegende Bearbeitung dieser bekannten Gesänge ist vierstimmig und wirkt mit zwei Trompeten und zwei Posaunen besonders gut, kann aber auch von weitmensurierten Blechblasinstrumenten beeindruckend dargestellt werden. Ihr Schwierigkeitsgrad bewegt sich im Bereich „leicht bis mittelschwer“. Da alle vier Liedsätze auch Vorspiele aufweisen, können sie als Begleitung des Volksgesanges zudem einen Guten Dienst erweisen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
|
Parodistische Variationen über das Lied An Vorarlberg (1996)
Für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba
Das Blechbläserquintett mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Basstuba, kann inzwischen als „Klassisch“ bezeichnet werden. Und genau für diese heute weit verbreitete Besetzung schrieb Gottfried Veit seine „Parodistischen Variationen“. Die Komposition beginnt mit einer kurzen Fanfare, bevor das Hauptthema („munter, doch nicht schnell“) vorgestellt wird. Dieser gefälligen Weise folgt als erste Variation ein getragener „Trauermarsch“, als zweite Variation ein mäßig schnelles „Bicinium“ gespielt von Trompete und Posaune und dann als dritte Variation eine ausdrucksstarke „Elegie“, in der ein Hornsolo von gedämpften Blechbläsern begleitet wird. Die vierte Variation gestaltet die einprägsame Melodie des Themas zu einem fröhlichen „Ländler“ um. Den Charakter einer feierlichen „Hymne“ nimmt die Hauptmelodie (im breitflächigen Vierhalbetakt) in der fünften Variation an. Als fünfte Variation und gleichzeitig als Finalsatz erklingt schlussendlich ein lebhafter „Balkantanz“, der wieder die Hauptintervalle des Liedes „An Vorarlberg“ in sich birgt. Erschienen ist dieses Variationswerk, in einer ansprechenden Notenausgabe mit Spielpartitur und Stimmenmaterial in C, B, F, Es usw., beim renommierten Musikverlag Rundel. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Richard Strauss-Musik (2000)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Wer kennt sie nicht die berühmte Einleitung zur symphonischen Fantasie „Also sprach Zarathustra“ aus dem Jahre 1896 von Richard Strauss. Gottfried Veit hat sich dieser wirkungsvollen Musik angenommen und sie für dreizehn Blechbläser und Pauken eingerichtet. „Die Sonne geht auf“, notiert Richard Strauss unter anderem über die Anfangszeilen seines berühmten Werks. In der Tat scheint das einleitende Trompetenmotiv mit seinen aufsteigenden, der Obertonreihe entnommenen Intervallen den Sonnenaufgang nachzuzeichnen. In der Bearbeitung der wirkungsvollen Klänge für dreizehn Blechbläser und Pauken schuf Gottfried Veit die ideale Musik für die Umrahmung von festlichen Anlässen oder für die Eröffnung von Konzerten. Verbunden ist die fanfarenartige Einleitung mit einem getragenen Abschnitt ebenfalls aus dieser symphonischen Fantasie, der als Mittelteil fungiert und zur Wiederholung der Einleitung überleitet, sodass eine dreiteilige Liedform entsteht. In der Besetzung verwendet Veit neben vier Trompeten, vier Posaunen und einer Tuba auch vier Hörner, die mit ihrer Weichheit den Gesamtklang beleben und in dezenter Weise die bewegte Begleitung im getragenen Mittelteil übernehmen. Das „Große Bozner Blechbläserensemble“ hat das Werk unter der Leitung von Gottfried Veit bereits erfolgreich aufgeführt. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Richard Wagner-Musik (2001)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Für das Repertoire des „Großen Bozner Blechbläserensemble“ hat Gottfried Veit die „Richard Wagner-Musik“, aus der Trauermusik zur Götterdämmerung, für dreizehn Blechbläser und Pauken eingerichtet. Götterdämmerung ist das musikalisch reichste und vielfältigste Werk der vier Ringdramen. Richard Wagner vermag in diesem Schlussstück mit dem gesamten im Verlaufe des Riesenwerkes angesammelten Themenbestand phantasievoll zu arbeiten. Der Komponist lässt in der Sprache der Töne all das erklingen, was dem Worte zu künden versagt bleibt. Es handelt sich um einen Trauermarsch, wie es keinen zweiten gibt, schrieb ein renommierter Musikrezensent. Mächtig wie der Held (Siegfried) der zu Grabe getragen wird, zutiefst trist aber trotzdem den gefallenen Helden huldigend. Veit greift die leitmotivische Verknüpfung Wagners auf. Er eröffnet die „Richard Wagner-Musik“ mit dem berühmten Siegfried-Hornmotiv. Es folgen, gekonnt polyphon verflochten, einige Leitmotive, die schließlich zum Fortissimo in den bekannten Trauermarsch-Rhythmus münden und zum erhabenen Schlussteil führen. Gottfried Veit hat als Grundlage für seine „Richard Wagner-Musik“ das Gerippe des Trauermarsches verwendet um denselben auf dreizehn Stimmen einrichten zu können. Gesetzt ist das Musikstück weitgehend im klingenden C-Moll bzw. Es-Dur und ist auch für gute Laienbläser (4 Trompeten, 4 Hörner, 4 Posaunen, tiefe Tuba und ein Set zu vier Pauken) spielbar. Das Notenmaterial ist schön sowie übersichtlich gedruckt und enthält sowohl Hornstimmen in Es und F als auch Tuba- und Posaunenstimmen im Bass- und Violinschlüssel. (Walter Cazzanelli) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
|
Rondophonie (2006)
Für acht im Kreis aufgestellte Blechbläser
Wie aus dem Titel bereits hervorgeht, handelt es sich bei dieser Komposition um einen „klingenden Rundgesang“. Es ist also eine „Klangskulptur“, die von der Akustik des Aufführungsraumes sozusagen „mitkomponiert“ wird. Aus diesem Grunde sollte diese „Rondophonie“ nur in Kirchenräumen, Schlosshöfen oder anderen Aufführungsorten mit guter Akustik dargeboten werden. Die acht Blechbläser sollten aufstellungsmäßig einen Kreis bilden und sich soweit als möglich auf dem gesamten Aufführungsraum verteilen. Die erste Trompete sollte vorne zentral postiert werden, die erste Posaune - ihr Visavis - hinten, sodass sich die übrigen Trompeten und Posaunen in etwa gegenüberstehen. Die Klangwirkung der Darbietung kann noch gesteigert werden, wenn einige der Bläser erhöht (auf einer Empore, einer Kanzel, einem Balkon usw.) Aufstellung nehmen. Das ostinate, viertaktige Hauptthema dieses Stückes sollte einerseits Ruhe verströmen, andererseits aber, da es jedes Mal in einem anderen klanglichen Umfeld dargestellt wird, auch immer wieder neue Farbwerte entwickelt. Gesamtheitlich gesehen ist diese „Rondophonie“ nichts mehr, aber auch nichts weniger, als ein etwas kunstvollerer Kanon der mit hellen Klängen (Trompeten) beginnt und mit dunklen- (Posaunen) endet. Dadurch entsteht ein beeindruckendes, notiertes „crescendo“ und ein ebensolches „decrescendo“. Das Kopfthema erscheint am Kulminationspunkt drei Male achtstimmig in mediantischer Rückung. Diese „Klangskulptur“ wird von zwei kurzen aber markanten Akkordblöcken eingerahmt. Dargeboten vom „Großen Bozner Blechbläserensemble“, unter der Leitung des Komponisten, erlebte diese „Rondophonie“ am 8. Oktober 2004 im Bozner Dom ihre Uraufführung. Verlag: Echo Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Echo Musikverlag | |
|
Serenade für Blechbläser (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
Die „Serenade“ ist das Gegenstück zur „Aubade“. Mit „Serenade“ (ital.: „Serenata“) kann sowohl eine musikalische Komposition als auch eine abendliche Musikaufführung bezeichnet werden. Formal ist ein solches „Abendständchen“ fast ausnahmslos mehrsätzig. Da es sich bei diesen Kompositionen nahezu immer um Freiluftmusik handelt, wird die Serenade mit Vorliebe von Bläsern ausgeführt. Während das „Nocturne“ im engeren Sinne nächtliche Musik ist, bleibt die „Serenade“, sogar in besinnlichen Momenten, immer heiter. Die hier vorliegende „Serenade“ für zwei Trompeten und zwei Posaunen von Gottfried Veit ist als „Turmmusik“ konzipiert. Und dies deshalb, weil sie zum einen kompositorisch zwischen einem Signal und einem Choral anzusiedeln ist und zum anderen spieltechnisch nur ganz geringe Ansprüche stellt. Durch ihre Einsätzigkeit bildet sie in diesem Genre zweifelsohne eine Ausnahme. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Helbling Edition | |
