Werkverzeichnis
Blasorchester
Konzertante Musik
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Alexander–Choral (1974)
Wenn es im Schaffen Gottfried Veits so was wie ein Wagnersches "Siegfrieds-Idyll" gibt, dann ist es sein "Alexander-Choral". Dieses signifikante Stück entstand im Geburtsjahr seines Sohnes Alexander (1970) und erhielt aus diesem Grunde die Bezeichnung "Alexander-Choral". Bei dieser Komposition handelt es sich um eine frei erfundene fanfarendurchsetzte Choralmusik, die experimentelle Charakterzüge aufweist. Als Experiment gilt der Umstand, dass dieses Werk "instrumentierte Obertöne" beinhaltet. Diese von der Mixtur der Orgel abgelauschten Obertöne fanden – wie könnte es anders sein – in den hohen Holzregistern Eingang und sollen dazu beitragen, die natürlichen Farbwerte des modernen Blasorchesters artifiziell zu steigern. Ob dieses Klangexperiment bei den Darbietungen vollkommen gelingt oder nur teilweise zum Tragen kommt hängt einerseits von der idealen Stimmverteilung der Holzbläser, andererseits aber auch von der Gesamtklang-Transparenz des jeweiligen Blasorchesters ab. Rein spieltechnisch stellt dieses Stück an die Ausführenden nur geringe Anforderungen. Verlag: Ruh Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 3`20`` |
Ruh | |
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Alpenländische Fantasie (2005)
Für Jugendblasorchester
Die "Alpenländische Fantasie" besteht im wesentlichen aus zwei mündlich überlieferten Melodien. Zum einen aus dem allseits beliebten Lied "In die Berg bin i gern" aus Kärnten und zum anderen aus dem mitreißenden Tanzlied "Leitl, miaßts lustig sein", das in ganz Österreich und darüber hinaus bekannt ist. Einen besonderen Reiz besitzt das Tanzlied, da es ein so genannter "Zwiefacher" ist. Zwiefache sind bekanntlich Tänze oder Tanzlieder mit Wechsel zwischen geraden und ungeraden Takten. Die "Alpenländische Fantasie" ist formal ähnlich den alten Tänzen angelegt und bringt zuerst einen langsamen Abschnitt, dem sich der eigentliche Tanz nahtlos anschließt. Der genaue Aufbau dieses kurzen aber deshalb nicht weniger wirkungsvollen Stückes sieht wie folgt aus: Vorspiel - Lied - Tanz – Tanz (die Wiederholung in der Tonart der großen Obersekunde) - Coda. Und nun: Viel Spaß mit der "Alpenländischen Fantasie! Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 3`00`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Alpenländische Tanz–Suite (1982)
Marsch, Ländler, Bayrischer, Zwiefacher
Das, was man im allgemeinen unter bodenständiger Volksmusik versteht, ist nicht eine Musik zweiten Ranges, sie ist vielmehr die ländliche Schwester der hohen Tonkunst. Der Volkstanz, welcher mit Brauchtum, Volkslied und Volkstracht eine unzertrennbare Einheit bildet, wird vielleicht nirgends mit einer so bezeichnenden Selbstverständlichkeit gepflegt, wie gerade in den Alpenländern. Die alten Bauern- und Volkstänze haben ihre einfachen, aber deshalb nicht weniger mannigfaltigen Formen glücklicherweise bis in unsere heutigen Tage bewahrt. Der MARSCH als geradtaktige \"markige Musik\", ist eine schon seit dem Altertum nachweisbare, bei Aufzügen, Festen und Feierlichkeiten aller Art gepflegte, anfeuernde Musik mit stark markierendem Rhythmus. Der LÄNDLER, oder \"Landler\", hat seinen Namen vom oberösterreichischen \"Landl\" übernommen, ist ein bäuerlich-heiterer Rundtanz, d. h. ein Dreher im Dreivierteltakt und gilt allgemein als der Vorläufer des Walzers. Der BAYRISCHE, oder die Bayrische Polka, darf nicht mit der ebenfalls im Zweivierteltakt notierten böhmischen Polka verwechselt werden, welche im Gegensatz zu diesem fast derben Stampftanz ein viel lebhafterer Volkstanz ist. Der ZWIEFACHE stammt aus Süddeutschland, wird besonders vom niederbayerischen sowie vom oberpfälzischen Landvolk gepflegt und ist eine Mischform von Polka und Ländler. Die vorliegende Ausgabe für großes Blasorchester ist so gehalten, daß sie bereits in kleinster Besetzung gut ausführbar ist. Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 8`20`` |
DVO-Verlag | |
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Branle des Chevaux (2006)
Für Jugendblasorchester
Der "Branle des Chevaux" ist ein alter Pferdetanz. Hört man diese Tanzmusik, so sucht man vergeblich nach musikalischen Merkmalen typischer Pferdebewegungen wie Trab oder Galopp. Bei diesem Tanz handelt es sich aber um eine zeitlich sehr weit zurückliegende Vorführung von Rittern und Pferden auf einem Marktplatz einer mittelalterlichen Stadt oder einer festlichen Veranstaltung auf einer alten Burg. Es ist also ein "Schautanz der Ritter" auf ihren Pferden in mäßigem Tempo. Die Musik selbst wird von einem durchgehenden Ostinato der Trommel (Kleine Trommel ohne Schnarrsaiten) beherrscht und besteht im wesentlichen aus zwei Melodien und einer Gegenmelodie, welche in verschiedenen Gestalten immer wiederkehren. Diese Wiederholungen geben der Musik einen unverkennbaren historischen Charakter. Die Charakteristik dieses Pferdetanzes wird durch den bereits oben erwähnten immer wiederkehrenden Rhythmus der Trommel sowie einer Bordun-Begleitung der tiefen Instrumentalstimmen deutlich unterstrichen. Und nun: Auf zum "Pferdetanz!" Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht Spieldauer: 5`10`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Burgeiser Spielmusik (1994)
Thema mit Variationen
Die "Burgeiser Spielmusik" entstand als Auftragskomposition der Musikkapelle Burgeis. Anlaß dazu boten die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 175. Gründungsfest dieser Musiziergemeinschaft im Jahre 1993. Die "Burgeiser Spielmusik" ist ein Variationswerk, in dessen Mittelpunkt das Thema des mündlich überlieferten Liedes "Es zogen zwei Spielleut" steht. Das Thema erfährt im Lauf des Stückes sieben Abwandlungen in Form von Figural- und Charaktervariationen. Diese sieben kurzen fast selbständigen Charakterstücke werden von einem Vor- und Nachspiel eingerahmt. Der Reihe nach erklingt das abgewandelte Thema in folgenden Gestalten:
Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 6`30`` |
Helbling Edition | |
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Burleske (1996)
Für Blasorchester
Das Wort "burlesk" stammt vom Italienischen "burla" und heißt soviel wie Spott, Spaß, Scherz. Alles Burleske zählt daher zur Gattung der sogenannten niederen Komik und ist durch stoffliche Derbheit sowie karikaturistische Übertreibung gekennzeichnet. Die "Burleske" für Blasorchester von Gottfried Veit besteht im wesentlichen aus vier aneinandergereihten Teilen: Diese Abschnitte sind mit Fanfare, Kadenz, Lied und Tanz überschrieben. Die Fanfare ist eine kurze Introduktion in welcher - wie könnte es anders sein - die hohen Blechbläser im Vordergrund stehen. Ihr folgt eine Doppelkadenz von Klarinette und Querflöte als Überleitung zum lyrischen Teil, der - in "alpenländischer Manier" - von einem Saxophonquartett und einer Tuba (in Ermangelung eines Saxophonquartetts von zwei Flügelhörnern, Tenorhorn, Bariton und Tuba), solistisch besetzt, vorgetragen wird. Diesem ruhigem Abschnitt schließt sich der Hauptteil in Form eines Tanzes an, welcher wie ein Rundgesang aufgebaut ist. Während die Ritornelli geradtaktig ablaufen, birgt jedes der Couplets eine metrische Überraschung in sich. Eine kurze Coda - in der Tonart der Obersekunde - beschließt schwungvoll diese humorige Originalmusik für Blasorchester. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Werkes ist seine Orchestrierung. Damit das burleske Element richtig zum Tragen kommt, sollte vor allem auf das besondere Kolorit größtes Augenmerk gelegt werden. Daher sollte auf den Einsatz des Saxophon-Quartetts und die Besetzung von Oboe, Xylophon und Glockenspiel nur in Ausnahmefällen verzichtet werden. Diese eher unverbrauchten Klangfarben bzw. Farbtöne wurden hier ganz bewußt eingesetzt. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 4`15`` |
Tss Musikverlag | |
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Böhmische Rhapsodie (2004)
Für Blasorchester
Wegen der sprichwörtlichen Musikbegabung der Menschen Böhmens und Mährens wird dieser Kulturraum oft als das "Konservatorium Europas" bezeichnet. Dass diese Tatsache nicht wegzuleugnen ist, beweisen einerseits die unzähligen Volkstänze und –lieder dieses Landstriches, andererseits aber auch die vielen Komponisten, die dort geboren wurden und sich später in verschiedensten Städten Europas niederließen. Man denke nur an Namen wie Andreas Hammerschmidt, Heinrich Ignaz Franz Biber, Leopold Kozeluch, die Familien Stamitz und Benda, Anton Reicha, Simon Sechter, Johann Ladislaus Dussek, Johann Wenzel Kalliwoda, Anton Schindler, Zdenek Fibich u. a. m. Schließlich sei noch daran erinnert, dass sogar Gustav Mahler aus Böhmen stammt. Eine typisch national-tschechische Kunstmusik entfaltete sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihre überragenden Repräsentanten sind Friedrich Smetana, Anton Dvorak und Leos Janacek. Sie waren als unverwechselbares Dreigestirn "Die Musikanten ihrer Heimat". Da in Böhmen auch heute noch jede kleinste Ortschaft ihre eigene Dorfkapelle besitzt liegt es nahe, eine "Böhmische Rhapsodie" für Blasorchester zu schreiben, in der sich charakteristische, böhmischen Kleinformen der Musik, zu einem Konzertstück vereinen. Die Rhapsodie ist eine Komposition ohne feste Form und erinnert genau dadurch an den Vortrag der antiken Rhapsoden. Sie atmet vorwiegend den Geist "von vergangenen Zeiten". Die hier vorliegende Rhapsodie beinhaltet einen - zweimalig erscheinenden - "Böhmischen Galopp", das Volkslied "Tief drin im Böhmerwald" und, wie könnte es anders sein, einen "Furiant", den Nationaltanz der Böhmen schlechthin. Ein Vor- und ein Nachspiel sowie kurze modulatorische Überleitungen verleihen dieser Komposition ihre formale Architektur. Da die spieltechnischen Anforderungen sich bei diesem Werk in relativ engen Grenzen halten, können sich daran nicht nur versierte Blasorchester, sondern auch leistungsschwächere Musikkapellen erfreuen. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`20`` |
Tatzer Musikverlag | |
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CREA-TON (2003)
Konzertstück für "Ziegelspiel” und Blasorchester
Wenn eine bekannte Firma wie CREATON jeden einzelnen Pfannen- und Biberschwanzziegel - bevor sie ihn ausliefert - durch einen Hammerschlag nach seiner Qualität begutachtet und sich zudem noch auf die Fahne schreibt "CREATON, natürlich tonangebend", dann liegt die Verbindung zur Musik bereits auf der Hand. CREATIVITÄT und TON bestimmen zum größten Teil auch alles Musikalische! So ist es nicht verwunderlich, dass der Schlagzeuger des Euregio-Blasorchesters - Thomas Kellner - auf den Gedanken kam, die Idee CREATON auch musikalisch umzusetzen. Er fand dabei in den beiden Projektverantwortlichen Simon Gehring und Toni Hassler von der "Euregio-Via Salina" spontan begeisterte Befürworter. Von zwölf Tonproben der verschiedenen Dachziegel erwiesen sich vier als besonders klangschön. Sie besitzen die Tonhöhen es`, as`, b` und c`` aus der herkömmlichen Notenskala. Gottfried Veit, der Südtiroler Landeskapellmeister und Komponist, griff mit Spontaneität die Crea-TON-Idee auf und schrieb mit diesem begrenzten Tonmaterial eine Komposition. Das Werk erhielt den Titel "CREA-TON" und ist ein Konzertstück für "Ziegel-Spiel" und Blasorchester. Die Introduktion dieses Werkes ist ein imposantes "Maestoso", das die "tonangebende" Position des Unternehmens CREATON in ganz Europa versinnbildlicht. In der darauffolgenden "Solokadenz" werden die Klangfarben der vier Tondachziegel in Form einer "Ziegelprobe" vorgestellt. Der eigentliche Hauptteil der Komposition ist ein "Moderato" - ein Dialog zwischen Ziegelspiel und Blasorchester - welches die positive Entwicklung und die Wechselwirkung des erfolgreichen Unternehmens auf musikalische Art und Weise zum Ausdruck bringt. Der Schluss der Komposition, die sogenannte "Coda", zeigt schließlich in die Zukunft und geht mit einem "accelerando" unternehmungsfreudig in die neue Zeit. Am eigentlichen Ende des Werkes erscheint aber noch einmal, in verkürzter Form, die einleitende "Erfolgsmelodie" und rundet damit die Komposition - wieder im "Maestoso" - ab.
Anmerkungen zur Aufführung dieser Komposition: Zur Aufführung dieses Werkes benötigt der Schlagzeug-Solist einen größeren Ständer (Röhrenglocken-Ständer) auf welchem er die vier Ziegel befestigen kann. Die vier Ziegel der Firma CREATON tragen folgende Bezeichnungen: Note B - "SAKRAL" Geradschnitt mit abgerundeten Ecken, naturrot gebürstet Note As - "NUANCE" Rundschnitt Schieferton Note Es - Segmentschnitt naturrot Note C - Dunstrohr-Abdeckung engob. Typ SIGNUM A Die Firma CREATON stellt jeder Musikkapelle, welche diese Komposition zur Aufführung bringt, die hier aufgelisteten Dachziegel gratis zur Verfügung.
Die Anschrift der Firma lautet: CREATON AG NATÜRLICH "TONANGEBEND" Dillinger Straße 60 D-86637 – WERTINGEN Telefon (08272) 86-0 Telefax (08272) 3597 Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`05`` |
Koch Musikverlag | |
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Concertino (1995)
For Trumpet and Band
Das "Concertino" entstand auf Anregung des bekannten Trompeters Karl Hanspeter. Formal gesehen hält sich diese Komposition an das bewährte Schema der Dreiteiligen Liedform: Ein lyrisches "Andante" (welches in sich ebenfalls dreiteilig ist) wird von einem "Allegro" umrahmt, das dem Solisten mannigfaltige Gelegenheit gibt, sein technisches Können darzustellen. Während die beiden "Allegro"-Teile sich hauptsächlich mit der spieltechnischen Gewandtheit des Solisten auseinandersetzen, so bietet das "Andante" dem Solotrompeter reichlich Gelegenheit, seine Ausdrucksstärke und sein Einfühlungsvermögen unter Beweis zu stellen. Zwei virtuose Kadenzen tragen obendrein dazu bei, den Solisten ins beste Licht zu stellen. Eingeleitet wird dieses Konzertstück für Trompete und Blasorchester von einer vollklingenden Introduktion im "Tempo moderato", die vorerst vom Blasorchester allein und in ihrer Wiederholung mit darübergelegten Signalen des Soloinstrumentes erklingt. Eine kurze "Coda", in welcher der Themenkopf noch einmal im Tutti aufflackert, beschließt dieses "Concertino" effektvoll. Diese Komposition ist zwar kein ausgesprochenes Bravourstück, jedoch eine faszinierende Herausforderung für jeden leistungsfähigen Trompeter. Verlag: Musica Mundana Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 6`00`` |
Musica Mundana | |
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Concertino (2005)
Für Euphonium und Blasorchester
Wie eine ganze Reihe von Kompositionen Gottfried Veits so entstand auch das hier vorliegende CONCERTINO für Euphonium und Blasorchester als Auftragswerk. Der Anlass dazu war das dreißigste Betriebsjubiläum der Firma FRENER & REIFER Metallbau GmbH Brixen. Widmungsträger ist einer der beiden Inhaber dieses Betriebes und zwar der hervorragende Euphoniumbläser Franz Reifer. Den Auftrag zu diesem Werk gab Architekt Thomas Simma. Das CONCERTINO selbst ist ein amüsantes Bravourstück bei dem, neben der Spieltechnik, auch das lyrische Element immer wieder zum Tragen kommt. Formal ist es - wie könnte es anders sein - als Thema mit Variationen angelegt. Nach einer kurzen Introduktion des vollen Blasorchesters erscheint vorerst eine nicht allzu umfangreiche Kadenz, ehe das eigentliche Thema vom Solisten vorgestellt wird. Die Melodie dieses Themas entspricht jener des beliebten Lothringer Volksliedes \\\"O du schöner Rosengarten\\\". Jeweils nach kurzen Zwischenspielen des Blasorchesters erfährt diese ohrenfällige Volksweise drei Variationen, in denen der Solist einmal die Hauptmelodie mit eleganten Achteltriolen umspielt und ein weiteres Mal sie in Sechzehntelfiguren kleidet. Die mittlere Variation steht in Moll und bietet dem Solisten die Möglichkeit sein Einfühlungsvermögen zu demonstrieren, wenngleich ihm auch hier Gelegenheit eingeräumt wird, seine Virtuosität zum Einsatz zu bringen. Nach den drei Variation erscheint traditionsgemäß die \\\"Große Schlusskadenz\\\": Hier wird der Solist ein letztes Mal sozusagen vollends in das \\\"musikalische Schaufenster\\\" gestellt. Eine kurze Coda beendet dann - im \\\"crescendo\\\" und \\\"accelerando\\\" - dieses \\\"Concertino\\\" für Euphonium und Blasorchester schwung- und effektvoll. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 6`20`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Concertino (2008)
Für drei Alphörner in F und Blasorchester
Das Alphorn ist ein uraltes einfaches Blasinstrument aus Holz, das vor allem in europäischen Berggegenden, in Südamerika aber auch in Tibet Verbreitung fand. Während es ursprünglich lediglich als Signalwerkzeug gedient hat, verwendete man es später im musikalischen Brauchtum vielfältigst. Gegenwärtig tritt das Alphorn immer öfter in Erscheinung: Es erklingt als Soloinstrument, als Duo, aber nicht selten auch in Mehrfachbesetzung. Besonders charakteristisch klingt dieses alte Hirteninstrument als Trio. Das hier vorliegende \"Concertino\" stellt ein Alphorntrio dem vollen Blasorchester gegenüber und erinnert dadurch an die historische Form des \"Concerto grosso\". Auch beim \"Concerto grosso\" entsteht ein reizvoller Dialog zwischen einem Instrumentalensemble (dem so genannten \"Concertino\") mit einem vollbesetzten Orchester (dem \"Ripieno\"). Der Anlage nach ist die vorliegende Komposition dreiteilig und weist die Satzfolge schnell-langsam-schnell auf. Das Hauptthema wird, nach einer kurzen Einleitung, vom Solisten-Trio vorgestellt und im Anschluss daran vom Blasorchester weitergesponnen. Zu einem besonders ansprechenden Zwiegespräch kommt es im Mittelsatz, der mit \"Adagio\" überschrieben ist. Der Finalsatz ist hingegen im schnellen Sechsachteltakt notiert und besitzt genau jenen Charakter der mit \"concertare\" gemeint ist. Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 7`00`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Das Orakel oder Die Macht des Geistes (1997)
Klangbilder für Blasorchester
Von den zahlreichen Orakeln besaß Delphi das bekannteste. Diese altgriechische Spruchstätte befand sich im sogenannten heiligen Bezirk, der den Apollotempel umgab. Nach antiker Tradition saß hier auf einem Dreifuß über einer Erdspalte die Pythia, die Priesterin Apollos. Aufsteigende Dämpfe versetzten sie in einen Trancezustand, der sie zu Orakelsprüchen inspirierte. Charakteristisch war deren Vieldeutigkeit, welche von Priestern interpretiert wurde. Diese Ratschläge spielten in den primitiven und antiken Religionen bei vielen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Im Tempel des Apolls stand auch der Omphalus (Nabel), ein halbovaler heiliger Stein: Er galt für die Griechen der Antike als "Nabel", d. h. als Mittelpunkt der Erde. Angeregt von diesen Fakten entstand die Komposition mit dem Titel "Das Orakel". Die Komposition besteht formal aus acht aneinandergereihten Klangbildern, welche Szenen dieses antiken Geschehens akustisch illustrieren. Da es kaum brauchbare schriftliche Zeugnisse griechischer Musik gibt (die alten Griechen betrachteten "Musik als Magie"), floß in dieses Werk sowohl altgriechisches als auch christliches Gedankengut ein, welches sich im wesentlichen mit der "Macht des Geistes" beschäftigt. Daraus erklärt sich auch die Verwendung der gregorianischen Pfingst-Sequenz "Veni Creator Spiritus" sowie des Chorales "Der Geist des Herrn erfüllt das All". Auch der "Orakelspruch" ist neueren Datums und beschwört (frei nach F. Freiligrath) die Macht des Geistes. Klanglich erinnert vor allem der Einsatz eines überaus mannigfaltigen Schlagzeugapparates an die Musik der Griechen, die schon damals Metallbecken (Tschinellen und Hängebecken), Handklappern (Kastagnetten), Schellentrommeln (Tambourin) und eine Art Xylophon verwendeten. Das dualistische Prinzip des Apollinischen und des Dionysischen ist am deutlichsten aus den kontrastierenden Teilen "Hymnus an den Geist" sowie "Tempeltanz der Dienerinnen" herauszuhören. Die einzelnen Abschnitte der Partitur tragen folgende Bezeichnungen:
Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 10`35`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Das Porträt – Peter Anich–Musik (1997)
Für Blasorchester
Zu den herausragenden Köpfen, die Tirol im 18. Jahrhundert hervorgebracht hat, zählt zweifelsohne Peter Anich. Dieser Genius aus Oberperfuß bei Innsbruck lebte von 1723 bis 1766 und wurde vor allem als Kartograph und Feldvermesser berühmt. In mehrjährigem Privatstudium bei Prof. Ignaz Weinhart eignete er sich umfangreiche Kenntnisse in Mathematik, Astronomie sowie Kartographie an. Auf Grund dieser aufsehenerregenden Leistung erhielt er 1760 den Regierungsauftrag, das Land zu vermessen und eine Landkarte von Tirol anzufertigen. Leider holte sich Peter Anich bei Vermessungsarbeiten in den Sümpfen südlich von Bozen im vierundzwanzigsten Lebensjahr den Tod. Seine Tirol-Karte wurde wegen ihrer Genauigkeit international gewürdigt. Peter Anich erhielt aus der Hand der Kaiserin Maria Theresia für seine außergewöhnlichen Verdienste eine Goldmedaille. Gottfried Veit widmete DAS PORTRÄT diesem großen Sohn Tirols. Es ist ein Instrumentalwerk für Blasorchester im Erzählerton, das aus verschiedenen Bildern besteht. Diese Bilder, die in Form einer symphonischen Dichtung aneinandergereiht sind, schildern folgende acht Begebenheiten bzw. Episoden:
Den Auftrag zu dieser Komposition erteilte die Musikkapelle Oberperfuß mit Kapellmeister Hermann Kuen. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 8`20`` |
Tss Musikverlag | |
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Das Weltgericht (1991)
Klangbilder für Blasorchester, Klavier und Schlaginstrumente
Der Anfang und das Ende allen Seins, hat auf die Menschheit schon immer eine starke Faszination ausgeübt. Die Komposition "Das Weltgericht" möchte vor dem geistigen Auge des Zuhörers Klangbilder aufbauen, welche dieses Thema zum Inhalt haben. Nach den ersten drei Takten (Urnebel) ertönt der "Urknall", der durch einen Zwölfton-Kluster - welcher sämtliches Klangmaterial in sich birgt - dargestellt wird. Oktaven und leere Quinten symbolisieren anschließend die "Göttliche Ordnung" aus welcher der Themenkopf des Chorals "Herr ich bin dein Eigentum" hervorquillt. Diese Grundtönigkeit wird aber alsbald durch harmonische Mediantschichtungen zum zerfließen gebracht. Nach einer kurzen Flötenkadenz erklingt dann der erste Großabschnitt, welcher von den "Unzulänglichkeiten des Erdendaseins" berichtet. Dieses, in sich ruhende, "Andante" wird andauernd von taktwechselnden Einschüben unterbrochen, demonstriert aber - durch den unaufhörlichen tonikalen Ostinato der Pauke - die starke Gebundenheit des Menschen an die Mutter Erde. Eine Klavierkadenz leitet dann zum "Maestoso" (Der Tag des Zorns) über, in welchem die Posaunen - später auch die Trompeten - mit dem berühmten "Dies irae" (vorerst im Unisono, dann aber kanonartig) erschallen. An diesen Teil schließt sich ein "Tumultoso" an: Dieses "Tumultoso" (Höllensturz), das aleatorisch dargestellt wird, gibt allen Instrumentalregistern die Möglichkeit zu freier (gelenkter) Improvisation. Ein "Grave" (Satans-Lied), vorgetragen von einem Solo-Tiefbass, führt die Komposition fort. Ab Buchstabe "P" schildert ein "Agitato" die "Leiden der Hölle". Im Laufe dieses zweiten Großabschnittes wird zwei Male das Thema von "Herr ich bin dein Eigentum" kurz angespielt: Prachtvoll zum Durchbruch kommt dieser Choral aber erst im "Grandiose" ab Buchstabe "T", wo "Die Freuden des Himmels" ohrenfällig geschildert werden. Eine Bekräftigung dieses Abschnittes bildet die abschließende "Apotheose", in der alle klanglichen Mittel des Blasorchesters (bis zu den Röhrenglocken) aufgeboten werden, um die "Verherrlichung Gottes" plastisch und eindringlich darzustellen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 13`58`` |
Helbling Edition | |
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Der Lagerboggie (2005)
Für Jugendblasorchester
Da immer mehr Musikkapellen in den Sommermonaten "Musiklager" veranstalten, aber auch während der Schulzeit das gemeinsame Musizieren der vereinseigenen Musikschüler tatkräftig fördern, steigt die Nachfrage nach geeigneter Literatur für diese Zwecke von Jahr zu Jahr. Ein besonderes Erlebnis für Kinder und Jugendliche ist es, im "Großen Orchester" zu spielen. Das wirkliche Erfolgserlebnis stellt sich aber nur dann ein, wenn die dargebotene Literatur einerseits spieltechnisch nicht zu anspruchsvoll ist und andererseits den Geschmack der jungen Ausführenden trifft. Ein solches Stück ist der hier vorliegende "Lagerboogie", der eine ins Ohr gehende - mündlich überlieferte - Melodie aufgreift und diese so verarbeitet, dass bereits jüngste Musikantinnen und Musikanten daran ihren Spaß haben. Eine gefällige Melodie, praxisbezogene Tonarten, begrenzte Tonumfänge, reichliches Schlaginstrumentarium (sogar mit "hand clap") und dankbare Aufgaben für sämtliche Register zeichnen diesen leicht realisierbaren "Lagerboogie" aus. Und nun: Viel Spaß mit dem "Lagerboogie!" Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Der Mann aus Passeier (2009)
„Andreas Hofer-Musik“ für Blasorchester
Tirol hat im Laufe seiner Geschichte mehrere bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht: unter all diesen ist Andreas Hofer nicht nur die Bekannteste, sondern auch die Schillernste. Wie alle charismatischen Gestalten, so zeichneten ohne Zweifel auch Andreas Hofer verschiedene besonders ausgeprägte Charaktereigenschaften aus. Bekanntlich bedeutet ja das griechische ka-, für Charakter, soviel wie „eingeritztes Zeichen“. In sieben aneinandergereihten Klangbildern (die Sieben ist nicht nur „Die Zahl der Fülle“, sondern wird auch „Heilige Zahl“ genannt) versucht diese Komposition für Blasorchester den verschiedenen Charaktereigenschaften Andreas Hofers nachzuspüren. Diese musikalische Hommage an den großen Tiroler Volkshelden beschreibt folgende sieben fingierte Charaktereigenschaften, welche der geistigen Prägung und menschlichen Haltung Andreas Hofers entsprechen könnten:
Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 10´16´´ |
Tss Musikverlag | |
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Der Schlern (1993)
Romantisches Tongemälde
Die Dolomitenlandschaft, die wegen des Zaubers ihrer Formen und Farben einmal als das "Achte Weltwunder" bezeichnet wurde, wird nicht zuletzt auch vom Felsmassiv des Schlerns besonders geprägt. Da der Schlern - dieses steinerne Wahrzeichen - im Laufe der Zeit zum Symbolberg Südtirols wurde, nimmt es nicht wunder, dass über diesen sagenumwobenen Gebirgsstock viel geschrieben wurde und dass man ihn zudem auch unzählige Male bildlich dargestellt hat. Eine Reihe von akustischen Bildern beinhaltet das romantische Tongemälde "Der Schlern" von Gottfried Veit. Diese Komposition für großes Blasorchester beginnt mit einer SCHLERN-IMPRESSION, in welcher das Hauptmotiv (das sogenannte "Schlernmotiv") von den weitmensurierten Blechblasinstrumenten - umrankt von naturtönigen Waldhornklängen und gleitenden Holzbläserfiguren - vorgestellt wird. AM HOCHPLATEAU DES SCHLERNS nennt sich das anschließende "Andante", dargeboten von Flügelhörnern und Tenorhörnern. Nach einem kurzen Aufflackern des "Schlernmotives" beginnt ein GEWITTERSTURM IM SCHLERNGEBIET, aus welchem Blitz, Donner und Windgeheule unschwer herauszuhören sind. Ein "Tranquillo" eines Solohorns schildert dann die BERGRAST AM SCHLERNHAUS, dem sich - in einer "Marcia curiosa" - der TANZ DER SCHLERNHEXEN anschließt. Diesem Hexentanz, der zwischen kühler Garstigkeit und sentimentaler Schmeichelhaftigkeit pendelt, folgt - nach einem kurz eingefügten "Schlernmotiv" - der FEIERABEND AM SCHLERNBÖDELE. Die Stimmung dieses Feierabends charakterisiert hier ein fröhlicher "Schuhplattler" im Ländlertempo. Bevor nun aber ein "Allegretto" der Klarinetten den JUNGSCHLERN musikalisch nachzeichnet, erklingt das "Schlernmotiv" noch einmal in Form einer modulatorischen Überleitung. Erneut werden GEWITTERSTURM und AM HOCHPLATEAU DES SCHLERNS angespielt, bevor aus dem Schlernmotiv ein sechzehntaktiger Satz entsteht, welcher mit DER SCHLERN überschrieben ist und im "Maestoso" prachtvoll dargestellt wird. Ein "Grandioso" beschließt die Komposition, indem zum vollen Blasorchester vier große Kuhglocken bzw. -schellen erklingen. Dieses Geläute soll an die uralte Tradition der Vieh- und Almwirtschaft am Schlernplateau erinnern, die bis zurück in die vorgeschichtliche Zeit nachgewiesen wurde. Das romantische Tongemälde DER SCHLERN möchte nicht mehr, aber auch nicht weniger, als dem Zuhörer, mit farbenfrohen Klangbildern, den Symbolberg Südtirols näherbringen. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer Spieldauer: 12`24`` |
Koch Musikverlag | |
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Der Zottelmarsch (2006)
Für Jugendblasorchester
Es gibt Melodien, die man nach einmaligem Hören bereits nachsingen kann. "Sie gehen ins Ohr" sagt man. Eine solche Melodie wird im Fachjargon als "Ohrwurm" bezeichnet. Ein typischer "Ohrwurm" ist der hier vorliegende "Zottelmarsch". Er zählt - da er mündlich überliefert wurde - zur Gattung der bodenständigen Volksmusik und soll seinen Ursprung in Kärnten haben. Ein "Zottel" ist eine Person, der man nicht ganz trauen kann. Im "Zottelmarsch" wird das musikalische Klischee einer biederen, dörflichen Marschmusik auf humorvolle Weise persifliert. Und nun: Viel Spaß mit dem "Zottelmarsch!" Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 4`40`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Die Posaunen von Jericho (2004)
Klangbilder für Blasorchester
Kein anderes Buch enthält so viele beeindruckende Erzählungen wie die Bibel. Eine – vor allem für Musikinteressierte – besonders faszinierende Erzählung ist jene über die Eroberung der Stadt Jericho im Buch Josua, Kapitel 6. Sinngemäß berichtet das Alte Testament über dieses außergewöhnliche Geschehen u.a. folgendes: "Nachdem Mose, der Knecht des Herrn gestorben war, sagte der Herr zu Josua, dem Diener Moses: Mein Knecht Mose ist tot. Mach du dich also auf den Weg und zieh mit dem ganzen Volk über den Jordan in das Land, das ich den Israeliten geben werde. Von der Steppe und vom Libanongebirge an bis zum großen Strom Eufrat, soll alles Land der Hetiten euer Gebiet sein. Am frühen Morgen brach Josua mit allen Israeliten von Schittim auf. Die Priester, welche die Bundeslade trugen gingen dem Volk voraus, dahinter marschierten etwa 40.000 bewaffnete Männer, die nach der Überschreitung des Jordan in die Ebene von Jericho kamen, um dort ihr Lager aufzuschlagen. Die Stadt Jericho aber hatte wegen der Israeliten die Tore fest verschlossen. Da sagte der Herr zu Josua: Alle deine Krieger sollen einmal rund um die Stadt herumziehen. Das sollst du sechs Tage lang tun. Sieben Priester (die Sieben ist die Zahl der göttlichen Fülle!) sollen mit sieben Posaunen vor der Bundeslade hergehen. Am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt ziehen, die Priester sollen dann fort und fort die Posaunen blasen und das ganze Volk soll in ein gewaltiges Kriegsgeschrei ausbrechen. Darauf werden die Mauern der Stadt Jericho in sich zusammenstürzen. Nur die Dirne Rahab und all die Ihrigen sollen am Leben bleiben, denn sie hatte die beiden Boten versteckt, die Josua sandte, um Jericho zu erkunden. Und es geschah so wie der Herr es sagte und Josua es dem Volke befahl". Diese Schilderung sowie die Geschehnisse rundherum dienten Gottfried Veit als Inspirationsquelle für sein Werk "Die Posaunen von Jericho". Wie aus dem Untertitel hervorgeht, handelt es sich bei dieser Komposition um ein akustisches Bilderbuch, das sich dem aufmerksamen Hörer verhältnismäßig leicht erschließt. Die Partitur soll wie eine Bilderreihe betrachtet werden, die durch folgende Überschriften gegliedert ist:
N. B.: "Die Posaunen von Jericho" waren keine Blechblasinstrumente, sondern "Schofare", also Widderhörner. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 9`44`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Die vier Temperamente (1981)
Epigramme für Blasorchester - Der Melancholiker, der Sanguiniker, der Phlegmatiker und der Choleriker
Es gibt trübselige Menschen und heitere, gleichgültige und zornige. In ein- und derselben Situation handelt jeder von ihnen anders - je nach Temperament - sagt man. Das Temperament ist also die ererbte Veranlagung eines Menschen, sich auf Eindrücke in einer bestimmten Weise gefühlsmäßig einzustellen. Der griechische Arzt Hippokrates hat vier Temperamente unterschieden, die noch heute mit den Eigenschaftswörtern melancholisch, sanguinisch, phlegmatisch und cholerisch bezeichnet werden. Diese vier grundverschiedenen Menschentypen mit musikalischen Mitteln darzustellen, versuchen die Epigramme - also vier kurze Stücke - für Blasorchester von Gottfried Veit. Es beginnt mit dem schwermütig-traurigen Melancholiker (\"Adagio\"), wird mit dem fröhlich-vitalen Sanguiniker (\"Allegro\") fortgesetzt, beschreibt anschließend den gleichgültig-trägen Phlegmatiker (\"Largo\") und schließt mit dem aufbrausend-zornigen Choleriker. (\"Marciale\") Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 6`03`` |
DVO-Verlag | |
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Ekstatischer Tanz (1999)
Für Blasorchester
Die Ekstase (griechisch: ekstasis = Heraustreten) ist ein Zustand, in dem sich der Mensch der natürlichen physischen und psychischen Wirklichkeit enthoben und verzückt in eine höhere übersinnliche Welt versetzt fühlt. Durch die penetrante Monotonie des Melos, die ostinate Gestalt des Rhythmus sowie die sukzessive Zunahme der Klangdichte und des Tempos, versucht dieser "Ekstatische Tanz" eine Vorahnung der Ekstase zu vermitteln bzw. zu suggerieren. Interpretatorisch soll diese Komposition ab Buchstabe "A" in sämtlichen Parametern eine inbrünstige Steigerung erfahren. Die Wirkung der Darbietung dieses Werkes kann durch die Einbeziehung einer- oder mehrerer Tänzerinnen augenscheinlich erhöht werden. Der "Ekstatische Tanz" wurde am 20. Dezember 1998 im Haus der Kultur "Walther von der Vogelweide" in Bozen vom Blasorchester SYMPHONIC WINDS, unter der Leitung von Alexander Veit, uraufgeführt. Er ist auch bei der Firma AMOS Nr.5857 auf CD erschienen. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 6´55´´ |
Tss Musikverlag | |
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Etschland (1980)
Konzertouvertüre
Die "Etschland"-Ouvertüre, welche 1981 von der Musikkommission des Verbandes Südtiroler Musikkapellen als Pflichtstück für Mittelstufen-Kapellen ausgewählt wurde, trägt nicht nur einen heimatlichen Titel, sondern hat auch einen dementsprechenden Charakter. Über diese Ouvertüre, die der Form nach einem Sonatenhauptsatz entspricht, schrieb Prof. Dr. Wolfgang Suppan in einer bekannten deutschen Blasmusikzeitung folgendes: "Mehrmalige rasche Tempo- und Stimmungswechsel und eine klare harmonische Konzeption zeichnen diese Konzertouvertüre aus, die erfreulicherweise auf einen Walzer-Teil verzichtet. Während die Vivace- und Allegro-Teile sich auf Grund- und Nebendreiklänge beschränken, kommt in den Andante-Abschnitten das lyrische Element zum Tragen, mit z. T. wunderschönen, chromatischen Fortschreitungen (wie z. B. bei Teil E). Im Schwierigkeitsgrad mäßiger Mittelstufe angelegt, kann man wohl mit einiger Berechtigung sagen, daß Veit in der Nachfolge Sepp Thalers zu einem überregional beachtenswerten Komponisten Südtirols sich entfaltet. Und dies ist grundsätzlich erfreulich, zumal es um den Nachwuchs im Bereich der Blasorchesterkomposition nicht allzu gut bestellt ist". Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 6`30`` |
Helbling Edition | |
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Freetime Music (1998)
Für Blasorchester
Bereits die Wahl des Titels - es ist das einzige Stück Gottfried Veits, welches einen englischsprachigen Titel trägt - sowie das südländische Ferienstimmung suggerierende Bild auf der Umschlagseite der Notenausgabe, verraten die Außergewöhnlichkeit dieser Komposition. "Freetime-Music", als "Freizeit-Musik", knüpft einmal bewußt an den momentan herrschenden Zeitgeist d. h. an die jugendbetonte, modische Popularmusik unserer Tage an. Sie beginnt aggressiv im tiefen Blech zu einem motorischen Ostinato der kleinen Trommel. Das "Andante", diese leicht ins Ohr gehende Hauptmelodie des Stückes, erscheint drei Male: Vorerst als Solo des Altsaxophones, etwas später als Trompeten-Solo, und noch einmal später (bei Buchstabe "D") vollgriffig - mit Sechzehntelumspielungen im hohen Holz - und gleichzeitig in der aufgelichteten Tonart der großen Obersekunde. Als Nachspiel dient die massenwirksame Musik der Einleitung, die hier jedoch durch eine improvisierte Schlußkadenz des Drumset erweitert wird. Prof. Wolfgang Suppan schrieb über dieses Stück einmal: "Veit zeigt, daß er sich auch in diesem Metier auskennt. Im entsprechenden Umfeld wird dieses Stück allen Beteiligten, Musikern und Zuhörer, viel Spaß machen". Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 4`30`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Freiheit (2007)
Romantisches Tongemälde
Die Gemeinde RETTENBACH AM AUERSBERG ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort mit einer gesunden Wirtschaftsstruktur, die aus Landwirtschaft, Fremdenverkehr und Gewerbe besteht. Besonders in der unmittelbaren Vergangenheit hat sich in dieser Gemeinde vieles verändert und sie letztendlich zu dem gemacht, was sie heute ist: Ein blühender Ort, in dem es sich lohnt, zu leben. Das war aber nicht immer so: Gerade in der jüngeren Geschichte dieser Gemeinde hat es, wegen einer "Zwangseingliederung", einen jahrelangen Kampf um Selbständigkeit und Freiheit gegeben. Nach unzähligen Bemühungen ist es aber letztendlich doch gelungen, am 6. Oktober 1993, die ersehnte Selbständigkeit wieder zu erlangen. Dass die Freude über die wiedergewonnene "Freiheit" damals gebührend gefeiert wurde und dass diese Freude bis auf den heutigen Tage nachklingt, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. Auf Anregung von Herrn Reiner Friedl, dem 2. Bürgermeister der Gemeinde Rettenbach, schrieb nun der Südtiroler Landeskapellmeister Gottfried Veit eine Auftragskomposition für Blasorchester, welche die jüngere Geschichte der Gemeinde Rettenbach zum Inhalt hat. Es handelt sich dabei um ein Töngemälde mit folgenden akustischen Bildern:
Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 9`00`` |
Tss Musikverlag | |
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French Rhapsody (Französische Rhapsodie) (2008)
Für Blasorchester
Bedeutende Stationen der französischen Musikentwicklung sind u. a. die "Ars antiqua", die Gesänge der Trouveres, die Clavicinkunst eines Francois Couperin oder der "Impressionismus" mit Claude Debussy und Maurice Ravel. Frankreich besaß aber immer auch schon eine blühende Volksmusik sowie eine äußerst beliebte musikalische Folklore. Und genau aus diesen beiden Quellen schöpft die hier vorliegende "Französische Rhapsodie" von Gottfried Veit. Sie beginnt mit dem Themenkopf des wohl bekanntesten französischen Volksliedes "Sur le pont d´ Avignon", der durch eine Klarinetten-Kadenz fast überraschend unterbrochen wird. Darauf folgt die allseits beliebte "Farandole" aus der "L´ Arlesienne-Suite" von Georges Bizet. Eine zarte "Berceuse" und das gefällige "Au prés de ma blonde" führen die Komposition in der Folge abwechslungsreich fort. Bevor aber die für Frankreich besonders typische "Farandole" (in veränderter Gestalt) noch einmal erklingt, schiebt sich ein "Andante" - und zwar das gemütvolle "Au clair de la lune" - dazwischen. Dass eine "Französische Rhapsodie" schwungvoll, ja fast ausgelassen, und mit Tambourin-Begleitung ausklingt, ist wohl eine Selbstverständlichkeit: Schließlich besitzt der französische Menschenschlag doch ein leidenschaftliches Temperament, um welches er von vielen beneidet wird. Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 6`10`` |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Gebrauchsmusik (2003)
Blasmusik für jeden Anlass
Wenn man bedenkt, dass sogar ganz bedeutende Werke eines Johann Sebastian Bach "für den praktischen Gebrauch" geschrieben wurden, dann verliert der Ausdruck "Gebrauchsmusik" sofort seinen negativen Beigeschmack. Ohne Musik war das praktische Leben früherer Zeiten genauso undenkbar wie heute. Gerade Musikkapellen und Bläsergruppen haben vielfältigste Spielanlässe abzudecken, bei denen fast ausschließlich "Gebrauchsmusik" gefragt ist. Immer wieder kommt es vor, dass gerade bei solchen Gelegenheiten die passenden Spielstücke nicht greifbar sind. Genau diesem Manko möchte das hier vorliegende kleine Kompendium abhelfen. Mit den neun Gebrauchsmusiken dieser Sammlung ist für nahezu alle weltlichen und geistlichen Spielanlässe gesorgt. Die Blasorchester-Instrumentierung ist so angelegt, dass sie – für den praktischen Gebrauch, natürlich leicht spielbar – vom Quartett aufwärts, über kleinere Blasmusikbesetzungen bis hin zum großen Blasorchester, vollklingend wirkt. Diese Sammlung ist aber auch für Ensembles geeignet. Als Blechbläserquartett-Besetzungen können besonders empfohlen werden:
Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 19`10`` |
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Hexensabbath (1976)
Konzertmusik
Der "Hexensabbath" verdankt seinen Namen dem tollen Treiben, das in diesem Werk streckenweise herrscht. Die zwei Hauptelemente dieses Stückes sind ein zweimalig erscheinender fast ausgelassener Tanz und ein hymnisches Lied. Der erste Tanz stellt in einer freien Rondoform die kontrastreichen Themen vor und mündet schließlich in einem kurzen, aber pompösen Hymnus. Der darauffolgende zweite Tanz beginnt gleich wie der erste, vereinigt aber im Laufe seiner Entwicklung das Ritornell mit all seinen Couplets. Diese Konzertmusik für Blasorchester ist nicht als "Programm-Musik" zu verstehen, denn nach Richard Strauss gibt es ja bekanntlich keine Absolute- und keine Programm-Musik, sondern einzig und allein gute und schlechte Musik. Wenn beim "Hexensabbath" auch nicht ein nachgezeichnetes Programm zu verfolgen ist, so kann es trotzdem der Phantasie des Hörers überlassen werden, aus dieser Komposition ein Hexenlied, einen Hexenhymnus, den zweimaligen Hexentanz und - nach dem wilden Treiben des zweiten Tanzes - eine musikalisch geschilderte Hexenverbrennung heraus zu hören. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 5`30`` |
Helbling Edition | |
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Huldigungsmusik (1985)
Wie der Titel sagt, handelt es sich hier um eine festliche Komposition, die sich zur Mitgestaltung und Umrahmung von geistlichen Feiern und weltlichen Festen gleichermaßen eignet. Sehr eindrucksvoll kann dieses Blasmusikwerk auch als sogenannter "Gesamtchor" verwendet werden. Die Komposition wird einleitend von Fanfaren der hohen Blechbläser beherrscht, welche nach einem kurzen Tutti im Dominantdreiklang ihr vorläufiges Ende finden. Der anschließende Hauptteil bringt dann einen lyrischen Abschnitt, der modulatorisch und imitatorisch weitergeführt wird. Das "Moderato" ist eine ausgeschriebenes D.C. und schließt somit die formale Dreiteiligkeit ab. Nach diesem Hauptteil erklingen erneut die einleitenden Fanfaren, diesmal jedoch etwas üppiger instrumentiert, sowie das kurze Tutti. Einige Schlußbestätigungen führen dann zum prägnanten Finale. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht/Leicht Spieldauer: 4`10`` |
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Jubelhymnus (2005)
Für Blasorchester
Wie bereits der Titel „Jubelhymnus“ verrät, handelt es sich bei der vorliegenden Komposition um ein festliches Musikstück für Blasorchester. Seine äußere Struktur weist die vielfach bewährte Form der Dreiteiligkeit (A-B-A) auf. Während die beiden Eckteile, in gerader Taktart, von Fanfarenklängen beherrscht werden, strahlt der Mittelteil eine kontrastreiche und wohltuende Ruhe aus. Dieser langsame Abschnitt ist ein „Cantabile“ im Dreivierteltakt, hat den Charakter eines Chorals, der zuerst im „mf“ und gleich im Anschluss daran im „f“ erklingt. Sowohl die Eckteile als auch der Mittelteil zeichnen sich durch eine farbenreiche Instrumentierung aus. Wenn interpretatorisch das zweimalige „Maestoso“ freudig bewegt und das „Cantabile“ breitflächig angelegt wird, verfehlt diese Komposition beim Publikum seine Wirkung sicherlich nicht. Der „Jubelhymnus“ für Blasorchester von Gottfried Veit entstand im Auftrag der Bürgerkapelle St. Michael-Eppan und wurde durch diesen Klangkörper, anlässlich des sechzigsten Geburtstages von Bürgermeister Dr. Franz Lintner, im Jahre 2005 uraufgeführt.
Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 3`13`` |
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Jubiläumsmusik (2001)
Die "Jubiläumsmusik" für Blasorchester ist als Auftragskomposition der Musikkapelle Oberbozen entstanden. Sie sollte dazu beitragen den verschiedenen Festlichkeiten zum fünfundsiebzigsten Gründungsjubiläum dieses Klangkörpers eine besondere Note zu verleihen. Einerseits wurde diese Komposition auf der Jubiläums-CD akustisch festgehalten und andererseits bei den diversen Festivitäten im Laufe des Jubiläumsjahres als sogenannte "Erkennungsmelodie" eingesetzt. Genau auf diese Verwendung hin ist die "Jubiläumsmusik" nicht nur vom Charakter, sondern auch vom formalen Aufbau her ausgerichtet: Sie beginnt mit einem "Allegro festoso" im vierstimmigen Kanon des Blechs und steigert sich später - im "Tutti" - zu einem signifikanten Kulminationspunkt. Dieser relativ umfangreichen Einleitungsmusik schließt sich ein breit gefächerter Choral im "Moderato cantabile" an. Er wird von den weitmensurierten Blechblasinstrumenten sowie dem Saxophonsatz eingeleitet, wechselt aber im weiteren Verlauf mehrmals zwischen Geringstimmigkeit und Plenum. Durch ein "Da Capo" erhält das Werk die Architektur einer erweiterten dreiteiligen Liedform. Als "Gebrauchsmusik" konzipiert, kann von diesem Konzertstück sowohl die "Fanfare (bei festlichen Anlässen), wie auch der "Choral" (bei kirchenmusikalischen Veranstaltungen) einzeln dargeboten werden. Daß die Komposition in ihrer Gesamtheit am kompaktesten wirkt, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`10`` |
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Kleine Konzertouvertüre (1990)
Bei der "Kleinen Konzertouvertüre" handelt es sich um ein Stück das sowohl im Umfang als auch im Schwierigkeitsgrad ganz auf Mittel- bzw. Unterstufen-Musikkapellen abgestimmt ist. Die Struktur "Allegretto-Adagio-Allegretto" wird von einem vollgriffig-akkordischen "Allegro"-Teil eingerahmt, sodass sich dadurch formal eine dreiteilige Liedform mit übergeordneter Dreiteiligkeit ergibt. Anstelle einer Durchführung erklingt zwischen sämtlichen Hauptabschnitten ein "Andante cantabile": Diese Einschübe besitzen überleitenden sowie modulatorischen Charakter und sind jeweils verschieden instrumentiert. Durch diese abwechslungsreiche Instrumentierung erhält die "Kleine Konzertouvertüre" eine ansprechende Farbigkeit. Sie stellt vor allem eine Repertoire-Bereicherung für Klangkörper mit geringeren musikalischen Möglichkeiten dar und fasziniert, weil sie sowohl den Klang der Holz-, der Blech- als auch jenen der Schlaginstrumente charakteristisch einsetzt. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht Spieldauer: 5`30`` |
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Konzertmusik (1991)
Für Schlagzeug und Blasorchester
Diese Komposition stellt bewußt einmal jenes Register des Blasorchesters in den Vordergrund, welches im allgemeinen reine Begleitfunktion inne hat. Die Introduktion beginnt im "Andante con moto" mit acht Paukenschlägen und führt - über eine einfache Melodie der weitmensurierten Blechblasinstrumente - zu einem zweimaligen dynamischen Kulminationspunkt, der auf einem Dominant-Orgelpunkt endet. Der, ihr folgende, Hauptteil ist ein "Allegro moderato" im Zweivierteltakt und richtet sich aufbaumäßig nach der sogenannten "Rondoform" des Schemas A-B-A-C-A-D-A. Während die "Ritornelli" vorwiegend von den Holzbläsern beherrscht werden, spielen in den "Couplets" abwechselnd alle gebräuchlichen Schlaginstrumente wie Pauken, kleine Trommel, große Trommel und Becken solistisch. Damit diese Soli aber nicht isoliert im Raum stehen, sind sie jeweils mit dem Spiel eines Solobläsers bzw. einer Bläsergruppe gekoppelt. Dieser lebhafte "Rundgesang" wir bei Buchstabe "P" von einer zarten Glockenspielkantilene unterbrochen, die eine Soloflöte sowie impressionistische Klarinettenakkorde subtil untermalen. Diesem empfindsamen Abschnitt schließt sich wieder die Ritornello-Musik des "Allegro moderato" an, welche hier aber schon nach achtzehn Takten in die "Coda" einmündet. Nun tragen alle Schlaginstrumente (im "meno mosso") noch einmal - kanonisch geführt - ihr Solo vor, während die weitmensurierten Blechblasinstrumente die Melodie der Introduktion darüber spielen. Ein zweimaliges Aufflackern des Rondo-Hauptthemas beschließt dann im "Vivo" diese Komposition für Schlagzeug und Blasorchester. Die Uraufführung dieses Werkes fand 1986 im Rahmen des 5. Nationalen Blasmusikfestes in Gonzaga in Italien statt. Verlag: Molenaar Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer Spieldauer: 7`00`` |
Molenaar | |
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Konzertouvertüre (Die Allgäuische) (1998)
Die Bezeichnung "Ouvertüre" ist zuallererst im französischen Sprachgebrauch erschienen: Sie wurde für die intrumentale Einleitungsmusik zu Opern, Oratorien, Balletten, Schauspielen, größeren Kantaten und sogar zu Orchestersuiten verwendet. Der Typus der "Konzertouvertüre" entstand erst bedeutend später und kam im 19. Jahrhundert auf. Formal unterscheidet man grundsätzlich zwischen der italienischen Ouvertüre (schnell-langsam-schnell) und der französischen Ouvertüre (langsam-schnell-langsam), wobei sowohl die eine als auch die andere nicht auf ihre Heimatländer beschränkt blieb. Die hier vorliegende "Konzertouvertüre" ("Die Allgäuische") trägt diesen Untertitel, weil sie bei einem Kompositionswettbewerb des "Allgäuischen Musikbundes" den zweiten Preis erhielt. Sie orientiert sich, von ihrer Konzeption her, an französischen Vorbildern. Nach einer kurzen Introduktion erklingt der erste Hauptteil im "Andante". Ihm schließt sich der lebhafte Mittelteil im "Allegretto" fast nahtlos an und führt wieder zum "Andante" zurück, diesmal aber in der Tonart der Subdominante. Ein "Da Capo" bildet den Rahmen des Werkes: Aber bereits nach achtzehn Takten wechselt diese Wiederholung zur "Coda" über, welche im "crescendo" und "accelerando" ausklingt. Diese abwechslungsreiche Komposition liegt im Schwierigkeitsgrad B-C und ist auch mit einer traditionellen Besetzung (ohne Saxophone und Mangelinstrumente) gut aufführbar. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 6`30`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Konzerttango (1988)
Der Tango ist ein argentinischer Volkstanz der um 1900 in den Vororten von Buenos Aires entstand. Er kam einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg nach Europa und wurde hier gesellschaftsfähig. Seit damals wurde dieser leidenschaftliche Paartanz meist im Vierachteltakt notiert. Als sein Charakteristikum kann das synkopierte erste Viertel bezeichnet werden. Da aus dem wiegenden Rhythmus und dem aggressiven Inhalt des Tangos packende Wirkungen gewonnen werden konnten, hielt er auch Eingang in die Kunstmusik: So z. B. in Werken von J. Albeniz, I. Stravinsky, P. Hindemith, E. Krenek, M. Kagel und W. Egk. Der "Konzert-Tango" von Gottfried Veit ist eine stilisierte Nachbildung dieses argentinischen Volkstanzes und gleichzeitig eine Originalkomposition für Blasorchester. Er ist fünfteilig, bringt das einprägsame Hauptthema drei Male und zwar jeweils in einer anderen Klanggestalt. Die vierstimmig parallel geführte Hauptmelodie wird - nach einer kurzen Einleitung - von einem Saxophon-Quartett vorgestellt. Im Laufe des Stückes gesellen sich zum Grundschlagzeug immer mehr Perkussionsinstrumente wie Maracas, Claves und Tambourin dazu welche beitragen, die Crescendo-Wirkung dieser Komposition wesentlich zu steigern. Verlag: Arcon Musik Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 4`35`` |
Arcon Musik | |
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Meran (1992)
Romantisches Tongemälde
Meran, die ehemalige Hauptstadt Tirols, ist heute vor allem als Kurstadt weltweit bekannt: Sie wird an drei Seiten von beeindruckenden Bergen geschützt und liegt inmitten von Wein- und Obstgärten in einer außergewöhnlich burgenreichen Gegend, dem sogenannten Burggrafenamt. Die beliebte Innenstadt, die alten Stadttore, die gotische Stadtpfarrkirche, das schmucke Kurhaus, die zahlreichen Promenaden, Hotels und Villen sind nicht nur eine Faszination für die unzähligen Touristen und Erholungssuchenden, sondern auch für alle Einheimischen. Angeregt vom Zauber dieser Stadt und ihrer einmaligen Landschaft entstand das romantische Tongemälde für Blasorchester mit dem Titel "Meran". Die Partitur dieser Komposition ist mit einem farbenprächtigen Bilderbuch vergleichbar, das den Betrachter auf die Schönheit, den Reiz und die Anmut der sogenannten Passerstadt aufmerksam machen möchte. Die Komposition wird mit dem KURHAUS-MOTIV eröffnet. Dieses Motiv erklingt - in leicht veränderter Gestalt - bei Buchstabe "P" ein weiteres Mal und beendet das Werk schließlich im "Grandioso" in voller Prachtentfaltung. Zwischendurch entstehen - vor dem geistigen Auge des Zuhörers - Bilder wie SPAZIERGANG AUF DEM TAPPEINERWEG, MÖNCHSGESANG IN DER STADTPFARRKIRCHE, WINTERFREUDEN AUF MERAN 2000, GALOPPREITEN AM PFERDERENNPLATZ und AUF DER SOMMERPROMENADE. Ein enthusiastischer Klangrausch schließt sich der "Sommerpromenade" an, als es gilt die FASZINATION: GILFKLAMM tonmalerisch zu illustrieren: Hier glaubt man buchstäblich, die Wasserkaskaden der Gilfklamm verwandeln sich imaginär in perlende Sechzehntel-Läufe sämtlicher Holzblasinstrumente. Ein weiterer Höhepunkt der Komposition dürfte der zweimalig geschilderte "Internationale Touristenstrom in der Altstadt" sein, in dessen aufregenden Verlauf die Kopfthemen von nicht weniger als sechs Nationalhymnen, über einen Ostinato der Baßinstrumente, zuerst einzeln und dann übereinandergeschichtet, zitiert werden. So bildet das romantische Tongemälde "Meran" - gesamtheitlich gesehen - eine akustische Bilderfolge, welche den Zauber der ehemaligen Hauptstadt von Tirol mit klanglichen Mitteln darzustellen versucht. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer Spieldauer: 10`52`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Natascha (2000)
Russische Volksweisen
Die russischen Menschen zählen zu den sangesfreudigsten Völkern der Erde. Typisch für ihren Gesang ist der abrupte Wechsel zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Charakteristisch ist weiters auch, dass der Großteil ihrer Weisen in düsterem Moll gehalten ist. Unzählige russische Weisen entstanden im Volke. Wenn sich beispielsweise am Feierabend im Dorf Mädchen und Burschen treffen wird mit Sicherheit gesungen und getanzt. Kaum stimmt ein Mädchen eine Melodie an, dann fallen alle Anwesenden - gleich mehrstimmig - in den Gesang ein. Das beliebteste Begleitinstrument dieser traditionsreichen Lieder ist die Balalaika. Die Tänze beginnen meist langsam, aber schon nach einigen Takten werden die Bewegungen immer schneller und schneller bis schlußendlich die Mädchen wirbelnd kreisen und die Burschen in die Knie gehen, um den allseits bekannten und beliebten "Prissjàdka" darzubieten. Lieder und Tänze die teilweise bereits die Welt erobert haben, bilden den Grundstock der hier vorliegenden Komposition für Blasorchester. Wer kennt sie nicht die berühmten Melodien wie "Kalinka", "Das einsame Glöckchen", "Schwarze Augen" sowie den "Casatschok", und wer hat sich an ihnen nicht schon wiederholte Male erfreut. In erster Linie Freude bereiten soll auch dieses Arrangement für Blasorchester, welches von jeder Musikkapelle ab mittlerem Leistungsstand mit Erfolg dargeboten werden kann. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 7`30`` |
Koch Musikverlag | |
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Passacaglia (2007)
Für Blasorchester und Blechbläserquintett
Die "Passacaglia" ist eine Komposition über einen Ostinato von vier oder acht Takten, die in der Regel in ternären Taktarten notiert wird. Girolamo Frescobaldi schrieb im Jahre 1614 das erste Werk dieser Gattung. Wurde diese Instrumentalform im 19. Jahrhundert weitgehend vergessen, so hat sie - seit der Wiederbesinnung auf die Musik des Barock - eine unüberhörbare Renaissance erlebt. Die hier vorliegende Passacaglia für großes Blasorchester und Blechbläserquintett greift zwar Elemente der historischen Struktur auf, versucht ihr aber auch Eigenleben einzuhauchen. Einerseits wird bei dieser Passacaglia der Kernteil von einem Vor- und einem Nachspiel eingerahmt und andererseits erhält sie durch den Dialog zwischen den beiden Klangkörpern eine ungewöhnliche Farbigkeit. Während die beiden Eckteile eher meditativen Charakter aufweisen, ist der Mittelteil eine Art komponiertes "crescendo" bzw. "decrescendo". Im Laufe dieses Abschnittes erscheint das Hauptthema in sechs unterschiedlichen Klanggestalten und in drei verschiedenen Tonarten. Natürlich hängt der Reiz der Farbigkeit dieser Komposition weitgehend auch von der Akustik des Raumes ab, in welchem sie dargeboten wird. Ihre Uraufführung erlebte diese "Passacaglia" für großes Blasorchester und Blechbläserquintett von Gottfried Veit am 03. März 2007 durch die Bürgerkapelle Lana – unter der Leitung von Hans Obkircher – im großen Meraner Kursaal. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 6`20`` |
Tss Musikverlag | |
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Passionsmusik (1995)
Klangbilder für Blasorchester
Unter "Passion" versteht man im kirchlichen Sprachgebrauch das Leiden Jesu Christi bzw. dessen Erzählung durch die vier Evangelisten. In der bildenden Kunst stellt die "Passion" eine Szenenfolge dar, die auch in unzähligen Kreuzwegen einen äußerst volksverbundenen Ausdruck erhielt. Einige einprägsame Bilder aus diesem bedeutungsvollen Geschehen versucht die PASSIONSMUSIK für Blasorchester von Gottfried Veit, mit akustischen Mitteln, darzustellen. Es beginnt mit dem "Einzug in Jerusalem", der durch überschäumende Begeisterung charakterisiert und von einem Unisono des Hornregisters getragen wird. Ihm folgt "Der dreimalige Kreuzfall": In immer kürzeren Abständen wird dabei der Themenkopf der Choralmelodie "Heil´ges Kreuz sei hochverehret" von einem fast chaotischen Tutti des vollen Blasorchesters unterbrochen. Dieser Kreuzfall findet seine klangliche Darstellung durch drei aleatorische Einschübe in welchen die einzelnen Instrumentalregister die Möglichkeit haben, in vorgegebenen Klangmustern frei zu improvisieren. Diesem Abschnitt schließt sich - in einem "Agitato" - "Der Leidensweg" an, welcher ein dichtes Klanggeflecht aufweist und in eine weitere Improvisation des gesamten Klangkörpers mündet. Ein "Klagegesang", die Grablegung Jesu darstellend, wird durch eine ergreifende Kantilene des Englischhornes symbolisiert. Danach erklingt - aus musikdramatischen Gründer - ein weiteres Mal "Der Leidensweg", bevor im Finale der Choral "Heil´ges Kreuz sei hochverehret", voll ausladend, einsetzt. Mit dieser abschließenden Choralbearbeitung soll einerseits an die Erlösung durch das Kreuz erinnert, andererseits aber auch die Himmelfahrt Christi prachtvoll illustriert, werden. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 11`25`` |
Koch Musikverlag | |
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Perpetuum mobile (2001)
PERPETUUM MOBILE (lat. "das ewig Bewegliche") ist seit dem neunzehnten Jahrhundert ein Typus von raschen Instrumentalsätzen mit ununterbrochener, gleichmäßiger und schneller Bewegung in der Melodiestimme. Damit wollte man gleichsam den utopischen Wunsch der Erfindung eines Gerätes versinnbildlichen, das sich ohne Kraftzufuhr unaufhörlich bewegt. Bekannte Virtuosenstücke dieser Gattung schrieben Felix Mendelssohn-Bartholdy, (op. 119) Niccolò Paganini, (op. 11) Max Reger, Carl Maria von Weber, Francis Poulenc und Johann Strauß. Das PERPETUUM MOBILE von Gottfried Veit schließt zwar an diese Tradition an, ist aber seines Zeichens das erste Virtuosenstück dieser Art für Blasorchester. Beherrscht wird es von unzähligen Sechzehntelfiguren, die vom Anfang bis zum Ende durchlaufen. Formal entspricht dieses witzige Stück einem etwas frei angelegten Spiegelrondo, (Einleitung-A-B-A-C-A-B-A-a-a-a-a-usw.) das von der Fingerfertigkeit des Klarinettenregisters getragen wird, aber auch allen anderen Blasinstrumenten Virtuosität abverlangt. Die Spieldauer dieses Stückes beträgt lediglich knappe drei Minuten. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 3`20`` |
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Reich der Dolomiten (1986)
Romantisches Tongemälde
Das romantische Tongemälde für Blasorchester "Reich der Dolomiten" versucht mit einfachen klanglichen Mitteln Eindrücke, Empfindungen und Erlebnisse in Tönen wiederzugeben, die zweifellos jedermann schon irgendeinmal in der zauberhaften Bergwelt der Dolomiten gehabt hat. Die einzelnen Abschnitte der Partitur sind - nach dem Vorbild des ausgehenden 19.- bzw. des beginnenden 20. Jahrhunderts - mit programmatischen Titeln versehen, welche die individuelle Phantasie des Hörers nicht nur unterstützen, sondern sogar beflügeln sollen. Das Herzstück dieser Tondichtung ist eindeutig das sogenannte ROSENGARTEN-MOTIV, welches sich durch das gesamte Werk hindurch zieht und gegen Ende - im "Moderato grandioso" - als DER ROSENGARTEN majestätisch erstrahlt. Zu Beginn steht ein "Grave", das in nur fünf Takten die URGEWALT DER BERGE eindringlich zu illustrieren versucht. Nach einem kurzen Aufflackern des ROSENGARTEN-MOTIVS schildert ein "Andante con moto" die GEFAHREN DER BERGE: Diese dramatische Musik erklingt ab Buchstabe R - in leicht abgeänderter Instrumentierung - noch einmal. In der sagenumwobenen Bergwelt, wo in der Phantasie des Volkes seit eh und je Zwerge, Kobolde, Gnomen und Wurzelmännchen hausen, darf ein Zwergentanz nicht fehlen: Dieser TANZ DER ZWERGE erklingt vorerst ab Buchstabe E und - jedoch in verkürzter Form - ab Buchstabe Q ein weiteres Mal. Die MACHT DER BERGE (Buchstabe H) wird vor allem durch die tiefen Blechbläser sowie die Tenorinstrumente ohrenfällig charakterisiert; sie führt wieder zum ROSENGARTEN-MOTIV zurück, welches diesmal in einer ganz neuen Gestalt erscheint. Ihm schließt sich im "Tempo rubato" die SZENE IM WALD an, die durch Klarinette, Querflöte und Waldhorn das Zwitschern der Singvögel und das Rufen des Kuckucks imitiert. Ein "Andante cantabile" malt anschließend (Flügelhorn-Solo) jenes Landschaftsbild, welches mit AUF BLUMIGEN ALMWIESEN überschrieben ist. Aber gleich nach dieser klangidyllischen Episode erscheint ein "Marciale energico", das uns den KAMPF DIETRICHS MIT KÖNIG LAURIN plastisch vor Augen führt. Nach diesem spannungsgeladenen Zweikampf - dargestellt durch zwei kontrapunktisch geführte Themen - erklingt (von drei Waldhörnern und einer Solotuba geblasen) ein zweitaktiges "Moderato", welches das Echo des vorhergegangenen Kriegslärms wiedergibt. Das Ende der Komposition (nach der hymnischen ROSENGARTEN-MUSIK) bildet dann ein klangsinnlicher Teil, der sich PRACHT DER BERGE nennt und in welchem im "Entusiastico" alle instrumentalen Mittel - bis zu den Röhrenglocken - aufgeboten werden, um das Werk zu einem erhabenen und begeisternden Ende zu führen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer Spieldauer: 9`15`` |
Helbling Edition | |
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Russische Ouvertüre (2010)
Für Blasorchester
Die russische Volksmusik hat ihre Wurzeln im bäuerlichen Alltagsleben: Nicht die Stadt, sondern das Dorf ist der Nährboden dieser uralten Tradition. Im Grunde hatte Russland bis ins 20. Jahrhundert eine mehr oder weniger bäuerliche Gesellschaft. Vor allem die Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts zeigten ein starkes Interesse an der Musik dieses Volkes. Auch die hier vorliegende „Russische Ouvertüre“ für Blasorchester macht sich den reichen Schatz der russischen Volksmusik zunutze. Diese Konzertouvertüre wird vor allem von zwei markanten Themen beherrscht und zwar von einem „Gopak“ im Tempo-Allegro sowie von der beliebten Volksweise „Der rote Sarafan“ im Tempo-Andante. Formal entspricht diese Komposition weniger der Struktur einer italienischen- oder französischen Ouvertüre, sondern eher jener des ersten Satzes einer klassischen Sonate. Wie beim Kopfsatz der Sonate gibt es auch hier – nach einer kurzen Introduktion – eine Exposition mit einem lebhaften Haupt- (1. Thema) und einem besinnlichen Seitensatz (2. Thema), letzterer in der Dominanttonart. Die Reprise bringt wie üblich dieselbe Musik ein weiteres Mal, aber diesmal auch den Seitensatz in der Haupttonart. Anstelle einer modulatorischen Durchführung beinhaltet diese Konzertouvertüre lediglich eine etwas breiter angelegte Kadenz der Soloklarinette. Was bei der „Russischen Ouvertüre“ aber nicht fehlt, ist die so genannte „Coda“. Dieser mitreißende Anhang im Tempo-Vivace, der aus dem Kopfmotiv des ersten Themas hervorgeht, führt über ein „poco a poco piú forte e accelerando“ zum effektgeladenen Abschluss. Verlag: Hebu Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: ca. 6´ |
Hebu Musikverlag Gmbh | |
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Schloß Tirol (1988)
Romantisches Tongemälde
Das Schloß Tirol, die Stammburg des Landes Tirol, thront auf einer Steillehne unweit von Meran. Es wurde 1140 von den Vintschgauer Grafen Albert und Berthold, die sich in der Folge "Grafen von Tirol" nannten, erbaut. Dieses wohl bedeutendste aller Schlösser Tirols hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen und wird zweifellos noch unzählige Jahre ein ehrwürdiges Relikt seines Landes und Volkes bleiben. Von der Erhabenheit der Architektur als auch von der bewegten Geschichte angeregt, entstand dieses romantische Tongemälde. Beim Erklingen dieser Tondichtung sollten vor dem geistigen Auge des Zuhörers zauberhafte Bilder entstehen, welche die Geschichte dieses Schlosses widerspiegeln. Es beginnt mit einem BLÄSERRUF VOM BERGFRIED, vorgetragen von einer Solotrompete. Der EMPFANG IM SCHLOSSHOF wird anschließend von verschiedenen Blechbläsergruppen kanonartig dargestellt. Nach der BEGRÜSSUNG DER GÄSTE folgt das eigentliche Hauptthema (EINTRITT IN DEN PALAS), welches in mannigfaltigsten Gestalten erklingt, nämlich einmal als ERSCHAUERN IM PALAS, ein anderes Mal als TRAUER IM PALAS und schließlich als SIEGESFEIER IM PALAS. Auch die BEDROHUNG DER FESTUNG wird im Verlauf des Stückes zwei Male ohrenfällig dargestellt. Das GEBET IN DER BURGKAPELLE stilisiert hingegen ein Holzbläserchor, indem er den Klang einer kleinen Kirchenorgel, eines Positivs, imitiert. Auch der MINNEDIENST IN DER KEMENATE wird durch schmeichelhafte Kantilenen der Klarinetten im "Tempo di Menuetto" ausgedrückt. Nach diesen eher sanften Klängen der Holzbläser beherrschen die Waldhörner und andere Blechblasinstrumente das Feld da es darum geht, DES BURGGRAFEN JAGD mit klanglichen Mitteln zu charakterisieren. Der KREIGSDIENST DER BURGWACHE wird in der Folge hingegen von Schlagzeug-Ostinati und Fanfarenmelodik der hohen Blechbläser demonstriert. Später erklingt dann ein Abschnitt, der sich GEFANGENSCHAFT IM BURGVERLIES (Bariton-Solo) nennt und in düsterem b-moll Schmerz und Schmach akustisch wiedergibt. Nach einer achttaktigen Überleitung beginnt dann die schon oben erwähnte SIEGESFEIER IM PALAS, die im "Grandioso" das Hauptthema nun voll und ganz zum Erblühen bringt. Ein kurzer Anhang, in Form einer Doppelkadenz, beendet dieses romantische Tongemälde, das als eine Huldigung an das Stammschloß, aber auch an das Tiroler Land und Volk verstanden sein möchte. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer Spieldauer: 10`55`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Schwäbische Rhapsodie (1994)