|
Sonata pian e forte (1988)
Von Giovanni Gabrieli
Für zwei Instrumentalchöre variabler Besetzung
Der berühmte Markuskapellmeister Giovanni Gabrieli, der einmal „der Tizian der Musik” genannt wurde, war sicherlich einer der größten Farbtonkünstler, den die Musikgeschichte kennt. Er schrieb für den Innenraum des goldstrahlenden Markusdoms von Venedig eine klangprächtige Musik, in der bis zu zweiundzwanzig Stimmen gleichzeitig erklingen. Eines der bedeutendsten Beispiele seiner Kompositionskunst ist die hier vorliegende „Sonata pian e forte“. Diese berühmte Komposition ist ein doppelchöriges Werk zu acht Stimmen, das - im Original - vom Klang der Posaunen beherrscht wird. Es verdankt seine außergewöhnliche Wirkung (wie bereits der Titel verrät) dem dynamischen Wechselspiel zwischen „laut und leise“, das zusätzlich eine faszinierende Echowirkung erzeugt. Die beiden Instrumentalchöre, die möglichst weit voneinander entfernt aufgestellt werden sollen, bewirken, dass der Raum, in welchem die Aufführung stattfindet, zum „mitmusizieren“ angeregt wird. Die vorliegende Ausgabe wurde so eingerichtet, dass eine höchst variable Besetzung möglich ist. Am charakteristischsten wird dieses Werk jedoch klingen, wenn der I. Chor mit je zwei Trompeten und Posaunen und der II. Chor mit zwei Hörnern, Tenorhorn und Bariton besetzt werden. Um – besonders in großen Räumen – eine willkommene Klangsteigerung zu erreichen, können den beiden Instrumentalchören noch zwei Basstuben hinzugefügt werden. Auch gegen eine chorische Besetzung der beiden Klanggruppen ist nichts einzuwenden: zu beachten ist dabei lediglich, dass sich die Klangfarben der beiden Instrumentalchöre möglichst gut voneinander abheben.
Stimmenausstattung: PARTITUR in C (auch für Posaunenchöre) I. CHOR
II. CHOR
Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
|
Spielstücke für ein, zwei, drei und vier Hörner (1996)
Die Hörner waren ursprünglich Jahrhunderte lang als reine Signalinstrumente im Gebrauch. Ihre Verwendung fanden sie damals vor allen bei der Jagd aber auch bei der Post. Hier gab es fast so etwas wie eine „Jagdhorn-„ bzw. eine „Posthornsprache“. Im Orchester wurden die Hörner vorerst nur zweifach besetzt. Dadurch entstand der heute noch so charakteristische „Hornsatz“ mit leeren Quinten und Terzen, welche die Fortschreitungen mit nur Naturtönen ergeben. Jagd und Volkslieder, die auf Hörnern besonders typisch klingen, bilden den Inhalt der hier vorliegenden „Spielstücke für Hörner“ von Gottfried Veit. Titel wie „Trara, so blasen die Jäger“, „Trara, das tönt wie Jagdgesang“, „Es blies ein Jäger“, „Ein Jäger aus Kurpfalz“, „Das große Halali“, „Ein Jäger längs dem Weiher ging“, „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“, „Wie lieblich schallt“, „Der Jäger in dem grünen Wald“ u.s.w. durften in dieser Sammlung natürlich nicht fehlen. Der besondere Reiz dieses Kompendiums liegt aber in der Tatsache, dass viele dieser Stücke nur von einem, von zwei, von drei, aber auch von vier Hörnern wirkungsvoll dargeboten werden können. Deshalb zum Schluss die Feststellung: „Trara, so blasen die Jäger!“ Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
|
Südtiroler Volksmusik (1983)
In der Sennhütte-Bayrischer, Kirchtag-Ländler, Hosenlupfer-Polka, Umgang-Marsch und Maiblumen-Walzer.