Wer den Volksstamm der Schwaben etwas näher kennt der weiß, dass dieser Menschentypus nicht nur sehr rede-, sondern auch sehr sangesfreudig ist. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass in allgemeinen Liederbüchern oder Liedsammlungen kaum eine Bemerkung öfters vorkommt, als "aus Schwaben". Gibt es überhaupt jemanden, der das Lied "Auf der schwä´bschen Eisenbahne" nicht kennt? Was liegt also näher, als aus einigen dieser Liedperlen bzw. "Schlager der Volksmusik" eine Komposition zu kreieren, in welcher ein Teil diese eingängigen Melodien nicht nur potpourrimäßig aneinandergereiht wird, sondern auf einer rhapsodischen Ebene wiedererblüht. In dieses frei geformte, national-folkloristische Gefäß der Rhapsodie goss Gottfried Veit die drei folgenden Volksweisen hinein: "Wir sind die Musikanten und komm´ aus Schwabenland", "Jetzt gang i ans Brünnele" und - wie könnte es anders sein - "Auf der schwä´bschen Eisenbahne". Die "Schwäbische Rhapsodie" ist ein relativ leicht realisierbares Blasmusikstück, das neben den drei genannten freigeformten Liedweisen auch eine schön ausgebaute Klarinetten-Kadenz enthält. Die Grundintention dieses Werkes ist: Die Sangesfreudigkeit der Schwaben noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 5`08`` |
Koch Musikverlag | |
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Signum (1994)
Präludium für Blasorchester
Für kaum einen anderen Ausdruck gibt es so viele sinnverwandte Wörter wie für "Signum". Signum bedeutet u. a. Zeichen, abgekürzte Unterschrift, Siegel, Kennzeichen, Merkmal, ja sogar Wappen oder Fahne. Das "Signum" für Blasorchester von Gottfried Veit ist daher ein prägnantes Stück im plakativen Stil, das sich insbesondere zur Eröffnung von Konzerten oder Feierlichkeiten eignet. Es fällt - im Allegro appassionato - sozusagen "mit der Tür ins Haus" und beruhigt sich erst im Mittelteil, als ein vierstimmiger Choral im "Andante sostenuto" von den engmensurierten Blechblasinstrumenten angestimmt wird. Dieser kantable Abschnitt erfährt eine zweimalige Unterbrechung und zwar zuerst durch eine Kadenz einer-, und später von zwei Solo-Klarinetten. Im Anschluß daran folgt (nach einer kurzen Überleitung) ein "D. C.", dem sich eine knappe aber effektgeladene Coda anschließt. Diese Komposition wurde dem Auswahlblasorchester "Symphonic Winds" gewidmet. Die Uraufführung erfolgte am 26. Dezember 1992 im großen Meraner Kursaal unter der Leitung von Alexander Veit, dem Sohn des Komponisten. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 3`48`` |
Helbling Edition | |
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Südtiroler Schützenfanfare (2005)
Der Südtiroler Landeskapellmeister komponierte nicht nur einen "Südtiroler Schützenmarsch", sondern auch eine "Südtiroler Schützen-Fanfare", welche er dem "Südtiroler Schützenbund" widmete. Diese Fanfare entstand im Jahre 2004 und wurde anlässlich eines großen Schützentreffens im selben Jahr in Toblach uraufgeführt. Das prägende Element dieser Komposition ist das Themenzitat des bekannten Liedes "Es lebt der Schütze froh und frei". Einen historischen Anstrich erhält dieses Werk zum einen durch den Einsatz einer zusätzlichen Rührtrommel und zum anderen durch fast durchgehende Trompetensignale. Die "Südtiroler Schützen-Fanfare" erschien im Jahre 2004 beim Tiroler TSS-Verlag in Druck. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 2`35`` |
Tss Musikverlag | |
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Südtiroler Volksweisen (1986)
Melodienfolge
Die Volksmusik ist die ursprüngliche Quelle aller Musik: Sie ist der Nährboden aus dem die großen Komponisten schon immer Anregung und Kraft zu ihren individuellen Schöpfungen gewonnen haben. Daher ist es begrüßenswert, wenn dieses unverfälschte, bodenständige Musikgut auch in die Blasmusik Eingang findet, um diese in ihrer ureigensten Aufgabe, "Musik des Volkes" zu sein, zu bestätigen. Die "Südtiroler Volksweisen" sind ein Melodienstrauß für Blasmusik, welcher schon von kleinsten Musikkapellen charakteristisch dargeboten werden kann. Diese Melodienfolge wird vom Themenbeginn des allseits bekannten Liedes "Wohl ist die Welt so groß und weit" umrahmt und beinhaltet eine Reihe Volkstänze und Lieder, welche in ganz Südtirol noch heute lebendig sind. Die "Meraner-Polka", das "Seiseralm-Lied" oder den Walzer "In Klausen isch Kirchtig" kennt im südlichen Teil Tirols jung und alt. "Die ersten drei Tanzlen" aus dem Sarntal oder den "Tauferer Schustertanz" hört man etwas seltener, hingegen ist der sogenannte "Kastelruther-Marsch" wieder bekannteste lebensfrohe Bauernmusik, deren Reiz sich wohl niemand zu entziehen vermag. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 6`16`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Tiroler Gelöbnis (1996)
Choralbearbeitung für Blasorchester
Schon öfters entstanden am Schreibtisch Gottfried Veits Werke mit heimatbezogenen Titeln oder gar patriotischen Inhalten. Mit diesem Werk steuerte er zur zweihundertsten Wiederkehr des Tiroler Gelöbnisses eine Blasorchesterkomposition gleichen Namens bei. Als Grundmaterial verwendete Veit hier die Choralmelodie zu "Jesu Herz, dich preist mein Glaube" von C. Jaspers aus dem Jahre 1876. Diese kraftvolle Weise erscheint - eingerahmt von einer Introduktion und einer Coda - vorerst als vierstimmiges Fugato und im Anschluß daran, als volltönender Plenum-Choral, wobei die ersten Klarinetten die Hauptmelodie mit Sechzehntel-Girlanden virtuos umspielen, um dadurch die Festlichkeit zu überhöhen. Der Schwierigkeitsgrad dieses zeichenhaften Werkes bewegt sich zwischen Mittel- und Oberstufe: Lediglich dem Klarinettenregister wird einiges an Fingerfertigkeit abverlangt. Eine besonders feierliche Atmosphäre wird dadurch erzielt, daß ab dem "D. C." die Röhrenglocken sowie das Glockenspiel in zwei verschiedenen - vollkommen frei gestalteten - Klangmustern "zusammenläuten". Dieses Stück wurde vom Komponisten selbst auch für die Besetzung des "Großen Bozner Blechbläserensembles", (mit je vier Trompeten, Posaunen und Hörner, einer Basstuba und Pauken) eingerichtet. Es kann im weltlichen wie im kirchlichen Bereich gleichermaßen eingesetzt werden. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Heldengedenken (2000)
Unter Verwendung des alten A. Hofer-Liedes
Die bekannteste Heldengestalt Tirols und weit darüber hinaus ist Andreas Hofer. Andreas Hofer wurde 1767 in St. Leonhard im Passeiertal, als Sohn des Sandwirtes, geboren. 1809 siegte er mit seinen Mitstreitern in den Freiheitskämpfen bei Sterzing und am Bergisel. Zweieinhalb Monate regierte Hofer anschließend, als Stellvertreter des Kaisers, in der Innsbrucker Hofburg. Auf Befehl Napoleons wurde er am 20. Februar 1810 zu Mantua erschossen. Der Überlieferung nach soll Andreas Hofer das Lied "Ach Himml, es ist verspielt" (das sogenannte "Alte Andreas Hofer-Lied") in den Tagen vor seinem Tode im Gefängnis zu Mantua gedichtet haben. Es weist gewisse Ähnlichkeiten mit einem damals sehr bekannten Soldatenlied auf, das aus der Zeit um 1780 stammt. Im Text dieses Liedes - das zum Herzstück des "Tiroler Heldengedenken" wurde - heißt es in der ersten Strophe:
Ach Himml, es ist verspielt, ich kann nicht mehr lang leben! Der Tod steht vor der Tür, will mir den Abschied geben. Meine Lebenszeit ist aus, ich muß aus diesem Haus, meine Lebenszeit ist aus, ich muß aus diesem Haus. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`30`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Schwur (1984)
Hymnische Musik
Das Tiroler Gedenkjahr 1984 gab den Anstoß zur patriotischen Komposition mit dem Titel "Tiroler Schwur". Die Uraufführung dieses knappen aber prägnanten Werkes erfolgte im Jänner 1984 durch die Musikkapelle Algund beim traditionellen "Dreikönigskonzert" im großen Meraner Kursaal unter der Leitung von Walter Schrötter. Im Mittelpunkt dieser Komposition steht das Lied "Auf zum Schwur, Tiroler Land", eingebettet in zwei fanfarenartigen Eckteilen. Dieses Stück gehört zur Gattung der Gebrauchsmusik, findet aber auch im Konzertsaal seinen gebührenden Platz. Gottfried Veit widmete diese hymnische Musik für Blasorchester dem damaligen Landeshauptmann von Südtirol Dr. Silvius Magnago. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`15`` |
Helbling Edition | |
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VSM Fanfare (2005)
Von Gottfried Veit gibt es eine "VSM-Fanfare" sowohl für Bläserensemble (vier Trompeten und zwei Pauken) als auch für Blasorchester, die als eine Art akustische Heraldik bezeichnet werden kann. Die Fassung für Blasorchester entstand im Jahre 1988 und erklang erstmals als Eröffnungsmusik beim Festkonzert des Südtiroler Landesjugendblasorchesters im großen Meraner Kursaal im Herbst desselben Jahres. Die Leitung hatte damals der Komponist selbst inne. Diese kurze und ebenso einprägsame Fanfarenmusik besteht aus einem dreimaligen Anspiel des Kopfmotivs des Südtiroler Heimatliedes "Wohl ist die Welt so groß und weit" und mündet im Plenum des gesamten Blasorchesters. Um das Stück allen Mitgliedskapellen des VSM (Verband Südtiroler Musikkapellen) zugänglich zu machen, wurde es 2004 beim TSS-Musikverlag veröffentlicht. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 1`30`` |
Tss Musikverlag |
Festliche Musik
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Alphorn–Tag (1996)
Für vier Alphörner in F und Blasorchester
Das Alphorn ist wohl das einzige Naturinstrument, welches heute noch von zahllosen Bergbewohnern in Europa, Südamerika und sogar in Tibet geblasen wird. Diese uralte "Holztrompete" ist eigentlich ein bis zu vier Meter langer Baumstamm, der in der Mitte aufgeschnitten und ausgehöhlt, aber dann wieder zusammengefügt und mit Bast oder Weiden umwickelt wird. Das Alphorn besitzt ein Kesselmundstück aus Holz oder Metall und diente in früheren Zeiten einzig und allein zur Übermittlung von akustischen Signalen. Heute spielt man auf den Alphörnern solistisch, im Duo, im Trio aber auch im Quartett. Um die reizvolle Besetzung des Alphornquartetts mit dem heutigen Blasorchester zusammenzuführen schrieb Gottfried Veit ein Werk, welches diese uralten Naturinstrumente mit Bedacht in den Mittelpunkt stellt. Sein Konzertstück ALPHORNTAG beginnt - nach einer kurzen Einleitung - im "Allegro moderato" des gesamten Blasorchesters. Ihm folgt ein "Tranquillo", in welchem sich die vier Alphörner unbegleitet vorstellen. Nach einem kurzen Tutti-Einschub erklingt das "Tranquillo" der Alphörner noch einmal: Hier jedoch in gekürzter Form. Ein weiteres "Tutti" leitet dann zum Schlußteil über, in dem zuerst ein zweimaliges Echospiel der beiden Ensembles stattfindet, welche sich schließlich klanglich vereinen. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`20`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Andreas Hofer-Fanfare (2002)
Die "Andreas Hofer-Fanfare" ist eine komprimierte, lediglich zweiunddreißig Takte umfassende Komposition, die zur Herausgabe eines besonderen Tonträgers entstand. Dieser Tonträger enthält ausschließlich Werke für Blasorchester, die im Gedanken an diesen großen Tiroler Freiheitskämpfer bzw. an das Jahr 1809 entstanden sind. Zu dieser besonderen Gelegenheit, entstand auch ein etwas besonderes Stück. Es zitiert die beiden Hauptmotive aus dem Andreas Hofer-Lied "Zu Mantua in Banden", ist zwar in seiner formalen Anlage knapp, verlangt aber besetzungsmäßig dennoch ein strahlendes Trompeten- und ein agiles Klarinettenregister sowie - als Ergänzung zum allgemein gebräuchlichen Schlagzeug - nicht nur zwei, sondern drei Pauken. Uraufgeführt wurde diese heraldische Fanfarenmusik 2002 vom "Passeierer Blasorchester" unter der Leitung des Komponisten. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 2`15`` |
Tss Musikverlag | |
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Aubade für Blasmusik (1975)
Der französische Ausdruck "Aubade" bedeutet soviel wie "Morgenmusik". Kompositionen mit demselben Titel (Gegensatz: "Serenade" = "Abendmusik") wurden in früherer Zeit vokal, jedoch ab dem 17. Jahrhundert vorzugsweise instrumental ausgeführt. Die vorliegende "Aubade für Blasmusik" von Gottfried Veit, wurde ursprünglich für zwei Trompeten und zwei Posaunen geschrieben und erschien, ebenfalls wie diese, beim Verlag Helbling in Druck. Da sich dieses Stück von seiner Konzeption her insbesondere für leistungsschwächere Ensembles eignet, wurde es vom Komponisten selbst auch für die Besetzung des Blasorchesters eingerichtet. Besonders empfohlen kann es als Eröffnungsmusik, für Gesamtchordarbietungen oder einfach für Aufführungen festlichen Charakters werden. Diese choralartige "Aubade für Blasmusik", welche in zeitgemäßer Tonsprache geschrieben ist, ohne jedoch den Faden der Tradition abzubrechen, entspricht ihrer Anlage nach einer freien dreiteiligen Form, die durch einen knappen, sequenzierenden Schluß ergänzt wird. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 2`30`` |
Helbling Edition | |
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Begegnung (1997)
Freiluftmusik für Trompetenchor, Pauken und zwei Blasorchester
Die "Begegnung" von Gottfried Veit entstand - als Auftragskomposition der Südtiroler Landesregierung - zum zwanzigsten Gründungsjubiläum der ARGE-ALP (Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer). Sie wurde am 14. Mai 1992 beim Großkonzert der dreizehn Mitgliedsländer dieser Arbeitsgemeinschaft am Hauptplatz von St. Ulrich in Gröden uraufgeführt. Diese Freiluftmusik für Trompetenchor, Pauken und zwei Blasorchester hat symbolischen Charakter: Einerseits sollte sie sämtliche Musikantinnen und Musikanten der 13. Mitgliedsländer zu gemeinsamen kulturellem Tun zusammenführen und andererseits ihnen - auch durch die Dreichörigkeit - die Möglichkeit bieten, in der "internationalen Sprache der Musik", problemlos miteinander zu kommunizieren. Nach einem fanfarenhaften, durch die Tonika-Dominant-Figuration der Pauken grundierten Einleitungsthema der Trompeten, tragen die beiden Blasorchester nacheinander ein choralartiges Thema ("Moderato marciale") vor, das nach einem kurzen Überleitungsteil einen ersten Höhepunkt im Zusammenspiel der beiden Klangkörper erreicht. Der darauffolgende, getragene Tranquillo-Teil steht im dynamischen und metrischen Kontrast zum vorangegangenen marschmäßigen Hauptthema, mit dem das Werk wieder effektvoll ausklingt. Weitere Aufführungen dieses nahezu spektakulären Werkes fanden in Trient, anläßlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der "Federazione Bandistica Trentina", sowie zum Fünfzigjahrjubiläum des "Verbandes Südtiroler Musikkapellen" (1998) am Bozner Waltherplatz, mit nicht weniger als 7.500 Mitwirkenden, statt. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 6`55`` |
Koch Musikverlag | |
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Bläsermusik (1985)
Für Pfeifer und Trommler, Trompeter und Pauker sowie Blasorchester
Die Wurzeln der Blasmusik reichen bis ins Mittelalter zurück und zeigen deutlich in zwei Richtungen: während im höfischen Bereich die "Trompeter und Pauker" ihren musikalischen Dienst versahen, sorgten beim Heer die "Pfeifer und Trommler" für die akustische Betreuung der Truppen. Von dieser Tatsache angeregt, schrieb Gottfried Veit die "Bläsermusik", welche diese beiden historischen Blasmusikformationen dem neuzeitlichen Blasorchester gegenüberstellt. In diesem festlichen Bläserstück hört man vorerst die drei Besetzungstypen einzeln; im letzten Abschnitt werden sie dann aber kunstvoll übereinander geschichtet. Sowohl die "Pfeifer-" als auch die "Trompeterstimmen" sind für moderne Instrumente konzipiert. Für eine wirkungsvolle Darbietung dieser Komposition empfiehlt sich die zwei Piccoloflöten in der Nähe der kleinen Trommel sowie die beiden Trompeten in der Nähe der Pauken zu postieren. Eine besondere Klangwirkung entsteht, wenn die beiden historischen Bläsergruppen (sie können natürlich auch chorisch besetzt werden) links und rechts vom Blasorchester - mit etwas Abstand - Aufstellung nehmen. Die bisher spektakulärste Darbietung erlebte diese "Bläsermusik" 1994 beim Landesmusikfest des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes, wo sie beim Festakt von drei Großblöcken mit nahezu 15.000 Mitwirkenden dargeboten wurde. Verlag: Arcon Musik Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`20`` |
Arcon Musik | |
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Eppaner Festmusik (1991)
Für sechs (Natur-) Trompeten, Pauken und Blasorchester
Bei der "Eppaner Festmusik" handelt es sich um eine Auftragskomposition der Gemeindeverwaltung von Eppan/Südtirol. Der Anlaß dazu war die Tausendvierhundertjahrfeier der Gemeinde Eppan, die am 25. März 1990 sehr festlich begangen wurde. Dem Anlaß entsprechend, wirkten alle vier Musikkapellen der Gemeinde Eppan (St. Michael, St. Pauls, Girlan und Frangart) mit, und so entstand ein Werk für sechs Naturtrompeten in Es, Kesselpauken und großes Blasorchester. Sehr beeindruckend war die Uraufführung, bei der die Naturtrompeten verdoppelt wurden und das Gesamtblasorchester rund zweihundert Mitwirkende zählte. Die "Eppaner Festmusik" kann natürlich auch mit modernen Ventiltrompeten in B und von nur einer Musikkapelle mit Wirkung dargestellt werden. Der besondere Reiz dieser majestätischen Fanfarenmusik liegt vor allem im klanglichen Dialog der beiden Ensembles, die sich gegen Ende der Komposition zu einem harmonischen Monolog vereinen. Die "Eppaner Festmusik" eignet sich zur musikalischen Umrahmung von besonderen Feierlichkeiten aber auch zur Konzerteröffnung. Ihr Schwierigkeitsgrad bewegt sich im Mittelstufenbereich. Verlag: Halter Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`15`` |
Halter Gmbh | |
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Festmusik für Blasorchester (1984)
Dieses Werk ist eine Auftragskomposition und verdankt seine Entstehung der Festlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Bürgerkapelle Obermais. Es wurde am 22. Mai 1982 im großen Meraner Kursaal durch den damals jubilierenden Klangkörper, unter der Leitung von Franz Laimer, uraufgeführt. Stilistisch orientiert sich dieses Werk an konventionelle Vorbilder: Genauer gesagt, an die Schreibweise jener Epoche, die unter der Bezeichnung "Romantik" in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die "Festmusik" beginnt mit einem dreiklangsmotivigen "Allegro sostenuto" das sich schon bald zu einem dynamischen Kulminationspunkt emporschwingt. Dieser griffigen Einleitung folgt ein sechsunddreißigtaktiges, liedhaftes "Andante", welches zuerst vom weitmensurierten Blech, im Mittelteil von den Tenorinstrumenten und schließlich - als "Grandioso" - vom Plenum des Blasorchesters gestaltet wird. Ihm folgt wieder das "Allegro sostenuto" des Anfangs, (diesmal jedoch fülliger instrumentiert) welches nun - durch einige Schlußbestätigungen erweitert - zu einem aussagestarken Finale gesteigert wird. Es kann von jeder Ober- bis Mittelstufenkapelle wirkungsvoll dargeboten werden, vorausgesetzt, daß die einzelnen Register möglichst vollständig besetzt sind. Verlag: Kliment Kg Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`00`` |
Kliment Kg | |
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Huldigungsmusik (1985)
Wie der Titel sagt, handelt es sich hier um eine festliche Komposition, die sich zur Mitgestaltung und Umrahmung von geistlichen Feiern und weltlichen Festen gleichermaßen eignet. Sehr eindrucksvoll kann dieses Blasmusikwerk auch als sogenannter "Gesamtchor" verwendet werden. Die Komposition wird einleitend von Fanfaren der hohen Blechbläser beherrscht, welche nach einem kurzen Tutti im Dominantdreiklang ihr vorläufiges Ende finden. Der anschließende Hauptteil bringt dann einen lyrischen Abschnitt, der modulatorisch und imitatorisch weitergeführt wird. Das "Moderato" ist eine ausgeschriebenes D.C. und schließt somit die formale Dreiteiligkeit ab. Nach diesem Hauptteil erklingen erneut die einleitenden Fanfaren, diesmal jedoch etwas üppiger instrumentiert, sowie das kurze Tutti. Einige Schlußbestätigungen führen dann zum prägnanten Finale. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Hymne der Blasmusik (1973)
Diese plakative Komposition entstand im Jahre 1973, anläßlich der großen Feier zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen des "Verbandes Südtiroler Musikkapellen". Sie erlebte im Mai desselben Jahres die Uraufführung am Bozner Watherplatz, ausgeführt von über 5.000 Musikantinnen und Musikanten aus ganz Südtirol. Dieses relativ kurze Blasmusikwerk eignet sich vorzüglich für sogenannte Massen- oder Gesamtchöre und wurde daher auch schon öfters bei derartigen Anlässen dargeboten. Der dreigliedrige, melodiöse Hauptteil hat einen weihevollen Charakter und wird von einem kurzen Vor- bzw. Nachspiel umgeben. Die "Hymne der Blasmusik" erschien bisher dreimal auf CDs: einmal gespielt vom Blasorchester Konrad Plaickner, ein weiteres Mal von der Stadtkapelle Bozen und schließlich noch vom Symphonischen Blasorchester der Franz Liszt Akademie Budapest. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 2`10`` |
Helbling Edition | |
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Jubiläumsmusik (2001)
Die "Jubiläumsmusik" für Blasorchester ist als Auftragskomposition der Musikkapelle Oberbozen entstanden. Sie sollte dazu beitragen den verschiedenen Festlichkeiten zum fünfundsiebzigsten Gründungsjubiläum dieses Klangkörpers eine besondere Note zu verleihen. Einerseits wurde diese Komposition auf der Jubiläums-CD akustisch festgehalten und andererseits bei den diversen Festivitäten im Laufe des Jubiläumsjahres als sogenannte "Erkennungsmelodie" eingesetzt. Genau auf diese Verwendung hin ist die "Jubiläumsmusik" nicht nur vom Charakter, sondern auch vom formalen Aufbau her ausgerichtet: Sie beginnt mit einem "Allegro festoso" im vierstimmigen Kanon des Blechs und steigert sich später - im "Tutti" - zu einem signifikanten Kulminationspunkt. Dieser relativ umfangreichen Einleitungsmusik schließt sich ein breit gefächerter Choral im "Moderato cantabile" an. Er wird von den weitmensurierten Blechblasinstrumenten sowie dem Saxophonsatz eingeleitet, wechselt aber im weiteren Verlauf mehrmals zwischen Geringstimmigkeit und Plenum. Durch ein "Da Capo" erhält das Werk die Architektur einer erweiterten dreiteiligen Liedform. Als "Gebrauchsmusik" konzipiert, kann von diesem Konzertstück sowohl die "Fanfare (bei festlichen Anlässen), wie auch der "Choral" (bei kirchenmusikalischen Veranstaltungen) einzeln dargeboten werden. Daß die Komposition in ihrer Gesamtheit am kompaktesten wirkt, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`10`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Gelöbnis (1996)
Choralbearbeitung für Blasorchester
Schon öfters entstanden am Schreibtisch Gottfried Veits Werke mit heimatbezogenen Titeln oder gar patriotischen Inhalten. Mit diesem Werk steuerte er zur zweihundertsten Wiederkehr des Tiroler Gelöbnisses eine Blasorchesterkomposition gleichen Namens bei. Als Grundmaterial verwendete Veit hier die Choralmelodie zu "Jesu Herz, dich preist mein Glaube" von C. Jaspers aus dem Jahre 1876. Diese kraftvolle Weise erscheint - eingerahmt von einer Introduktion und einer Coda - vorerst als vierstimmiges Fugato und im Anschluß daran, als volltönender Plenum-Choral, wobei die ersten Klarinetten die Hauptmelodie mit Sechzehntel-Girlanden virtuos umspielen, um dadurch die Festlichkeit zu überhöhen. Der Schwierigkeitsgrad dieses zeichenhaften Werkes bewegt sich zwischen Mittel- und Oberstufe: Lediglich dem Klarinettenregister wird einiges an Fingerfertigkeit abverlangt. Eine besonders feierliche Atmosphäre wird dadurch erzielt, daß ab dem "D. C." die Röhrenglocken sowie das Glockenspiel in zwei verschiedenen - vollkommen frei gestalteten - Klangmustern "zusammenläuten". Dieses Stück wurde vom Komponisten selbst auch für die Besetzung des "Großen Bozner Blechbläserensembles", (mit je vier Trompeten, Posaunen und Hörner, einer Basstuba und Pauken) eingerichtet. Es kann im weltlichen wie im kirchlichen Bereich gleichermaßen eingesetzt werden. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Schwur (1984)
Hymnische Musik
Das Tiroler Gedenkjahr 1984 gab den Anstoß zur patriotischen Komposition mit dem Titel "Tiroler Schwur". Die Uraufführung dieses knappen aber prägnanten Werkes erfolgte im Jänner 1984 durch die Musikkapelle Algund beim traditionellen "Dreikönigskonzert" im großen Meraner Kursaal unter der Leitung von Walter Schrötter. Im Mittelpunkt dieser Komposition steht das Lied "Auf zum Schwur, Tiroler Land", eingebettet in zwei fanfarenartigen Eckteilen. Dieses Stück gehört zur Gattung der Gebrauchsmusik, findet aber auch im Konzertsaal seinen gebührenden Platz. Gottfried Veit widmete diese hymnische Musik für Blasorchester dem damaligen Landeshauptmann von Südtirol Dr. Silvius Magnago. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`15`` |
Helbling Edition | |
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ÖBV–Hymnus (1988)
In memoriam Hans Schmid
Diese kurze, signifikante Komposition entstand als Beitrag zum hundertsten Geburtstag des Salzburger Blasmusikkomponisten Hans Schmid und zählt eindeutig zur gelegenheitsbezogenen Gebrauchsmusik. Ihre Traditionsgebundenheit zeigt sie vor allem durch die Einbindung des Regiments-Signals des einstigen Salzburger Hausregiments, dem Hans Schmid seinen bekannten "Rainer-Marsch" widmete. In der Einleitung dieser prägnanten Musik wird das Kopfmotiv des "Reiner-Marsches" thematisch verarbeitet. Nach einer fanfarenhaften Introduktion mit kanonischer Motivverarbeitung setzt ein hymnisches, homophon gehaltenes "Maestoso cantabile" ein, das - formal rondoartig konzipiert - in einem kraftvollen Fortissimo seinen Höhepunkt erreicht. In den Schlusstakten erklingt noch einmal, vom gesamten Trompetenregister "unisono" vorgetragen, das "Rainer-Signal". Prof. Eugen Brixel schrieb einmal über den ÖBV-Hymnus: "Diese nur einundvierzig Takte umfassende Komposition des Südtiroler Landeskapellmeisters zeichnet sich durch klare melodische Linienführung, konventionelle Harmonik und leichte Spielbarkeit (Grundstufe) aus. Offensichtlich für die Verwendung als Gesamtchor-Stück gedacht, eignet sich Gottfried Veits Komposition auch ausgezeichnet als effektvolle Einleitung für feierliche Anlässe oder festliche Konzerte." Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 3`20`` |
Tatzer Musikverlag |
Kirchliche Musik
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Abschied (1990)
Trauermarsch
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Halter Gmbh | |
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Dankgebet (2005)
Choralbearbeitung für Blasorchester
Bei dieser Choralbearbeitung für Blasorchester handelt es sich um das allseits bekannte und ebenso beliebte "Altniederländische Dankgebet". Die Weise dieses Liedes stammt aus einer Sammlung von Adrianus Valerius aus dem Jahre 1626. Erstmals gesungen soll dieses "Dankgebet" bei den niederländischen Siegen des Jahres 1597 worden sein. In der vorliegenden Fassung für modernes Blasorchester werden drei Strophen - in unterschiedlicher Orchestrierung - von einem Vor- und einem Nachspiel eingerahmt. Dieses Arrangement eignet sich für Darbietungen sowohl in Kirchenräumen (eventuell ohne Schlagzeug, oder nur mit Pauken) als auch unter freiem Himmel. Zum besseren Verständnis des Charakters dieser Komposition sei hier noch der Text der vier Liedstrophen zitiert:
1. Wir treten zum Beten Vor Gott den Gerechten. Er waltet und haltet Ein strenges Gericht. Er lässt von den Schlechten Die Guten nicht knechten; Sein Name sei gelobt Er vergisst unser nicht. Herr, lass uns nicht! 2. Erhöre, gewähre, O Herr, unser Flehen, Du bist es, der Beistand Und Hilfe uns schafft; Denn Dein ist auf Erden Und Dein ist in Höhen, Die Herrlichkeit und Ehre, Das Reich und die Kraft. Herr, lass uns nicht! 3. Im Streite zur Seite Ist Gott uns gestanden, Er wollte, es sollte Das Recht siegreich sein: Da ward kaum begonnen, Die Schlacht schon gewonnen. Du, Gott, warst ja mit uns: Der Sieg, er war Dein! Herr, lass uns nicht! 4. Wir loben Dich oben, Du Herrscher der Welten, Und singen und klingen Dem König im Licht. Du wirst uns erhören! Singt, singt in hellen Chören: Der Herr ist unser Helfer, Er verlässet uns nicht! Du Herr bist treu! Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`10`` |
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Das Orakel oder Die Macht des Geistes (1997)
Klangbilder für Blasorchester
Von den zahlreichen Orakeln besaß Delphi das bekannteste. Diese altgriechische Spruchstätte befand sich im sogenannten heiligen Bezirk, der den Apollotempel umgab. Nach antiker Tradition saß hier auf einem Dreifuß über einer Erdspalte die Pythia, die Priesterin Apollos. Aufsteigende Dämpfe versetzten sie in einen Trancezustand, der sie zu Orakelsprüchen inspirierte. Charakteristisch war deren Vieldeutigkeit, welche von Priestern interpretiert wurde. Diese Ratschläge spielten in den primitiven und antiken Religionen bei vielen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Im Tempel des Apolls stand auch der Omphalus (Nabel), ein halbovaler heiliger Stein: Er galt für die Griechen der Antike als "Nabel", d. h. als Mittelpunkt der Erde. Angeregt von diesen Fakten entstand die Komposition mit dem Titel "Das Orakel". Die Komposition besteht formal aus acht aneinandergereihten Klangbildern, welche Szenen dieses antiken Geschehens akustisch illustrieren. Da es kaum brauchbare schriftliche Zeugnisse griechischer Musik gibt (die alten Griechen betrachteten "Musik als Magie"), floß in dieses Werk sowohl altgriechisches als auch christliches Gedankengut ein, welches sich im wesentlichen mit der "Macht des Geistes" beschäftigt. Daraus erklärt sich auch die Verwendung der gregorianischen Pfingst-Sequenz "Veni Creator Spiritus" sowie des Chorales "Der Geist des Herrn erfüllt das All". Auch der "Orakelspruch" ist neueren Datums und beschwört (frei nach F. Freiligrath) die Macht des Geistes. Klanglich erinnert vor allem der Einsatz eines überaus mannigfaltigen Schlagzeugapparates an die Musik der Griechen, die schon damals Metallbecken (Tschinellen und Hängebecken), Handklappern (Kastagnetten), Schellentrommeln (Tambourin) und eine Art Xylophon verwendeten. Das dualistische Prinzip des Apollinischen und des Dionysischen ist am deutlichsten aus den kontrastierenden Teilen "Hymnus an den Geist" sowie "Tempeltanz der Dienerinnen" herauszuhören. Die einzelnen Abschnitte der Partitur tragen folgende Bezeichnungen:
Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 10`35`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Das Weltgericht (1991)
Klangbilder für Blasorchester, Klavier und Schlaginstrumente
Der Anfang und das Ende allen Seins, hat auf die Menschheit schon immer eine starke Faszination ausgeübt. Die Komposition "Das Weltgericht" möchte vor dem geistigen Auge des Zuhörers Klangbilder aufbauen, welche dieses Thema zum Inhalt haben. Nach den ersten drei Takten (Urnebel) ertönt der "Urknall", der durch einen Zwölfton-Kluster - welcher sämtliches Klangmaterial in sich birgt - dargestellt wird. Oktaven und leere Quinten symbolisieren anschließend die "Göttliche Ordnung" aus welcher der Themenkopf des Chorals "Herr ich bin dein Eigentum" hervorquillt. Diese Grundtönigkeit wird aber alsbald durch harmonische Mediantschichtungen zum zerfließen gebracht. Nach einer kurzen Flötenkadenz erklingt dann der erste Großabschnitt, welcher von den "Unzulänglichkeiten des Erdendaseins" berichtet. Dieses, in sich ruhende, "Andante" wird andauernd von taktwechselnden Einschüben unterbrochen, demonstriert aber - durch den unaufhörlichen tonikalen Ostinato der Pauke - die starke Gebundenheit des Menschen an die Mutter Erde. Eine Klavierkadenz leitet dann zum "Maestoso" (Der Tag des Zorns) über, in welchem die Posaunen - später auch die Trompeten - mit dem berühmten "Dies irae" (vorerst im Unisono, dann aber kanonartig) erschallen. An diesen Teil schließt sich ein "Tumultoso" an: Dieses "Tumultoso" (Höllensturz), das aleatorisch dargestellt wird, gibt allen Instrumentalregistern die Möglichkeit zu freier (gelenkter) Improvisation. Ein "Grave" (Satans-Lied), vorgetragen von einem Solo-Tiefbass, führt die Komposition fort. Ab Buchstabe "P" schildert ein "Agitato" die "Leiden der Hölle". Im Laufe dieses zweiten Großabschnittes wird zwei Male das Thema von "Herr ich bin dein Eigentum" kurz angespielt: Prachtvoll zum Durchbruch kommt dieser Choral aber erst im "Grandiose" ab Buchstabe "T", wo "Die Freuden des Himmels" ohrenfällig geschildert werden. Eine Bekräftigung dieses Abschnittes bildet die abschließende "Apotheose", in der alle klanglichen Mittel des Blasorchesters (bis zu den Röhrenglocken) aufgeboten werden, um die "Verherrlichung Gottes" plastisch und eindringlich darzustellen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 13`58`` |
Helbling Edition | |
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Festlicher Marsch (1982)
Prozessionsmarsch
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DVO-Verlag | |
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Festmusik für Blasorchester (1984)
Dieses Werk ist eine Auftragskomposition und verdankt seine Entstehung der Festlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Bürgerkapelle Obermais. Es wurde am 22. Mai 1982 im großen Meraner Kursaal durch den damals jubilierenden Klangkörper, unter der Leitung von Franz Laimer, uraufgeführt. Stilistisch orientiert sich dieses Werk an konventionelle Vorbilder: Genauer gesagt, an die Schreibweise jener Epoche, die unter der Bezeichnung "Romantik" in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die "Festmusik" beginnt mit einem dreiklangsmotivigen "Allegro sostenuto" das sich schon bald zu einem dynamischen Kulminationspunkt emporschwingt. Dieser griffigen Einleitung folgt ein sechsunddreißigtaktiges, liedhaftes "Andante", welches zuerst vom weitmensurierten Blech, im Mittelteil von den Tenorinstrumenten und schließlich - als "Grandioso" - vom Plenum des Blasorchesters gestaltet wird. Ihm folgt wieder das "Allegro sostenuto" des Anfangs, (diesmal jedoch fülliger instrumentiert) welches nun - durch einige Schlußbestätigungen erweitert - zu einem aussagestarken Finale gesteigert wird. Es kann von jeder Ober- bis Mittelstufenkapelle wirkungsvoll dargeboten werden, vorausgesetzt, daß die einzelnen Register möglichst vollständig besetzt sind. Verlag: Kliment Kg Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`00`` |
Kliment Kg | |
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Glaube, Hoffnung und Liebe (2005)
Drei meditative Klangbilder
Diese drei Instrumentalsätze können als eine Art "Triptychon", aber auch einzeln dargeboten werden. Vorzüglich eignen sie sich in ihrer Gesamtheit für Kirchenkonzerte. Die einzelnen Sätze können aber auch als instrumentale Mess-Teile gute Dienste erweisen: so kann "Glaube" beispielsweise zum Credo, "Hoffnung" zum Graduale oder zum Offertorium und "Liebe" zum Sanctus vorgetragen werden. Von Bedeutung ist außerdem, dass diese Klangbilder - vortragsmäßig - dem jeweiligen Kirchenraum möglichst optimal angepasst werden. GLAUBE Gott hat sich uns geoffenbart und ruft uns zum Glauben. Wer glaubt, hört auf Gott und vertraut sich ihm an. Er verankert sich in ihm. HOFFNUNG Wer hofft, weiß, dass er auf dem Weg zu Gott ist, seinem Ziel. Der Hoffende hat Mut und Ausdauer; für ihn ist Jesus Christus Fundament der Hoffnung und zugleich Anfang und Ende des Weges. LIEBE Wer liebt, sagt Ja zu Gott und seinen Brüdern. Er sieht auf den anderen. Er nimmt ihn an, wie er ist. Er spürt, was er heute nötig hat. Er freut sich am Reichtum Gottes, der sich in der Vielfalt der Menschen und der ganzen Schöpfung widerspiegelt. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 8`00`` |
Tss Musikverlag | |
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Huldigungsmusik (1985)
Wie der Titel sagt, handelt es sich hier um eine festliche Komposition, die sich zur Mitgestaltung und Umrahmung von geistlichen Feiern und weltlichen Festen gleichermaßen eignet. Sehr eindrucksvoll kann dieses Blasmusikwerk auch als sogenannter "Gesamtchor" verwendet werden. Die Komposition wird einleitend von Fanfaren der hohen Blechbläser beherrscht, welche nach einem kurzen Tutti im Dominantdreiklang ihr vorläufiges Ende finden. Der anschließende Hauptteil bringt dann einen lyrischen Abschnitt, der modulatorisch und imitatorisch weitergeführt wird. Das "Moderato" ist eine ausgeschriebenes D.C. und schließt somit die formale Dreiteiligkeit ab. Nach diesem Hauptteil erklingen erneut die einleitenden Fanfaren, diesmal jedoch etwas üppiger instrumentiert, sowie das kurze Tutti. Einige Schlußbestätigungen führen dann zum prägnanten Finale. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Mater Dolorosa (1986)
Sakralmusik
Unter "Mater dolorosa" meint man die Schmerzensmutter, angewendet für Maria, die Mutter Jesu. Die bildliche Darstellung der Schmerzensmutter erscheint entweder stehend oder sitzend mit einem, oder sieben Schwertern (die sieben Schmerzen Mariens symbolisierend) in der Brust. Im weiteren Sinne ist auch die "Pietá", die Madonna mit dem Leichnam Christi in den Armen, als "Mater dolorosa" zu deuten. Die Sakralmusik für Blasorchester mit dem Titel "Mater dolorosa" von Gottfried Veit entstand 1986, ist im hochromantischen Stil geschrieben und möchte durch den Gebrauch von Dissonanzen, Vorhalten, Trugschlüssen u. a. m. akustisch an die unsagbaren Leiden der Gottesmutter erinnern. Diese tiefempfundene Sakralmusik sollte ebenso tiefempfunden dargeboten werden. Verlag: Kliment Kg Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`00`` |
Kliment Kg | |
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Passionsmusik (1995)
Klangbilder für Blasorchester
Unter "Passion" versteht man im kirchlichen Sprachgebrauch das Leiden Jesu Christi bzw. dessen Erzählung durch die vier Evangelisten. In der bildenden Kunst stellt die "Passion" eine Szenenfolge dar, die nicht zuletzt auch in unzähligen Kreuzwegen einen äußerst volksverbundenen Ausdruck erhielt. Einige einprägsame Bilder aus diesem bedeutungsvollen Geschehen versucht die PASSIONSMUSIK für Blasorchester von Gottfried Veit, mit akustischen Mitteln, darzustellen. Es beginnt mit dem "Einzug in Jerusalem", der durch überschäumende Begeisterung charakterisiert und von einem Unisono des Hornregisters getragen wird. Ihm folgt "Der dreimalige Kreuzfall": In immer kürzeren Abständen wird dabei der Themenkopf der Choralmelodie "Heil´ges Kreuz sei hochverehret" von einem fast chaotischen Tutti des vollen Blasorchesters unterbrochen. Dieser Kreuzfall findet seine klangliche Darstellung durch drei aleatorische Einschübe in welchen die einzelnen Instrumentalregister die Möglichkeit haben, in vorgegebenen Klangmustern frei zu improvisieren. Diesem Abschnitt schließt sich - in einem "Agitato" - "Der Leidensweg" an, welcher ein dichtes Klanggeflecht aufweist und in eine weitere Improvisation des gesamten Klangkörpers mündet. Ein "Klagegesang", die Grablegung Jesu darstellend, wird durch eine ergreifende Kantilene des Englischhornes symbolisiert. Danach erklingt - aus musikdramatischen Gründer - ein weiteres Mal "Der Leidensweg" bevor im Finale der Choral "Heil´ges Kreuz sei hochverehret" voll ausladend einsetzt. Mit dieser abschließenden Choralbearbeitung soll einerseits an die Erlösung durch das Kreuz erinnert, andererseits aber auch die Himmelfahrt Christi prachtvoll illustriert, werden. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 11`25`` |
Koch Musikverlag | |
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Requiem für Blasorchester (2000)
Introitus, Dies irae, Offertorium, Sanctus, Agnus dei, Lux aeterna
Das "Requiem", auch Totenmesse, (Missa pro defunctis, Missa de functorum, Messe für Verstorbene) hat seinen Namen von der ersten Textzeile des "Introitus" erhalten: "Requiem aeternam dona eis, Domine" was zu Deutsch "Die ewige Ruhe schenke ihnen, Herr" heißt. Es wird jedes Jahr am 2. November, dem Allerseelentag, im Gedenken an alle im Glauben Verstorbenen dargeboten. Ebenso wird es bei Begräbnisgottesdiensten, am Todestag bestimmter Personen, aber auch bei anderen Gelegenheiten zum Vortrag gebracht. Nach heutigem Ritus umfaßt das Requiem insgesamt neun musikalische Teile. Die Requien für Blasorchester - und so auch das hier vorliegende - unterscheiden sich von den großen Werken der Klassik und Romantik hauptsächlich dadurch, daß sie weniger Teile aufweisen und diese meist eine Zusammenführung vom Ordinarium und Proprium darstellen. Das "Requiem für Blasorchester" von Gottfried Veit besteht aus nur sechs Teilen in denen der zweite Teil, das "Dies irae", eine Sonderstellung einnimmt: In ihm wird nämlich das Kopfthema der berühmten gregorianischen Sequenz in mehrerlei Gestalten zitiert. Das "Agnus Dei" beinhaltet eine achttaktige Solokantilene jenes Instrumentes, welches meist in Zusammenhang mit dem Jüngsten Gericht genannt wird, und zwar für die Posaune. Diese Melodie wird im Anschluß daran vom Plenum des Blasorchesters übernommen und fortgesetzt. Daß die einzelnen Teile dieser Totenmesse vorwiegend in Moll gehalten sind, entspricht einer tradierten Gepflogenheit. Lediglich das "Lux aeterna" - der Schlußteil der Komposition - lichtet harmonisch gegen Ende hin immer mehr auf, da für den gläubigen Menschen mit dem leiblichen Tod bekanntlich das eigentliche Leben erst beginnt. Nachdem die einzelnen Teile dieses Requiems textlos sind, können sie - den vielfältigsten Aufführungspraktiken entsprechend - ohne Bedenken nur teilweise, aber auch untereinander ausgetauscht, dargeboten werden. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 16`00`` |
Tatzer Musikverlag | |
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St. Georgs-Messe (1983)
Für Blasmusik
Die "St. Georgs-Messe" entstand aus dem Wunsche nach mehr Abwechslung bei den oftmaligen kirchlichen Spielanlässen der Musikkapellen. Jeder, der in der Praxis steht weiß, dass zur musikalischen Mitgestaltung von Messfeiern Musikkapellen auch heute noch fast ausschließlich die zwar wunderschönen, aber äußerst abgespielten Messen von Haydn und Schubert spielen. Diese "neue Messe" lehnt sich bewußt an klassisch-romantische Vorbilder an, da für den praktischen Gebrauch Literatur dieses Genres vielfach gesucht wird. Als "Gebrauchsmusik" konzipiert sind hier nicht nur Melodie, Harmonie und Rhythmus, sondern auch die Instrumentation so gehalten, dass diese Messe vom Bläserquartett (1. 2. Flügelhorn, Tenorhorn und Bariton oder zwei Trompeten und zwei Posaunen) aufwärts, in jeder nur erdenklichen Besetzung - bis hin zum vollen Blasorchester - aufführbar ist. Die acht textlosen Teile - Kyrie, Gloria, Credo, Offertorium, Sanctus, Benediktus, Agnus Dei und Ausklang - können, beispielsweise bei kleineren Messfeiern, nur teilweise oder auch untereinander ausgetauscht dargeboten werden. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 18`00`` |
Helbling Edition | |
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Tiroler Gelöbnis (1996)
Choralbearbeitung für Blasorchester
Schon öfters entstanden am Schreibtisch Gottfried Veits Werke mit heimatbezogenen Titeln oder gar patriotischen Inhalten. Mit diesem Werk steuerte er zur zweihundertsten Wiederkehr des Tiroler Gelöbnisses eine Blasorchesterkomposition gleichen Namens bei. Als Grundmaterial verwendete Veit hier die Choralmelodie zu "Jesu Herz, dich preist mein Glaube" von C. Jaspers aus dem Jahre 1876. Diese kraftvolle Weise erscheint - eingerahmt von einer Introduktion und einer Coda - vorerst als vierstimmiges Fugato und im Anschluß daran, als volltönender Plenum-Choral, wobei die ersten Klarinetten die Hauptmelodie mit Sechzehntel-Girlanden virtuos umspielen, um dadurch die Festlichkeit zu überhöhen. Der Schwierigkeitsgrad dieses zeichenhaften Werkes bewegt sich zwischen Mittel- und Oberstufe: Lediglich dem Klarinettenregister wird einiges an Fingerfertigkeit abverlangt. Eine besonders feierliche Atmosphäre wird dadurch erzielt, daß ab dem "D. C." die Röhrenglocken sowie das Glockenspiel in zwei verschiedenen - vollkommen frei gestalteten - Klangmustern "zusammenläuten". Dieses Stück wurde vom Komponisten selbst auch für die Besetzung des "Großen Bozner Blechbläserensembles", (mit je vier Trompeten, Posaunen und Hörner, einer Basstuba und Pauken) eingerichtet. Es kann im weltlichen wie im kirchlichen Bereich gleichermaßen eingesetzt werden. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Heldengedenken (2000)
Unter Verwendung des alten A. Hofer-Liedes
Die bekannteste Heldengestalt Tirols und weit darüber hinaus ist Andreas Hofer. Andreas Hofer wurde 1767 in St. Leonhard im Passeiertal, als Sohn des Sandwirtes, geboren. 1809 siegte er mit seinen Mitstreitern in den Freiheitskämpfen bei Sterzing und am Bergisel. Zweieinhalb Monate regierte Hofer anschließend, als Stellvertreter des Kaisers, in der Innsbrucker Hofburg. Auf Befehl Napoleons wurde er am 20. Februar 1810 zu Mantua erschossen. Der Überlieferung nach soll Andreas Hofer das Lied "Ach Himml, es ist verspielt" (das sogenannte "Alte Andreas Hofer-Lied") in den Tagen vor seinem Tode im Gefängnis zu Mantua gedichtet haben. Es weist gewisse Ähnlichkeiten mit einem damals sehr bekannten Soldatenlied auf, das aus der Zeit um 1780 stammt. Im Text dieses Liedes - das zum Herzstück des "Tiroler Heldengedenken" wurde - heißt es in der ersten Strophe:
Ach Himml, es ist verspielt, ich kann nicht mehr lang leben! Der Tod steht vor der Tür, will mir den Abschied geben. Meine Lebenszeit ist aus, ich muß aus diesem Haus, meine Lebenszeit ist aus, ich muß aus diesem Haus. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`20`` |
Tss Musikverlag | |
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Tiroler Schwur (1984)
Hymnische Musik
Das Tiroler Gedenkjahr 1984 gab den Anstoß zur patriotischen Komposition mit dem Titel "Tiroler Schwur". Die Uraufführung dieses knappen aber prägnanten Werkes erfolgte im Jänner 1984 durch die Musikkapelle Algund beim traditionellen "Dreikönigskonzert" im großen Meraner Kursaal unter der Leitung von Walter Schrötter. Im Mittelpunkt dieser Komposition steht das Lied "Auf zum Schwur, Tiroler Land", eingebettet in zwei fanfarenartigen Eckteilen. Dieses Stück gehört zur Gattung der Gebrauchsmusik, findet aber auch im Konzertsaal seinen gebührenden Platz. Gottfried Veit widmete diese hymnische Musik für Blasorchester dem damaligen Landeshauptmann von Südtirol Dr. Silvius Magnago. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`15`` |
Helbling Edition |
Märsche
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Abschied (1990)
Trauermarsch
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Halter Gmbh | |