Für Es-Klar. (C-Flöte), B-Klar., 2 Flgh., Tenorh., 2 Hrn., Pos. (Harfe oder Harmonika) und Bass.
Diese „Südtiroler Volksmusik“ ist keine Eigenkomposition Gottfried Veits. Er hat hier vielmehr Spielstücke aus alten Handschriften gesammelt, sie für den praktischen Gebrauch eingerichtet und veröffentlicht. Bei den fünf Stücken („In der Sennhütte“, „Hosenlupfer-Polka“, „Kirchtag-Ländler“, „Maiblumen-Walzer“ und „Umgang-Marsch“) handelt es sich um überliefertes Volksgut, das im Südtiroler Schlerngebiet noch heute von unzähligen Blasmusikanten auswendig gespielt wird. Es wurde so eingerichtet, dass es von jeder sogenannten „Böhmischen“ wirkungsvoll aufgeführt werden kann. Um verschiedene Besetzungs-Alternativen zu ermöglichen, liegen der Notenausgabe einige „Doppelstimmen“ bei: anstelle der Klarinette in Es kann eine Querflöte in C, anstelle des Tiefbasses (II. Bass) ein Hochbass verwendet werden. Ist eine Harfe oder eine Harmonika vorhanden, so können die zwei Hornstimmen und die Posaunenstimme wegfallen. Die Grundbesetzung der Notenausgabe sieht folgende Instrumente vor:
Zusatzstimmen:
Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
|
Tiroler Lieder für Blechbläserquartett (1975)
Wohl ist die Welt so groß und weit, Zu Mantua in Banden, Auf zum Schwur Tiroler Land, Tirol isch lei oans, Ach Himm`l es ist verspielt
Ganz allgemein sagt man, dass die Tiroler nicht nur ein musikliebendes, sondern auch ein musikalisches Volk sind. Den großen Liedschatz dieses Volkes sammelte der in St. Valentin auf der Haide (Südtirol) geborene Franz Friedrich Kohl in jahrzehntelanger Kleinarbeit. Rund 800 dieser Lieder – aus dem damals noch ungeteilten Tirol – veröffentlichte er, zumeist in vierstimmigen Sätzen, 1913 und 1915 in zwei Bänden. Die hier vorliegenden „Tiroler Lieder“ für Blechbläserquartett zählen zu den bekanntesten dieser Art. Die Bläsersätze dazu sind von Gottfried Veit für zwei Trompeten und zwei Posaunen gedacht, können aber genau so gut auch von zwei Flügelhörnern, Tenorhorn und Bariton dargestellt werden. Da jedes dieser fünf Lieder auch mit einem Vorspiel versehen ist, eignet sich diese Notenausgabe zudem für die Begleitung des (einstimmigen) Volks- bzw. Schargesanges besonders gut. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Helbling Edition | |
|
Vier Miniaturen (2006)
Für vier Trompeten
Unter „Miniaturen“ versteht man eigentlich die Kleinmalerei zur Ausschmückung von Büchern. In der Musik könnten „Miniaturen“ vielleicht mit „Kleine Klangbilder“ definiert werden. Vier kleine Klangbilder für vier Trompeten gleicher Stimmung von Gottfried Veit liegen uns hier vor. Sie befinden sich in der SPIELRÄUME - Notenausgabe des Echo-Verlages unter der Nr. EC 4009. Die „Intrada“ hat festlichen Charakter und wird von einem Fanfarenthema dominiert. Die „Canzona“ ist – wie könnte es anders sein – mit „cantabile“ überschrieben und weist mehrere kanonartige Einsätze auf. Dass es im Satz mit dem Titel „Responsoria“ immer wieder musikalische Fragen und Antworten gibt, liegt auf der Hand. Der wirkungsvollste Satz ist aber die abschließende „Danza“ im Tempo-Allegro, welche die Miniaturen schwungvoll beschließt. Da es sich bei diesen „Vier Miniaturen“ um pädagogische Musik handelt, weist die gesamte Suite keine spieltechnischen Schwierigkeiten auf. Verlag: Echo Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Echo Musikverlag | |
|
Weihnachtslieder (1989)
Für zwei Trompeten, zwei Posaunen und Bass
Stille Nacht, heilige Nacht, Es ist ein Ros` entsprungen, O du fröhliche, Tochter Zion, Ihr Hirten Weihnachten ist jene Zeit, in der - besonders in unseren Breitengraden - am meisten musiziert wird. Wer kein Musikinstrument beherrscht, versucht sich in dieser freudenreichen Zeit zumindest als Sänger im engsten Familien- oder Freundeskreis zu betätigen. Bei den Weihnachtsliedern dieser kleinen Sammlung für Blechbläser handelt es sich um die Gängigsten dieser Art. „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, „O du fröhliche“, „Tochter Zion“ und „Ihr Hirten“ gehören bereits seit langem zu Standardrepertoire weihnachtlicher Musik. Diese der Tradition nachempfundenen vierstimmigen Bläsersätze von Gottfried Veit eignen sich insbesondere zum so genannten „Turmblasen“. Damit bei Darbietungen im Freien die vierte Stimme zu einem tragenden Fundament wird, liegt dieser Ausgabe auch noch eine zusätzliche Stimme für „Bass in C“ bei, die eine Oktave tiefer klingt, als die tiefste Stimme des vierstimmigen Satzes. Das „Marschbuchformat“ der Notenausgabe kommt der „Turmbläserpraxis“ ohne Zweifel entgegen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Helbling Edition | |
|
Zwingensteiner-Fanfare (2004)
Für vier Blechbläserchöre und Pauken
Bei der ZWINGENSTEIN-FANFARE handelt es sich um eine Auftragskomposition der Musikkapelle Unterinn - mit Obmann Günther Clementi und Kapellmeister Andreas Mair - anlässlich der Zweihundertjahrfeier dieses Klangkörpers im Jahre 2004. Der Titel dieses Werkes erinnert an die Burgruine Zwingenstein, die sich auf einer Hügelkuppe südwestlich von Unterinn erhebt. Unmittelbar gegenüber liegt ein weiterer Hügel mit der kleinen St. Sebastian Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung von Schloss Zwingenstein geht auf das ferne Jahr 1258 zurück. Die Komposition "Zwingenstein-Fanfare" ist für vier Blechbläserchöre konzipiert und knüpft dadurch bewusst an die Musizierpraxis der so genannten "cori spezzati" der alten Venezianer an. Auch diese großen Meister des italienischen Frühbarocks postierten ihre Vokal- und Instrumentalgruppen so, dass eine ganz außergewöhnliche Raum-Klang-Wirkung entstand. Die vier Blechbläserchöre der "Zwingenstein-Fanfare" sollten daher möglichst weit voneinander entfernt aufgestellt werden: aber nur so weit, dass das Zusammenspiel dadurch nicht gefährdet wird. Eine besondere Wirkung entsteht, wenn ein- oder zwei Bläserchöre erhöht (eventuell auf einer Empore oder einem Balkon) Aufstellung nehmen. Der erste Chor, mit Trompeten und Pauken, ist der Hauptchor und sollte daher einen dementsprechenden Platz (in der Mitte der Bühne) zugewiesen bekommen. Als "Fernchor" eignet sich der dritte, mit den vier Posaunen, am allerbesten. Dieses klangprächtige Stück kann natürlich auch im Freien (z. B. bei Landes- oder Bezirksmusikfesten) wirkungsvoll dargeboten werden: Dann empfiehlt sich allerdings eine mehrfache, d. h. eine chorische Besetzung sämtlicher Instrumentalstimmen außer den beiden Paukenpaaren. Im geschlossenen Raum ist die solistische Besetzung der Bläserstimmen einer chorische- vorzuziehen. Bei chorischen Darbietungen sollte aber jede Bläserstimme mindestens dreifach besetzt sein. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag |