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Andreas Hofer-Marsch (2009)
Konzertmarsch
Es gibt nicht weniger als neun Marschkompositionen, die im Titel den Namen „Andreas Hofer“ führen. Der neueste aller „Andreas Hofer-Märsche“ stammt aus der Feder von Gottfried Veit dem Südtiroler Landeskapellmeister. Dieser „Andreas Hofer-Marsch 2009“ entstand im Hinblick auf das große Tiroler Gedenkjahr 2009. In Form und Ausdruck entspricht er voll und ganz den tradierten Marschkompositionen vergangener Zeiten. Was ihm aber eine gewisse Einmaligkeit verleit ist die Tatsache, dass er der einzige „Andreas Hofer-Marsch“ ist, der im „Trio“ das sogenannte alte Andreas Hofer-Lied „Ach Himm´l, es ist verspielt“ verarbeitet. Der mündlichen Überlieferung nach, soll Andreas Hofer dieses Lied in den letzten Tagen vor seinem Tod im Gefängnis von Mantua gedichtet haben. Dieses Lied weist gewisse Ähnlichkeiten mit einem damals sehr bekannten Soldatenlied auf, das aus der Zeit um 1780 stammt. Gottfried Veits „Andreas Hofer-Marsch 2009“ erschien beim TSS-Musikverlag in Mieders im Stubaital in Druck und wurde der „Musikkapelle Andreas Hofer“ von St. Leonhard in Passeier gewidmet. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`30`` |
Tss Musikverlag | |
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Euro–Marsch (1998)
Rechtzeitig zur Euro-Umstellung und zum neuen „Europa-Gefühl“ erscheint dieser Konzertmarsch vom Südtiroler Landeskapellmeister Gottfried Veit. Es ist einfach grandios, wie er mit einfachsten harmonischen und rhythmischen Mitteln einen solchen Wurf hinlegt! Dieser Marsch ist in bester österreichischer Tradition mit Verve und Schlagzeug-Impulsen konzipiert. Das gilt besonders für den Trio-Teil, der im schmissigen Sechsachteltakt Ziehrer, Komzák und Lehár nicht einfach nur zitiert, sondern in großartiger Weise überhöht und dann in der Wiederholung mit Beethovens „Freude, schöner Götterfunken“ – der offiziellen Europahymne – noch einen draufsetzt. Also: Alle, die einen musikalischen „Event“ für ihre anstehende Jumelage-Erinnerungsfeier, ihre sonstwie entstehenden Verbrüderungen mit Euro-Staaten oder einfach nur einen Super-Marsch suchen; das absolute Muß! Vielleicht sogar ein Ersatz für die todgerittene Mähre „Hoch Badnerland“? Das Notenmaterial entspricht internationalem Standard - mit Partitur und Direktion in C. Der Schwierigkeit hält sich im Bereich der 3. Klasse. Der „Euro-Marsch“ von Gottfried Veit wurde als Kennmelodie der Internationalen Mustermesse von Ried/OÖ eingesetzt und bei der dortigen Sonderausstellung DER EURO am 20. Mai 1998 uraufgeführt. Zudem wurde er vom Oberösterreichischen Blasmusikverband als „Marschmusik-Pflichtliteratur“ für Wertungsspiele nominiert und in die entsprechende Literaturliste aufgenommen. (Hermann Xaver Egner) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`15`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Festlicher Marsch (1981)
Prozessionsmarsch
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DVO-Verlag | |
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Festmarsch (2006)
Warum in die Ferne schweifen …… Die Bürgerkapelle Latsch hat vor einiger Zeit Gottfried Veit den Auftrag erteilt, ein neues Opus zu schaffen. Entstanden ist der Konzertmarsch mit dem Titel „Festmarsch“. Wie die Bürgerkapelle Latsch, erteilen immer mehr Kapellen Aufträge an Komponisten zu gewissen Anlässen wie Jubiläen, Festen mit einer bestimmten Note, Konzerten mit besonderen Programminhalten, kirchlichen und weltlichen Feiern, usw. spezifische Werke zu schreiben. Dies ist eine gute Entwicklung und stellt allgemein eine Bereicherung der Blasmusikliteratur dar. Die Komponisten werden zu neuem Schaffen angeregt. Die ausführenden Kapellen und ihre Kapellmeister bekommen einen Motivationsschub, sich an neuen Werken heranzuwagen. Musik, über die bloß getextet wird, ist wie ein erzähltes Mittagessen. Ähnlich würde es diesem Bericht ergehen, wenn diese Komposition nicht gespielt würde. Es empfiehlt sich somit, diesen griffigen, in blasmusikfreundlichen klingenden B-Es-As-Tonarten stehenden, leicht bis mittelschweren Konzertmarsch auf den Programmzettel zu setzen. Der Erfolg wird sich einstellen, zur Freude der Ausführenden und der Zuhörer. Partitur und Stimmenausstattung (im A/4-Format) sind vollständig und entsprechen internationalen Standards. Wenn auch nicht von der Instrumentierung her unbedingt erforderlich, sind Stimmen für Oboe, Fagott und Bassklarinette verfügbar. Weiters gibt es Stimmen für Hörner in F/Es sowie Bariton, Posaunen und Basstuben im Bass- und Violinschlüssel. (Walter Cazzanelli) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 4`50`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Grieser Musikanten (2005)
Konzertmarsch
Ein festlicher Marsch mit einer einprägsamen Melodie, einem majestätischen Basssolo, feierlichen Fanfaren mit gediegenen Gegenmelodien und einem „Grandioso-Finale“: das sind die Attribute, die ein Konzertmarsch braucht und mit denen sich auch Gottfried Veits „Grieser Musikanten“ für die Konzertprogramme empfehlen. Dabei handelt es sich keineswegs um eines der neuesten Werke des Südtiroler Landeskapellmeisters, sondern um eine musikalische Idee, die Veit bereits in jungen Jahren zu Papier gebracht hatte. Der Marsch wurde nach der Uraufführung von Kapellmeister Josef Silbernagl mit der Grieser Bürgerkapelle auch auf Tonträger herausgebracht. Seither lag das Manuskript im Musikarchiv. Nun hat sich Gottfried Veit „seiner Jugendsünde“, wie er es selbst nennt, erinnert, den Marsch neu instrumentiert und im Musikverlag Tatzer veröffentlicht. Bei ihrem heurigen Neujahrskonzert (2008) hat die Bürgerkapelle Gries unter der Leitung von Kapellmeister Georg Thaler diese nun vorliegende überarbeitete Druckversion gespielt und damit den Startschuss für die Neuentdeckung dieses Konzertmarsches gegeben. Interessantes Detail am Rande: konsequent in der musikalischen Idee übernimmt die Einleitung im Trio in der Subdominante nochmals das Fanfarenthema vom Anfang, bevor die Flügelhörner und Trompeten das Trio-Thema eröffnen, das nach einem kurzen Zwischenspiel und der Überleitung in den Bassregistern in ein „Grandioso-Finale“ gipfelt. Die „jugendliche Frische“ dieses Konzertmarsches eignet sich für viele Konzertauftritte und ist ab guter Mittelstufe durchaus spielbar. (Stephan Niederegger) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 3`20`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Konzertmarsch in B–Dur (1997)
Zu seinen bereits vielen Kompositionen für Blasorchester fügt nun Südtirols Landeskapellmeister Gottfried Veit einen neuen Konzertmarsch in B-Dur hinzu. Dieser Marsch ist von seinem Charakter her festlich - schwungvoll angelegt, steht im ersten Teil in B-Dur und 6/8-Takt, im zweiten Teil (Trio) in Es-Dur und Alla-breve-Takt. Von seiner Form her ist er traditionell aufgebaut: fanfarenartige Einleitung im hohen Blech, schwungvoller A-Teil im Tutti (a - b mit Baßsolo -a), B-Teil (Trio) mit schöner Melodie im Tenorregister, kurze Überleitung zum abschließenden „Grandioso“ im „Tutti“, welches mit Hauptmelodie, Trompetensignalen und Verzierungen im hohen Holz einen würdigen Abschluß des Marsches bildet. Die Themen in den einzelnen Teilen sind gut aufeinander abgestimmt und lassen den Marsch recht schlüssig erscheinen. Die Instrumentation ist fachmännisch ausgearbeitet. Interessante rhythmische Einfälle kommen im B-Teil (6/8 Takt) vor: Quartolen im Baßsolo, Duolen in der Begleitung. Der Marsch ist von seiner Schwierigkeit her ab Mittelstufe gut spielbar, alle Stimmen des heutigen Blasorchesters sind besetzt. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer Spieldauer: 3`40`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Lob Gottes (2001)
Prozessionsmarsch
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Koch Musikverlag | |
| Luis Durnwalder–Marsch (1991) | Helbling Edition | |
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Lungauer Jubiläusmarsch (2004)
Marsch mit Gesang
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Tatzer Musikverlag | |
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Militärmarsch (1988)
Militärmärsche wurden seit der Einführung des Gleichschrittes – in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges – gar nicht wenige geschrieben. Kompositionen mit dieser Bezeichnung entstanden sogar für Klavier, Instrumentalensembles, Sinfonieorchester und natürlich für Blasorchester. Militärmärsche für Blasorchester besitzen eine doppelte Symbolik: einerseits ist der Marsch die urtümlichste Ausdrucksform des Blasorchesters und andererseits sind sogar die Wurzeln der Blasmusik in der Militärmusik zu finden. Der „Militärmarsch“ von Gottfried Veit ist ein Konzertmarsch der zwar harmonisch ausgetretene Pfade bewusst umgeht, jedoch in seinem Aufbau und Ausdruck sich der Tradition verpflichtet fühlt. Durchdrungen ist diese Marschkomposition von Fanfarenmelodik der hohen Blechbläser sowie - im „Trio“ - von ostinaten Rhythmen der kleinen Trommel, der sogenannten „Militärtrommel“. Da dieser Marsch im Viervierteltakt notiert ist, soll das Notenbild zwar zu einer breitflächigen Musizierweise anregen, dadurch aber „das Martialische“ auf keinem Falle beeinträchtigen. Uraufgeführt wurde der „Militärmarsch“ von Gottfried Veit von der „Militärmusik Tirol“ unter der Leitung von Hans Eibl. Es liegen davon auch Tonträger der Firma NOVALE/CDR/146 sowie der Firma CBS-Wien Nr. 450340-1 vor. Dargeboten wird er darauf von der „Militärmusik Tirol“ unter Hans Eibl bzw. von der „Musikkapelle Zwölfmalgreien“ unter der Leitung des Komponisten. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 3`20`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Sinfonischer Marsch Nr. 1 (1987)
Im italienischen Stil
Es gibt Militärmärsche, Prozessionsmärsche, Trauermärsche, Konzertmärsche, Opernmärsche, Reitermärsche, Parademärsche und Sinfonische Märsche. Im Bereich der Blasmusik hat sich der Sinfonische Marsch als „marcia sinfonica“ einen eigenen Platz erobert. Es waren die italienischen Blasmusikkomponisten, die aus ihm eine ganz charakteristische Gattung machten. Man denke in diesem Zusammenhang lediglich an Märsche wie „Aquila d´oro“ von Mariano Bartolucci, „Civitavecchia“ von Pietro Vidale oder „Olandese“ von Giovanni Orsomando. In diesen und ähnlichen sinfonischen Märschen wird dem so genannten „Belcanto“ auf eine ganz eigene Art und Weise gehuldigt. Besondere gesangliche Aufgaben fallen bei diesen Marschkompositionen vor allem dem Klarinetten- und dem Tenorregister zu. Formal orientiert sich dieser Marschtypus mehr oder weniger am „Konzertmarsch“. Da die „marcia sinfonica“ allemal einen festlichen Charakter besitzt, wird sie mit Vorliebe im Viervierteltakt notiert. Aus Begeisterung sowohl am Melodienreichtum als auch an der Klangschönheit dieser besonderen Marschgattung hat auch Gottfried Veit einen „Sinfonischen Marsch“ geschrieben. Dieser „Sinfonische Marsch Nr. 1“, der den Untertitel „im italienischen Stil“ trägt, entstand im Jahre 1977 und wurde damals von der Musikkapelle Algund, unter Kapellmeister Walter Schrötter, im Meraner Kursaal uraufgeführt. Eine exemplarische CD-Einspielung dieser Marschkomposition machte im Jahre 1998 das „Blasorchester der Franz Liszt Akademie-Budapest“ unter der Leitung von László Marosi. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 5`32`` |
Helbling Edition | |
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Straßenmarsch (1980)
Unter Verwendung des Liedes "Wir ziehen über die Straßen"
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Kliment Kg | |
| Südtiroler Musikanten–Marsch (1987) | Kliment Kg | |
| Südtiroler Schützenmarsch (1984) | DVO-Verlag | |
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Völser Kuchlkastl-Marsch (2002)
Bereits vor zwanzig Jahren wurde am Südtiroler Hochplateau des Schlerngebietes die Veranstaltung „Völser Kuchlkastl“ aus der Taufe gehoben. Es ist dies eine Initiative der Gastwirte von Völs, welche Kulinarisches und Kulturelles phantasievoll zu verbinden sucht. Aus Anlaß der zwanzigsten Auflage dieser Veranstaltung beauftragten die Verantwortlichen – allen voran der Präsident des Tourismusvereines Hubert Kompatscher und Dr. Reinhold Janek – den Südtiroler Landeskapellmeister Gottfried Veit einen Marsch für Blasmusik zu schreiben, der den Titel dieser Veranstaltung trägt. Ebenso volksnah wie der Titel ist auch die Form und der Inhalt dieser Marschkomposition. Da beim „Völser Kuchlkastl“ traditionsreiche Gerichte aus dem Schlerngebiet im Mittelpunkt stehen, wurde diesem Marsch der Themenkopf des bekannten - mündlich überlieferten - Kanons „Segne Vater diese Speise“ vorangestellt. Im Mittelteil des „Trios“ wird dasselbe Thema, leicht abgewandelt, noch einmal in den Baß- und Tenorinstrumenten zitiert. Ansonsten hat dieser Marsch einen schwungvollen, unterhaltenden und der Tiroler Tradition verpflichteten Charakter. Die Instrumentierung wurde bewußt so angelegt, daß dieses Musikstück auch in kleiner Besetzung - beispielsweise jener einer „Böhmischen“ - gut und füllig klingt. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`00`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Weg zu Gott (2001)
Trauermarsch
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Koch Musikverlag | |
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Zu Gast in Südtirol (1992)
HGV-Marsch
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Helbling Edition |
Bearbeitungen für Blasorchester
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Andreas Hofer Veteranen und Krieger Verein-Marsch (2002)
Von Karl Pichler
Bearbeitung: Gottfried Veit Karl Pichler wurde am 1. Juli 1865 in Meran geboren und wirkte zeit seines Lebens auf verschiedenen musikalischen Gebieten in der Passerstadt. Besonders erfolgreich war er als Kapellmeister der Meraner Bürgerkapelle aber auch jener von Obermais. Er beherrschte nahezu sämtliche Blasinstrumente und war dadurch, als Instruktor von Nachwuchsmusikanten fast zweier Generationen, im gesamten Burggrafenamt sehr gefragt. Karl Pichler starb am 1. November 1925 in Meran. Sein kompositorisches Schaffen, das zum größten Teil aus Märschen besteht, wird im Meraner Museum aufbewahrt. Die stärkste Verbreitung seiner Werke fand ohne Zweifel der "Kaiser Franz Joseph-Marsch", der vor Jahren im Emil Hornof-Verlag in Brixen veröffentlicht wurde. Der "Andreas Hofer - Veteranen und Krieger Verein - Marsch" dürfte aus Pichlers mittlerer Schaffenszeit stammen. Die Originalpartitur befindet sich ebenfalls im Museum der Stadt Meran. Karl Pichler verwendet nicht - wie allgemein üblich - im "Trio" des Marsches, das allseits bekannte "Andreas Hofer-Lied", sondern zitiert im Verlaufe der Komposition immer wieder bekannte Themenköpfe aus der "k. und k. –Zeit", welche die nostalgischen Erinnerungen der Veteranen und ehemaligen Krieger an die sogenannte gute, alte Zeit versinnbildlichen sollen. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`10`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Andreas Hofer-Marsch (2004)
Konzertmarsch von H. L. Blankenburg
Bearbeitung: Gottfried Veit Nicht weniger als acht Blasmusikkomponisten ließen sich von der Tiroler Heldengestalt Andreas Hofer zur Schaffung eines Marsches inspirieren. "Andreas Hofer-Märsche" schrieben Philipp Fahrbach, Karl Komzak-Sohn, Gustav Mahr, Hermann Ludwig Blankenburg, Peter Hölzl, Karl Pichler, Josef Pitschmann und Franz Josef Egg. Der prominenteste unter all diesen Komponisten ist wohl Hermann Ludwig Blankenburg, der als "Deutscher Marschkönig" in die Blasmusikgeschichte einging. Hermann Ludwig Blankenburg wurde am 14. November 1876 in Thomasbrück bei Langensalza, Thüringen, geboren und starb am 15. Mai 1956 in seiner niederrheinischen Wahlheimat Wesel. Er trat als Musiker in das Feldartillerieregiment Nr. 6 in Breslau ein. Danach wirkte er als Orchestermusiker in Köln, Duisburg, Hagen und Dortmund. 1916 kam Blankenburg als Kapellmeister nach Wesel, wo er bis zu seinem Tode wirkte. Hermann Ludwig Blankenburg schrieb weit mehr als 1000 Märsche, von denen einige weltbekannt wurden: Man denke nur an "Abschied der Gladiatoren", "Deutschlands Waffenehre", "Mein Regiment", "Prinz Eitel Friedrich" usw. Blankenburgs "Andreas Hofer-Marsch" scheint im Verzeichnis von Fritz Rather mit der Opuszahl 136 auf. Inhaltlich orientiert sich diese Marschkomposition an tradierten Vorbildern. Im "Trio" verwendet Blankenburg die Melodie "Zu Mantua in Banden", die auch als Tiroler Landeshymne bekannt ist. Nach dieser Trio-Melodie schiebt Blankenburg einen kurzen Zwischenteil ein, um im Anschluss daran, den letzen Abschnitt dieser Liedmelodie noch einmal im "Grandios" zu zitieren. Dadurch erhält das "Trio" dieser Komposition eine formale Dreiteilung, wie sie bei Konzertmärschen allgemein üblich ist. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`30`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Andreas Hofer-Ouvertüre (2002)
Von Philipp Schmutzer
Bearbeitung: Gottfried Veit Philipp Schmutzer (1821 - 1898) wurde im nordböhmischen Kottowitz geboren und entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie. Sowohl seine Vor- als auch seine Nachfahren widmeten sich fast ausnahmslos der Musik. Philipp Schmutzer d. Ä. erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Prag. Sein Hauptinstrument war das Violoncello. Als Kapellmeister und Theatermusiker führte er ein etwas unruhiges Wanderleben. Schmutzer war u. a. in Graz, in Wels und zwei Jahre lang als erster Cellist im Innsbrucker Musikverein tätig. 1848 wurde er vom Magistrat der Stadt Feldkirch (Vorarlberg) zum Chorregenten und Musikdirektor ernannt. Als Komponist widmete sich Philipp Schmutzer fast allen Gattungen der Musik: Sakrale- und profane Chorwerke und Kammermusiken bilden den Schwerpunkt seiner schöpferischen Arbeit. Schmutzers Gesamtwerk, welches noch heute im Stadtarchiv von Feldkirch aufbewahrt wird, umfaßt rund 300 Kompositionen. Von seinen Werken für Blasorchester dürfte die "Andreas Hofer-Ouvertüre" das herausragendste sein. Diese Konzertouvertüre wird vom Lied "Zu Mantua in Banden" (der Tiroler Landeshymne) getragen. Immer wieder erscheint es in dieser Komposition fragmentarisch, aber gegen Ende hin auch in seiner Ganzheit mit hymnischen Charakter. Den Schluß des Werkes könnte man als Schilderung der Hinrichtung Andreas Hofers betrachten: Aufmarsch der feindlichen Soldaten, Trommelwirbel mit schmetternden Fanfaren, drei erschauernde Fortissimo-Schläge der großen Trommel. Im Anschluß daran erklingt das Andreas Hofer-Lied mit eingestreuten Signalen der engmensurierten Blechblasinstrumente und rhythmisch frei gestalteten Soloschlägen der großen Trommel als "Konfliktrhythmen". Das Finale ist - dem damaligen Zeitgeist entsprechend - ein mitreißendes "Presto" in Dur. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 11`40`` |
Tss Musikverlag | |
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Andreas Hofer-Ouvertüre (2008)
Von Albert Lortzing
Bearbeitung: Gottfried Veit Die bekannteste Heldengestalt Tirols und weit darüber hinaus ist Andreas Hofer. Andreas Hofer wurde 1767 in St. Leonhard im Passeiertal, als Sohn des Sandwirtes, geboren. 1809 siegte er mit seinen Mitstreitern in den Freiheitskämpfen bei Sterzing und am Bergisel. Zweieinhalb Monate regierte er anschließend, als Stellvertreter des Kaisers, in der Innsbrucker Hofburg. Auf Befehl Napoleons wurde Andreas Hofer am 20. Februar 1810 von einem französischen Exekutionskommando in Mantua erschossen. Dass es mehrere "Andreas Hofer-Märsche" gibt, dürfte allgemein bekannt sein. Dass aber gleich neun Komponisten einen ihrer Märsche nach dieser bedeutenden Tiroler Persönlichkeit benannt haben, ist sogar Insidern ein Novum. Mehr oder weniger unbekannt ist auch die Tatsache, dass Albert Lortzing (geb. am 23. Oktober 1801 in Berlin – gest. am 21. Januar 1851 ebenda.) ein Singspiel schrieb, das ebenfalls den Titel "Andreas Hofer" trägt. Dieses Singspiel entstand im Jahre 1832 und wurde am 14. April 1887 in Mainz uraufgeführt. Es trägt die Opuszahl LoWV 27 und ist einaktig. Das Textbuch dazu verfasste Albert Lortzing, wie bei seinen anderen Bühnenwerken auch, selbst. Natürlich hat sich das Singspiel "Andreas Hofer", schon wegen seines patriotischen Inhalts, auf den Spielplänen der Opernhäuser nicht gehalten. Da es sich um eine Gelegenheitskomposition Lortzings handelt, blieb auch sein Notenmaterial bis heute im Manuskript. Lediglich die Ouvertüre erschien 1940 bei Breitkopf & Härtel - mit der Verlagsnummer 3525 - in Druck. Da dieses umfangreiche Vorspiel unzählige hübsche melodische Einfälle aufweist und zudem formal einem mustergültigen "Sonatenhauptsatz" entspricht ist es lohnenswert, sich damit zu beschäftigen. Die Instrumentation für großes Blasorchester orientiert sich in sehr vielen Details am Original, zeigt aber durch die Hinzunahme der traditionellen Schlaginstrumente, die Einarbeitung eines vierstimmigen Hornsatzes sowie die Änderung der Tonarten auch eine gewisse Eigenständigkeit. Solis von sogenannten Mangelinstrumenten (wie z. B. Oboen und Fagotte) wurden als Stichnoten in anderen Stimmen eingetragen. Da diese Komposition teilweise einen eher kammermusikalischen Charakter trägt, ist ihre Darstellung nur Klangkörpern der Höchst- oder besonders gut besetzten Oberstufenblasorchestern zu empfehlen. Die Erarbeitung dieser "Andreas Hofer-Ouvertüre" stellt aber ohne Zweifel eine Bereicherung für Ausführende und Hörer dar. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: 8`40`` |
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Blasmusiksätze zum Gotteslob (1988)
Bearbeitung: Herbert Paulmichl und Gottfried Veit
Als diese Liedsammlung zu "Unser Gotteslob" mit allgemeinen aber auch speziell in der engeren Heimat beliebten Chorälen 1988 in Druck erschien, schrieb der damalige Präsident der Kirchenmusikkommission der Diözese Bozen-Brixen P. Dr. Kolumban Gschwend als Vorwort u. a. dazu folgendes:
"Der erfreulichen Tatsache, dass Bläser - vom Quartett bis zum Blasorchester - die Gottesdienste, Prozessionen und Wallfahrten musikalisch (mit)gestalten, wird durch diese Bläsersätze in mehrerer Hinsicht Rechnung getragen: - Die Sätze sind in Tonhöhen gehalten, die auch der Gemeinde das Mitsingen ermöglichen. - Vorspiele zu den Liedern, sollen die Gemeinde zum Singen anregen und ein rechtzeitiges Einsetzen ermöglichen. - Die Vorspiele können auch (wenn erforderlich) zwischen den Strophen als "Zwischenspiele" verwendet werden. - In der Kirche sollen die Bläser mehr "portato" spielen und ein lebendiges Spiel dem zu getragenen Spiel vorziehen. - Der Kapellmeister möge sich am Text des jeweiligen Liedes für die Tempowahl orientieren. - Die Tonstärke richtet sich nach der Größe der Kirche, deren Akustik und der Anzahl der versammelten Gläubigen. Im Namen der Diözesankommission für Kirchenmusik Bozen-Brixen obliegt mir die angenehme Pflicht, allen, die am Zustandekommen dieses Werkes mitgewirkt haben, herzlich zu danken. Der Dank gilt dem Komponisten der Sätze: Domkapellmeister Prof. Herbert Paulmichl, ebenso dem Landeskapellmeister Prof. Gottfried Veit, der die Instrumentierung besorgte, sowie auch dem Verlag und seinen Mitarbeitern. Sehr erfreulich war die Zusammenarbeit mit dem Verband der Südtiroler Musikkapellen. Möge dieses Werk allen Musikanten und Sängern eine Hilfe sein, Gottes Lob zu mehren".
Soweit P. Dr. Kolumban Gschwend. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht |
Tatzer Musikverlag | |
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Die Macht der Liebe (2000)
Von Dimitri Bortnianski
Bearbeitung: Gottfried Veit Der russische Komponist Dimitri Bortniansky wurde 1751 in Gluchow, in der Ukraine, geboren und verstarb vierundsiebzigjährig in St. Petersburg. Seine Musikstudien begann er bei Baldassare Galuppi in Petersburg, setzte sie aber in Venedig, Bologna, Rom und Neapel fort. In Venedig kam 1776 seine erste Oper "Creonte" mit großem Erfolg zur Aufführung. 1779 kehrte Bortniansky nach Rußland zurück - führte dort mehrere eigene Opern auf - und wurde 1796 Direktor der Hofsängerkapelle. In seinen sakralen Werken strebte er stets eine Verschmelzung von russischer Tradition mit dem polyphonen italienischen Kirchenstil an. Das populärste Lied von Dimitri Bortniansky ist wohl die Vertonung des Textes "Ich bete an die Macht der Liebe" von Gerhard Tersteegen. Diese Weise erlebte zahlreiche Bearbeitungen für unterschiedlichste Vokal- und Instrumentalbesetzungen. Wegen ihrer Volksnähe wird mit ihr seit dem frühen 19. Jahrhundert - bis auf den heutigen Tag - in der deutschen Militärmusik der sogenannte "Große Zapfenstreich" musikalisch beendet. Das vorliegende Arrangement von Gottfried Veit stellt dieser beliebten Melodie eine kurze Introduktion voraus und bringt dann Bortnianskys Musik in drei unterschiedlichen Klanggestalten: Während diese tief empfundene Weise anfänglich von einem Unisono der Tenorinstrumente bzw. des tiefen Blechs vorgestellt wird, ist es anschließend der komplette Holzbläsersatz, welcher das Thema - in der Tonart der großen Untermediante - aufgreift. Eine Art dritte Strophe übernimmt in der Folge das Plenum des Blasorchesters, welches sich nach und nach zu einem abschließenden Höhepunkt entwickelt. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`20`` |
Koch Musikverlag | |
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Dolomitenwacht (1996)
Konzertmarsch von Karl Koch
Bearbeitung: Gottfried Veit
Unter den Tiroler Komponisten nimmt Karl Koch eine nicht unbedeutende Stellung ein, schrieb er doch zwölf Messen, drei Requien, zwanzig Marienlieder, eine große Zahl geistlicher Chöre und liturgischer Gesänge, Orgelwerke, aber auch diverse profane Kompositionen. Karl Koch wurde am 29. Jänner 1887 in Biberwier geboren. Nach abgeschlossenem Studium im Vinzentinum und im Priesterseminar in Brixen wurde er dort 1909 zum Priester geweiht. In den Jahren 1912/1913 studierte er an der Kirchenmusikschule in Regensburg. Von 1915 bis 1924 leitete Koch den Stadtpfarrchor in Bozen. Zwischenzeitlich studierte er zudem Orgel, Komposition und Dirigieren an der Musikakademie in Wien, wohin er später als Lehrer für Musiktheorie und Orgel berufen wurde. Msgr. Prof. Karl Koch nahm jedoch diese ehrenvolle Berufung nicht an. Er blieb seiner Tiroler Heimat treu, wo er für sein Schaffen hohe Auszeichnungen von Kirche und Land erhielt. Der Blas- und Bläsermusik widmete sich Karl Koch nur sporadisch: So entstammen seiner Feder das Lied "Unsere Berge" für Männerchor und Bläser (Selbstverlag Sängerbund Innsbruck), eine "Festfanfare" für drei Trompeten, zwei Hörner und drei Posaunen (Ms.), das "Jungbauern-Lied" op. 73 als Marsch mit Gesangstrio für Harmoniemusik (Ms.) und nicht zuletzt der hier vorliegende Marsch "Dolomitenwacht" op. 6 für Militärmusik. Dieser Marsch erschien seinerzeit bei Clement/Bozen auch in einer Ausgabe für Männerchor (Trio-Melodie) und Klavier in Druck. Die Komposition für Militärmusik zeichnen vor allem zwei Merkmale deutlich aus: Einerseits besitzt sie ein äußerst liedhaftes "Trio" und andererseits ist der vorangestellte zweiteilige "Marsch" reich an mitreißender Rhythmik. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`00`` |
Bohne & Schulz | |
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Duettino op. 36 (2010)
Für zwei Flöten und Blasorchester
Von Franz Albert Doppler/Gottfried Veit
Franz Albert Doppler (geboren am 16. Oktober 1821 in Lemberg, gestorben am 27. Juli 1883 in Baden bei Wien) entstammt, wie sein Bruder Karl (geboren am 12. September 1825, gestorben am 10. März 1900 in Stuttgart) einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Beide waren sie nicht nur angesehene Flötisten, sondern auch Komponisten und Dirigenten. Franz und Karl Doppler unternahmen als Flötenvirtuosen mehrere Konzertreisen durch ganz Europa und feierten dabei große Erfolge. Franz Doppler wirkte von 1838 bis 1845 als erster Flötist am deutschen, später am ungarischen Nationaltheater in Pest. 1858 ging er als Soloflötist an die Wiener Hofoper. Seit dem Jahre 1865 lehrte er das Fach Flöte am Wiener Konservatorium. In Wien zählte er zu den persönlichen Freunden Franz Schuberts. Franz Doppler schrieb Opern, Ballette, Chorwerke, Klaviermusik, Melodramen und vor allem Kompositionen sowie Transkriptionen für Flöte. Von seinen zahlreichen Flötenwerken nennen wir hier nur die „Airs valaques“ op. 10, die „Berceuse“ op. 15, das „Chanson dámour“ op. 20 und das „Nocturne“ op. 17 jeweils für Flöte und Klavier, das „Andante und Rondo“ op. 25 für zwei Flöten und Klavier, das „Konzert für zwei Flöten und Orchester in d-Moll“ sowie das „Nocturne“ op. 19 für zwei Flöten, Horn und Klavier. Weiters schrieb er noch die Potpourris „Le Barbier de Sevilla“ und „Zampa“, jeweils für zwei Flöten und Klavier. Das hier vorliegende „Duettino“ op. 36 (auf ungarischen Motiven) für zwei Flöten und Klavier erschien im Jahre 1977 beim Verlag „Gérard Billaudot Èditeur“ in Paris, revidiert von András Andorján, in der Originalgestalt im Druck. Es dürfte eines der beliebtesten Stücke aus der Feder Franz Dopplers sein, da es davon mittlerweile eine unverhältnismäßig große Zahl an Tonträgereinspielungen gibt. Eine Neuedition stellt die hier vorliegende Fassung für zwei Flöten und Blasorchester von Gottfried Veit dar. Diese Orchestrierung ist vom Anfang bis zum Ende so angelegt, dass die Soloinstrumente dynamisch relativ leicht durchkommen. Obwohl die Partitur alle heute gebräuchlichen Blasinstrumente beinhaltet, ist eine Reduzierung der Tutti-Stellen denkbar oder sogar empfehlenswert.
Verlag: Beriato Music bvba Schwierigkeitsgrad: Solisten: Schwer / Orchester: Mittel Spieldauer: 8´49´´ |
Beriato Music bvba | |
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Festfanfare op. 36 b (1997)
Von Joseph Messner
Bearbeitung: Gottfried Veit Es dürfte nur Insidern bekannt sein, daß der ehemalige und langjährige Domkapellmeister von Salzburg, Joseph Messner, ein gebürtiger Tiroler war. Messner wurde am 27. Februar 1893 in Schwaz in Tirol geboren und verstarb am 23. Februar 1969 in St. Jakob bei Salzburg. Er studierte in Innsbruck sowie in München und wurde 1916 in Salzburg zum Priester geweiht. Seit 1926 machte er sich einen Namen als Dirigent der "Domkonzerte der Salzburger Festspiele". Sein kompositorisches Schaffen umfaßt nicht weniger als 300 Werke aller Gattungen, darunter lateinische Ordinarien, deutsche Messzyklen, Opern, weltliche Chorwerke, Klavierlieder, Symphonien, Solokonzerte und zahlreiche Kammermusiken. Ferner schrieb Joseph Messner noch über zwanzig Bläserfanfaren, zum Teil mit Pauken und zum Teil mit Orgel. Die hier vorliegende "Festfanfare" op. 36/b zählt - neben der "Festspielfanfare" - zu den bekanntesten Bläserwerken Messners. Die Originalbesetzung sieht je zwei Trompeten, Posaunen und Hörner, Pauken und Orgel (ad lib.) vor. Durch die Einbeziehung der Orgel, aber noch mehr durch den bläsergerechten Inhalt bot sich diese Komposition für eine Blasorchesterbearbeitung förmlich an. Das Original, wurde bei der Neueinrichtung soviel wie möglich respektiert; es wurde lediglich eine große Sekunde (C-Dur für die B-Instrumente) nach unten transponiert und durch einige Oktavierungen klanglich angereichert. Auf die Besetzung des Schlagzeuges sollte bei Aufführungen in Kirchenräumen verzichtet werden. Die Pauken sollten aber allemal zum Einsatz kommen. Dieses Werk eignet sich im kirchlichen wie im weltlichen Bereich gleichermaßen. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`25`` |
Bohne & Schulz | |
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Gruß aus Bruneck (1998)
Marsch von Achille Del Marco
Bearbeitung: Gottfried Veit Einer der bedeutendsten Komponisten Welschtirols zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war zweifellos Achille Del Marco. Er wurde im Jahre 1877 als Sohn eines Orgelbauers und Organisten in Tesero geboren. Bereits mit zwölf Jahren spielte Del Marco nicht nur in der Musikkapelle seines Geburtsortes mit, sondern sang auch im dortigen Kirchenchor. Von 1908 bis 1914 leitete Achille Del Marco die Musikkapelle von Levico, ging aber im Anschluß daran, als Orchestermusiker, nach Rom. 1919 kehrte er wieder in seine engere Heimat zurück, um sich dort bis 1931 erneut als Kapellmeister zu betätigen. In diesem Jahre übersiedelte er nach Bruneck und dirigierte die dortige Bürgerkapelle. Später ging er in der gleichen Funktion nach Meran sowie nach Cavalese. Neben zahlreichen Werken für Blasorchester schrieb Achille Del Marco auch Kammermusiken, eine Operette für Kinder, Kompositionen für Sinfonieorchester, Operntranskriptionen und Sakralmusik. Der Marsch "Gruß aus Bruneck" entstand in Del Marcos Brunecker-Jahren (1931-1935) und wurde der Bürgerkapelle Bruneck gewidmet. Achille Del Marco starb 1940 - dreiundsechzigjährig - in Cavalese. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`20`` |
Bohne & Schulz | |
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Inn Ladin (2007)
Ladinische Hymne für Blasorchester
Bearbeitung: Gottfried Veit In regelmäßigen Abständen wird im Südtiroler Gadertal ein Treffen sämtlicher Gadertaler Musikkapellen veranstaltet. Bereits vor Jahren beauftragten die Verantwortlichen dieser Großveranstaltung den Südtiroler Landeskapellmeister Gottfried Veit die "Inn Ladin" für Blasorchester zu instrumentieren. Diese Orchestration beinhaltet das allseits beliebte Lied "Bel lingaz" dessen Text von G. Barblan und L. Baldissera und dessen Melodie von R. Cantieni stammen. Gottfried Veit stellte der Melodie eine sechstaktige Intonation voran und arrangierte sie selbst für großes Blasorchester. Diese Hymne kann - im vorliegenden Instrumentalsatz - auch als Quartett (1., 2. Flügelhorn, Tenorhorn und Bariton) oder als Quintett (Quartettbesetzung plus Tiefbass) dargeboten werden. Als eine Art "Klangwolke" wurde diese "Ladinische Hymne" von sämtlichen Gadertaler Musikkapellen 1992 auf der Newport-CD mit der Bezeichnung NSCD 92-002 akustisch festgehalten. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 3`00`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Kimmt schean hoamli die Nacht (2003)
Volkslied
Bearbeitung: Gottfried Veit
Seit geraumer Zeit wird in den Musikkapellen nicht nur die bläserische Kammermusik, sondern auch das so genannte „Weisenblasen“ gepflegt. Obwohl in unserem Kulturkreis ein fast unüberschaubares Melodiengut aus allen Epochen existiert, konzentriert sich das Weisenblasen fast ausschließlich auf Liedern des alpenländischen Raumes. Vielleicht ist der Grund dafür in jener Tatsache zu suchen, dass vor allem Jodler, aber auch Lieder mit starken Dreiklangsbrechungen, ja geradezu aus der Obertonreihe - also aus der Naturtonreihe der Blechblasinstrumente - hervorgegangen sind. Zur Darbietung alpenländischer Weisen werden allerorts weitmensurierte Blechblasinstrumente bevorzugt, da diese sich hervorragend eignen, den Ausdruck der menschlichen Stimme nachzuempfinden. Die hier vorliegende Weise zeigt, dass das Weisenblasen von einer gesamten Musikkapelle gleichermaßen ansprechen kann, wie etwa von einer vier- oder fünfköpfigen Bläsergruppe. Die Bearbeitung beginnen mit einem weitmensurierten Blechbläserquartett (zwei Flügelhörner, Tenorhorn und Bariton) in welches später das ganze Blasorchester einstimmt. Zur charakteristischen Darbietung dieses Musiziergutes bedarf es eines besonders liedhaften Vortrages, der zudem von agogischen Feinheiten durchdrungen sein sollte. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`10`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Marsch für`s Bürgerliche Schützen Corps Innsbruck (1995)
Von Johann Baptist Gänsbacher
Bearbeitung: Gottfried Veit Einer der bekanntesten Tiroler Komponisten ist Johann Baptist Gänsbacher. Er wurde am 8. Mai 1778 in Sterzing (Südtirol) geboren und starb am 13. Juli 1844 in Wien. Über Innsbruck, wo Gänsbacher die Universität besuchte, kam er 1801 nach Wien, um bei Abbé Vogler und Johann Georg Albrechtsberger Musik zu studieren. Nach Wanderjahren in Prag, Dresden, Leipzig, Darmstadt, Mannheim und Heidelberg, wo er u. a. Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer kennen lernte, kehrte er nach Tirol zurück und gründete dort 1815 die erste Militärkapelle der Tiroler Kaiserjäger. 1823 wurde Gänsbacher sogar Kapellmeister am Stephansdom in Wien. Er komponierte hauptsächlich Werke der "Musica Sacra" (darunter 35 Messen, 7 Requien, 6 Litaneien, 6 Vespern und 121 Offertorien) sowie weltliche Vokal- aber auch Instrumentalwerke. Während seiner Militärdienstzeit verfaßte er nahezu dreißig Stücke für Blasmusik. Stilistisch blieb Johann Baptist Gänsbacher zeit seines Lebens der Frühklassik verpflichtet. Von seinen Kompositionen in Blasmusikbesetzung, wurden vor allem die "Sechs Märsche für das Kaiserjägerregiment", der "Jubelmarsch" aus dem Jahre 1824, der "Alexandermarsch", zu Ehren von Zar Alexander, der "Jagdmarsch für das k. k. Jägerregiment-Kaiser" und nicht zuletzt der "Marsch für`s Bürgerliche Schützen Corps-Innsbruck", aus dem Jahre 1819, bekannt. Das Original der letztgenannten Marschkomposition weist eine Besetzung von einer Flöte in Es, zwei Klarinetten in Es, zwei Klarinetten in B, je einem Clarino (Trompete) in Es und F, zwei Hörner in Es, zwei Fagotte, ein Kontrafagott und Schlagzeug auf. Die Originalpartitur dieses Stückes ist im Archiv des Konservatoriums in Innsbruck aufbewahrt. Sowohl der Marsch selbst, als auch das "Trio" sind zweiteilig angelegt, erhalten aber durch das "Trio D. C." und "Marsch D. C." bei der Darbietung eine doppelte Dreiteiligkeit. Die vorliegende Neuistrumentierung respektiert zwar den Notentext in all seinen Einzelheiten, setzt aber die Klangfarben des heutigen Blasorchesters, wenn auch konventionell, jedoch mit einer gewissen künstlerischen Freiheit ein. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 2`50`` |
Bohne & Schulz | |
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Mein Südtiroler Land (2010)
Konzertmarsch von Klaus Tschurtschenthaler
Bearbeitung: Gottfried Veit |
Tss Musikverlag | |
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Stille Nacht, Heilige Nacht (2001)
36 Advents- und Weihnachtslieder für variable Besetzungen (Holz, Blech, Streicher, Blockflöten, Gem. Ensemble, Blasorchester und Volksgesang ad lib.)
Die derzeit gebräuchlichsten Weihnachtslieder stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert wie beispielsweise "Stille Nacht, heilige Nacht", "O du fröhliche, o du selige", "Alle Jahre wieder", "Ihr Kinderlein kommet" u. v. m. Die Existenz von Krippen- und Hirtenliedern kann aber schon seit dem 11. und 12. Jahrhundert nachgewiesen werden. Die hier vorliegende Sammlung enthält über dreißig Advents- und Weihnachtslieder, die sich in unserem Kulturkreis besonderer Beliebtheit erfreuen. Die vierstimmigen Sätze entsprechen entweder den Originalen oder tradierten Singgewohnheiten. Jedem Lied wurde ein kurzes Vorspiel, also eine Intonation, vorangestellt. Während die vier Stimmen als "Grundsatz" anzusehen sind, handelt es sich bei der fünften- lediglich um eine "Oktavkoppel" der Bass-Stimme. Diese Ausgabe kann zum einen als Volksgesangsbegleitung (mit Vorspielen), aber zum anderen auch als reine Instrumentalmusik (ohne Vorspiele) verwendet werden. Ausgeführt können die Liedsätze von einer Orgel (Klavier), von Blechbläsern, Holzbläsern, Streichinstrumenten, gemischten Ensembles, aber ebensogut auch von einer Musikkapelle oder einem Blasorchester werden. Sogar das Mitspielen von Streichinstrumenten, Blockflöten bis hin zur Zither, Hackbrett usw. ist möglich. Es muß lediglich auf eine gleichgewichtige Verteilung der vier bzw. fünf Stimmen geachtet werden. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht |
Koch Musikverlag | |
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Symphonischer Festmarsch op. 38 (1999)
Von Ludwig Thuille
Bearbeitung: Gottfried Veit Von den Südtiroler Komponisten aus der Zeit der Romantik ist Ludwig Thuille zweifelsohne der bedeutendste. Er wurde am 30. November 1861 in Bozen geboren und studierte bei Joseph Pempauer d. Ä. in Innsbruck sowie bei Joseph Rheinberger und Karl Bärmann in München. Dort lehrte Thuille ab 1883 an der Akademie der Tonkunst und wurde zum Begründer der sogenannten "Münchner Schule". Sein Bekenntnis zur Münchner Neuromantik kam am nachdrücklichsten in der Oper "Lobetanz" (1898) zum Ausdruck. Weitere musikalische Bühnenwerke aus seiner Feder sind "Theuerdank" (1897) und "Gugeline" (1901). Thuille schrieb aber auch eine "Symphonie in F-Dur", ein "Sextett für Klavier und Bläser", je eine Sonate für Violoncello und Orgel, vierzig Lieder sowie Klaviermusik. Gemeinsam mit Rudolf Louis verfaßte er eine weitverbreitete "Harmonielehre", die viele Jahre als Standardwerk galt. Ludwig Thuille starb am 5. Februar 1907 in München. Der "Symphonische Festmarsch" op. 38 für großes Orchester entstand zur Jahrhundertwende und erschien 1907 beim Verlag Fr. Kistner in Leipzig im Druck. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Schwer/Sehr Schwer Spieldauer: 10`30`` |
Bohne & Schulz | |
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Unüberwindlich starker Held St. Michael (1997)
Chaconne und Choral
Bearbeitung: Gottfried Veit Der heilige Michael (MICHAEL hebräisch = "wer ist wie Gott?") der den Satan besiegte ist der Streiter Gottes gegen die Macht des Bösen. Er gilt heute als der Patron Deutschlands und als Schutzherr der Soldaten. Sein Namensfest wird mancherorts am 8. Mai, aber allgemein am 29. September eines jeden Jahres gefeiert. Die kraftvolle Melodie des Liedes "Unüberwindlich starker Held St. Michael" wurde erstmals 1614 in Antwerpen gesungen. Der Text dazu entstand 1621 und stammt aus der Feder von Friedrich Spee. Er lautet:
Unüberwindlich starker Held, Sankt Michael! Komm uns zu Hilfe, zieh mit zu Feld! Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael! Die Kirch dir anbefohlen ist, Du unser Schutz- und Schirmherr bist. Hilf uns im Streite.......... Du bist der himmlisch Bannerherr, Die Engel sind dein Königsheer. Hilf uns im Streite.......... Den Drachen du ergriffen hast Und unter deinen Fuß gefasst. Hilf uns im Streite.......... Beschütz mit deinem Schild und Schwert Die Kirch, den Hirten und die Herd. Hilf uns im Streite.......... Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 4`30`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Vom Himmel hoch, da komm ich her (1999)
Choralbearbeitung für drei Instrumentalchöre (zwei Instrumentalchöre u. Blasorchester oder Orgel)
Bearbeitung: Gottfried Veit "Vom Himmel hoch, da komm´ ich her" soll Martin Luther 1535 für seine Kinder zur Weihnachtsbescherung gedichtet haben. Es handelt sich dabei um ein "Verkündigungslied". Nicht nur der Text, sondern auch die heute noch gebräuchliche Choralmelodie stammt wahrscheinlich von Luther. Im aktuellen "Gotteslob" scheint dieses Lied unter der Nummer 138 mit der Zusatzstrophe "Es kam ein Engel hell und Klar" auf. Vertonungen und Bearbeitungen erlebte diese kraftvolle Choralmelodie, im Laufe der Zeit, unzählige. Es scheint also, dass es diese Weise vielen Komponisten geradezu angetan hat. Zur Überhöhung des Verkündigungscharakters setzt beispielsweise Johann Crüger sogar zwei Zusatzstimmen ein. Dieses sechsstimmige Original diente als Vorlage für die hier vorliegende dreichörige Fassung, welche auf zehn Stimmen aufgestockt wurde. Der Reiz dieser Bearbeitung liegt vor allem darin, dass sie in mindestens sechs verschiedenen Besetzungs-Versionen dargeboten werden kann.
Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 3`50`` |
Tatzer Musikverlag | |
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Was schlagt denn da oben (2003)
Volkslied
Bearbeitung: Gottfried Veit Seit geraumer Zeit wird in den Musikkapellen nicht nur die bläserische Kammermusik, sondern auch das so genannte "Weisenblasen" gepflegt. Obwohl in unserem Kulturkreis ein fast unüberschaubares Melodiengut aus allen Epochen existiert, konzentriert sich das Weisenblasen fast ausschließlich auf Liedern des alpenländischen Raumes. Vielleicht ist der Grund dafür in jener Tatsache zu suchen, dass vor allem Jodler, aber auch Lieder mit starken Dreiklangsbrechungen, ja geradezu aus der Obertonreihe - also aus der Naturtonreihe der Blechblasinstrumente - hervorgegangen sind. Zur Darbietung alpenländischer Weisen werden allerorts weitmensurierte Blechblasinstrumente bevorzugt, da diese sich hervorragend eignen, den Ausdruck der menschlichen Stimme nachzuempfinden. Die hier vorliegende Weise zeigt, dass das Weisenblasen von einer gesamten Musikkapelle gleichermaßen ansprechen kann, wie etwa von einer vier- oder fünfköpfigen Bläsergruppe. Die Bearbeitung beginnt mit einem weitmensurierten Blechbläserquartett (zwei Flügelhörner, Tenorhorn und Bariton) in welches später das ganze Blasorchester einstimmt. Bei dieser Weise sollten die beiden Paare der Echo-Flügelhörner möglichst weit entfernt vom Blasorchester postiert werden. Zur charakteristischen Darbietung dieses Musiziergutes bedarf es eines besonders liedhaften Vortrages, der zudem von agogischen Feinheiten durchdrungen sein sollte. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht Spieldauer: 5`30`` |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Zu Mantua in Banden (1978)
Tiroler Landeshymne
Bearbeitung: Gottfried Veit "Zu Mantua in Banden", das neue "Andreas Hofer-Lied", nach den Worten von Julius Mosen und der Weise von Leopold Knebelsberger wurde mit dem Gesetz des Tiroler Landtages vom 2. Juni 1948 zur Tiroler Landeshymne erhoben. Der Komponist dieser wirkungsvollen Weise wurde am 15. September 1814 in Klosterneuburg geboren. Seine Vorfahren sollen in Sterzing/ Südtirol, gelebt haben. Leopold Knebelsberger starb am 30. Oktober 1869 auf einer Sängerfahrt in Riga (UdSSR) und hinterließ nahezu 300 volkstümliche Lieder und Instrumentalstücke. Diese hier vorliegende Neuinstrumentierung der "Tiroler Landeshymne" für großes Blasorchester entstand im Jahre 1978 und wurde bei einer Großveranstaltung des Verbandes Südtiroler Musikkapellen, zu seinem dreißigjährigen Bestehen, von sämtlichen Musikkapellen Südtirols am Bozner Waltherplatz erstmals öffentlich dargeboten. Da diese Ausgabe mit einem kurzen Vorspiel versehen ist, kann sie nicht nur instrumental, sondern auch, als Begleitung des sogenannten Schargesanges, nützliche Dienste erweisen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht Spieldauer: 1`05`` |
Helbling Edition | |
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Zwei alpenländische Weisen (1998)
Für Blasmusik (und Soloflügelhörner)
Bearbeitung: Gottfried Veit
Seit geraumer Zeit wird in den Musikkapellen nicht nur die bläserische Kammermusik, sondern auch das so genannte "Weisenblasen" gepflegt. Obwohl in unserem Kulturkreis ein fast unüberschaubares Melodiengut aus allen Epochen existiert, konzentriert sich das Weisenblasen fast ausschließlich auf Liedern des alpenländischen Raumes. Vielleicht ist der Grund dafür in jener Tatsache zu suchen, daß vor allem Jodler, aber auch Lieder mit starken Dreiklangsbrechungen, ja geradezu aus der Obertonreihe - also aus der Naturtonreihe der Blechblasinstrumente - hervorgegangen sind. Zur Darbietung alpenländischer Weisen werden allerorts weitmensurierte Blechblasinstrumente bevorzugt, da diese sich hervorragend eignen, den Ausdruck der menschlichen Stimme nachzuempfinden. Die beiden hier vorliegenden Weisen zeigen, dass das Weisenblasen von einer gesamten Musikkapelle gleichermaßen ansprechen kann, wie etwa von einer vier- oder fünfköpfigen Bläsergruppe. Beide Bearbeitungen beginnen mit einem weitmensurierten Blechbläserquartett (zwei Flügelhörner, Tenorhorn und Bariton) in welches später das ganze Blasorchester einstimmt. Bei der Weise "Was schlagt denn da oben" sollten die beiden Paare der Echo-Flügelhörner möglichst weit entfernt vom Blasorchester postiert werden. Zur charakteristischen Darbietung dieses Musiziergutes bedarf es eines besonders liedhaften Vortrages, der zudem von agogischen Feinheiten durchdrungen sein sollte. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht/Leicht Spieldauer: 8`00`` |
Rundel Musikverlag Gmbh |
Bläsergruppen
Musik für Holzbläser
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Alpenländische Klarinetten–Weihnacht (1999)
Für vier Klarinetten oder variable Holzbläserbesetzung
Weihnachten ist ohne Zweifel das Fest der Feste. Die Geburt Christi wird in den diversen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert. Eine Besonderheit ist es aber allemal Weihnachten im Alpenland mitzuerleben. Wahrscheinlich erklärt sich der überaus reiche Bestand vokaler- und instrumentaler Musikstücke in diesem Lebensraum gerade aus dieser Tatsache. Es ist fast ein unmögliches Unterfangen, aus der übergroßen Fülle weihnachtlicher Lieder und Weisen eine repräsentative Auswahl zu treffen. Das vorliegende Kompendium enthält zehn jener Weisen, welche dem Herausgeber im Laufe der Zeit besonders ans Herz gewachsen sind. Die Sätze wurden ganz bewußt den alten, tradierten Singgewohnheiten angeglichen, die bis heute nicht nur an Reiz keine Einbuße erlitten, sondern sogar an Attraktivität dazu gewonnen haben. Die Anlage der Satzstruktur ist vierstimmig. Als Grundbesetzung kann jene für vier Klarinetten gleicher Stimmung angesehen werden. Da dieser Ausgabe aber auch Instrumentalstimmen verschiedener Stimmungen und Lagen beigegeben wurden, können die Weisen in mannigfaltigsten Besetzungen - bis hin zum vollständigen Holzbläserchor - dargeboten werden. Sie eignen sich für Darbietungen im sakralen und profanen Bereich gleichermaßen. Diese Ausgabe besteht aus folgender Stimmenausstattung:
Anmerkung: Dieselbe Ausgabe erschien im KOCH - Musikverlag auch für Blechblasinstrumente als Notenausgabe (Nr. 028250) sowie als CD (Nr. 323547). Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
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Alpenländische Volksmusik (1992)
Für vier Klarinetten
Bayrischer, Zwiefacher, Polka, Jodler, Landler, Stille Weis`
Die Klarinette ist als Orchester- als Jazz- sowie als Volksmusikinstrument gleichermaßen beliebt. Am verbreitetsten dürfte sie aber in den Kreisen der Volksmusiker sein. Angeregt von dieser Tatsache entstanden auf dem Schreibtisch von Gottfried Veit diese hier vorliegenden „Sechs Volksmusikstücke“, die zwar nicht authentische Volksmusik darstellen, jedoch weitestgehend der Volksmusik nachempfunden sind. Sie eignen sich einerseits als Gebrauchsmusik für verschiedenste Gelegenheiten, andererseits aber auch für Auftritte bei Konzerten und Volksmusikveranstaltungen. Ob diese sechs aufeinander abgestimmten Volksmusikstücke mit den Titeln „Stille Weis´“, „Landler“, „Jodler“, „Polka“, „Zwiefacher“ und „Bayrischer“ als vollständige Suite oder einzeln dargeboten werden, steht den Ausführenden frei. Eine ansprechende Druckausgabe dieser „Alpenländischen Volksmusik“ erschien beim Musikverlag Helbling in Innsbruck im Jahre 1992. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
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Capriccio (1990)
Für neun Querflöten
Das „Capriccio“ für neun Querflöten (ein Piccolo in C, sieben Flöten in C und eine Altquerflöte in G) entstand im Jahre 1988 und wurde dem Ensemble „Sonus Flatus“ gewidmet. Über dieses kammermusikalische Werk in Rondoform schrieb Prof. Dr. Josef Oberhuber folgendes: „Konstitutives Element dieses Werkes sind mixturartige Klänge, die teils parallel, teils in Gegenbewegung fortschreiten. Diesen wogenden Klängen stehen clusterähnliche Gebilde gegenüber. Es fehlt jedoch auch der Dialog zwischen einzelnen Flöten und Flötengruppen nicht. Insgesamt ist es ein Stück von prickelnder Frische und zart schillernder Farbigkeit“. Das „Capriccio“ von Gottfried Veit erschien sowohl als LP, MC und CD auf Tonträgern. Eine exemplarische Einspielung davon ist auf dem Tonträger NOVALE/CDR/146 akustisch festgehalten. Verlag: Zimmermann Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
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Drei Stücke für vier Klarinetten (1978)
Klangbänder, Tanzrhythmen, Geläufigkeiten
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Erstes Spielbuch (1999)
Alle blasen mit, 25 leichte bis mittelschwere Spielstücke großer Meister
Es ist höchst erfreulich festzustellen, in welchem Maß das aktive Musizieren in den letzten Jahren zugenommen hat. Vor allem die Jugend trifft sich immer häufiger, in kleineren und größeren Spielgemeinschaften, um gemeinsam zu musizieren. Die Blasmusikverbände organisieren Jungbläserwochen, Bezirksbläserkurse, Wochenendseminare, Jugendlager für Jungmusikanten u. v. m., um das musikalische Niveau der einzelnen Instrumentalisten - und somit auch der Mitgliedsvereine - stetig zu heben. Das hier vorliegende ERSTE SPIELBUCH mit dem bezeichnenden Untertitel "Alle blasen mit" möchte eine praxisorientierte Hilfestellung zu dieser positiven Entwicklung sein. Es ist für das gemeinsame Musizieren von Holz- und Blechblasinstrumenten aller Stimmungen und Lagen gedacht. Man kann aus dieser Sammlung leichter bis mittelschwerer Spielstücke sowohl solistisch als auch chorisch musizieren: es sind damit geradezu alle Besetzungswünsche erfüllbar. Ist die erste-, zweite- und dritte Stimme besetzt, so können alle darin enthaltenen Instrumentalsätze einwandfrei dargeboten werden. Zu achten ist - bei mehrfacher Besetzung - lediglich, auf eine gleichgewichtige Verteilung der drei Stimmen. Die Notenausgabe besteht aus einer Partitur in C (auch für Posaunenchöre verwendbar) und folgenden Instrumentalstimmen:
Wenn es dieser Veröffentlichung gelingt, praxisorientiertes Musiziergut für Spielgemeinschaften, Musikschulen, Posaunenchöre, Vorschulkapellen und Jugendblasorchester bereitzustellen, dann hat sie ihre Zielsetzung erreicht. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
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Furioso (1992)
Für zwei Querflöten, Klarinette (oder drei Querflöten) und Klavier
Allgemein bekannt ist, dass man unter „Furiant“ den Nationaltanz der Böhmen bezeichnet. Er weist als Charakteristikum vor allem starke rhythmische Akzente auf. Dieses hier vorliegende „Furioso“ von Gottfried Veit hat mit dem böhmischen Nationaltanz nur zwei Elemente gemein: Einerseits ist es das mitreißende Tempo und andererseits die bestechende Musikantik. In Form eines Kettenrondos huscht die Komposition – im „Assai presto“ – vorüber und kommt erst nach einem unüberhörbaren Klavier-Glissando in der Coda zur Ruhe. Jedes der vier Instrumente wird technisch zwar gefordert aber nie überfordert und hat obendrein – entweder im Ritornell oder in einem der Couplets – einen kleinen Solo-Auftritt. Seine Beliebtheit verdankt dieses lustige „Furioso“ wahrscheinlich nicht zuletzt auch seiner Alternativ-Besetzung: Es kann nicht nur mit zwei Querflöten, Klarinette und Klavier, sondern auch mit drei Querflöten und Klavier wirkungsvoll dargestellt werden. Verlag: Zimmermann Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
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Heitere Spielmusik (1991)
Für vier Klarinetten
Menuett, Musette, Gigue
Sicherlich hat Paul Hindemith – wie viele andere Komponisten auch – die interessante Erfahrung gemacht, dass mit der Musik „das Traurige“ viel leichter auszudrücken ist, als „das Heitere“. Wahrscheinlich entstand unter diesem Eindruck auch seine „Sinfonia serena“. Dieses Orchesterwerk, das 1946 geschrieben wurde, hat Hindemith ganz stark auf den Hörer ausgerichtet. Am heitersten ist eindeutig der zweite Satz, der ausschließlich von Bläsern ausgeführt wird. Die hier vorliegende „Heitere Spielmusik“ für vier Klarinetten von Gottfried Veit gehört zwar zur pädagogischen Musik, möchte aber ebenfalls eine heitere Atmosphäre erzeugen. Dies geschieht zum einen durch die relativ bewegte Spieltechnik, andererseits aber auch durch den besonderen Charakter der einzelnen Sätze. Ganz bewusst wird hier der ausgewiesene „Langsame Satz“ ausgespart. Es beginnt mit einem „Menuett“, wird mit einer „Musette“ fortgesetzt und endet mit einer „Gigue“, wobei beide Ecksätze mit „Allegro“ überschrieben sind. Wenn diese drei Stücke auch ein eher lebhaftes Tempo vorgeben, so sollte ihre Heiterkeit jedoch mehr von der Art der Interpretation, als vom flotten Tempo herrühren. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
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Kassation (1977)
Für zwei Klarinetten und Fagott (oder Tenorhorn/Tenorsaxophon)
Unter „Kassation“ versteht man in der Musik ein meist kleines, mehrsätziges Tonstück für solistisch besetzte Instrumente. Da die „Kassation“ für Aufführungen unter freiem Himmel bestimmt ist, werden Blasinstrumente bevorzugt. Über die Herkunft des Ausdruckes „Kassation“ gibt es mehrere Auslegungen: „gassatim“ bedeutet „auf der Gasse“; „cassa“ heißt Trommel (also „Trommelständchen“) und „cassare“ kann mit „verabschieden“ („Abschiedsmusik“) übersetzt werden. Die Kassation weist mit dem „Divertimento“ und der „Serenade“ eine gewisse Verwandtschaft auf. Ohne Zweifel eine Art „Gassenhauer“ ist die hier vorliegende „Kassation“ für zwei Klarinetten und Fagott von Gottfried Veit. Die drei Sätze „Allegro“, „Tanz“ und „Rondo“ haben heiteren Charakter und sind geradezu darauf aus, eine unbeschwerte Atmosphäre zu erzeugen. Sollte zur Darstellung dieser Musik kein Fagott vorhanden sein, kann die dritte Stimme ohne Bedenken auch von einem Tenorsaxophon, einem Tenorhorn oder einem Bariton gespielt werden. Dieses heitere Musikstück ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine „kammermusikalische Gebrauchsmusik“. Verlag: Bohne & Schulz Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Bohne & Schulz | |
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Klassische Spielstücke (1982)
Für vier Klarinetten
Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und Schumann
Unter „Klassik“ versteht man im allgemeinen eine Epoche und deren Kunst, die von nachfolgenden Generationen als normbildend anerkannt wird. Ursprünglich bezog sich dieser Begriff auf die griechische Kunst des 5. und 4. Jahrhunderts vor Christi. Klassische Epochen sind z. B. aber auch in der Literatur die „Weimarer Klassik“ mit Goethe und Schiller sowie in der Musik die „Wiener Klassik“ mit Haydn, Mozart und Beethoven. Der Begriff „Klassik“ umfasst aber nicht nur die Werke dieser ganz speziellen Zeitabschnitte, sondern alle herausragenden künstlerischen Schöpfungen, in denen Form und Inhalt zu einer herausragenden Einheit verschmelzen. Wie das hier vorliegende Kompendium zu beweisen versucht, brauch es dazu nicht große und umfangreiche Kompositionen. „Kleine Stücke großer Meister“ könnte diese Sammlung als Untertitel tragen, die aus ganz einfachen und kurzen Spielstücken von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann besteht. Gottfried Veit richtete diese kleinen Meisterwerke so ein, dass sie von vier Klarinetten relativ leicht und gut darstellbar sind. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
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Kleine Suite für vier Querflöten (1992)
Andante, Adagio, Allegro
Während die Querflöte in den Musikkapelle vor zwanzig oder dreißig Jahren noch zu den sogenannten Mangelinstrumenten zählte, ist sie heute geradezu ein „Mode-Instrument“. Musikkapellen – auch mittleren Stärke – verfügen gegenwärtig nicht selten über vier, fünf oder sogar noch mehr Querflöten. Um den vielen Bläsern der Querflöte eine instrumentalgerechte Spielmusik in die Hand zu geben, entstanden diese drei Sätze für Querflöten-Quartett. Sie sind spieltechnisch relativ leicht zu bewältigen, musikalisch aber ansprechend und sollen den Ausführenden in erster Linie Freude und Begeisterung beim aktiven Musizieren vermitteln. Diese drei Stücke für Querflöten-Quartett eignen sich gleichermaßen für Schule, Haus, Fest und Feiern; darüber hinaus können sie aber ebenso beim Musiklager und in der Kirche gute Dienste erweisen. Bei der Darbietung dieser Stücke sollte jedoch die Freude am Musizieren immer im Mittelpunkt stehen. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Leicht |
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Mozart für alle (1997)
Für vier Klarinetten
Es dürfte wohl unbestritten sein, dass Wolfgang Amadeus Mozart einer der bedeutendsten Komponisten ist, den das Abendland hervorgebracht hat. Er verfasste weit über 600 Werke. Neben umfangreichen Kompositionen wie 23 Opern, 59 Sinfonien, 78 anderen Orchesterwerken, 176 Kammermusiken, 95 Chorwerken und 105 Liedern, schrieb er aber auch unzählige „Gelegenheitswerke“. Und gerade diese „Gelegenheitswerke“ haben in der Musikpädagogik von heute einen unschätzbaren Wert. Aus diesem Grunde war es für Gottfried Veit relativ einfach Stücke aus Mozarts Feder zu finden, die spieltechnisch geringe Ansprüche stellen, aber musikalisch von überdurchschnittlicher Qualität sind. Daher hat der Titel dieser Sammlung „Mozart für alle“ eine doppelte Bedeutung: Zum einen, weil diese Spielstücke rein technisch von fast jedem zu bewältigen sind, und zum anderen, weil sie auch inhaltlich jedermann zugänglich sind. In der vorliegenden Sammlung sind diese leichten Spielstücke für vier Klarinetten eingerichtet. Sie können von jungen Instrumentalisten bereits nach kürzester Zeit erfolgreich dargeboten werden. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
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Musichetta (2003)
Für sechs Klarinetten (und Bassklarinette ad lib.)
Der italienische Ausdruck „Musichetta“, bedeutet soviel wie „leichte Musik“, „gefällige Musik“, „unterhaltende Musik“ u.s.w. Die „Musichetta“ von Gottfried Veit benützt als Grundmaterial das italienische Volkslied „O Bella ciao“. Dieses Lied war ursprünglich ein Gesang der reispflanzenden Frauen und Mädchen. Später wurde es zu einem Partisanenlied. Heute ist es aber ein allseits bekanntes Volkslied, das sich nicht nur in ganz Italien, sondern weit darüber hinaus großer Beliebtheit erfreut. In der Komposition „Musichetta“ erscheint diese nur achttaktige Weise in verschiedenen Klanggestalten. Nach einer kurzen Einleitung wird das Thema in seiner Urgestalt vorgestellt. Dann folgt (als erste Variation) ein virtuoses „Vivace“ in B-Dur. Ein „Andante“ (als zweite Variation) in g-moll bildet den ruhigen Pol als Mittelteil, bevor (als dritte Variation) ein „Allegro“ in D-Dur dieses ohrenfällige Musikstück beschließt. Am schönsten klingt diese Komposition natürlich in der Originalbesetzung von sechs Klarinetten und Bassklarinette. Es ist aber auch gegen eine chorische Besetzung der einzelnen Stimmen nichts einzuwenden: vor allem dann, wenn die dynamische Gewichtung der Instrumentalstimmen gut aufeinander abgestimmt ist. Auf die Besetzung der Bassklarinette sollte jedoch nur in Ausnahmefällen verzichtet werden. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
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Musik für vier Klarinetten (2004)
Badia-Suite
Wie bei nicht wenigen Werken Gottfried Veits, handelt es sich auch bei der „Badia-Suite“ um eine Auftragskomposition. Diesmal war es das Klarinettenquartett BADIA, von welchem die Initiative einer musikalischen Neuschöpfung ausging. Das „Badia-Quartett“ mit Filippo Palumbo, Raimund Pizzinini, Roman Pizzinini und Fridl Pescoller brachte dieses Werk auch in Badia - in der „Ciasa J. B. Runcher“ - zur Uraufführung. Die hier vorliegende „Musik für vier Klarinetten“ ist dreisätzig. Im Mittelpunkt der Komposition steht - als Reverenz an Badia und seinen ladinischsprechenden Einwohnern - die zum Volkslied gewordene Weise „Na sera serena“. Diese schlichte Melodie erklingt im „Cantabile“ in B-Dur, dem eine achttaktige Einleitung vorangestellt wurde. Eingerahmt wird dieses Herzstück der Suite von zwei bewegten Sätzen: der Erste im „Allegro moderato“ ähnelt der Formgestalt eines Sonatenhauptsatzes, welcher von einem Vor- und einem Nachspiel umschlossen wird. Bei diesem Ecksatz halten sich die spieltechnischen Anforderungen noch in Grenzen. Anders ist dies aber beim dritten Satz - einem „Rondo vivace“ - bei welchem eine bestimmte klarinettistische Fingerfertigkeit vorausgesetzt wird. Das geradtaktige „Ritornell“ erscheint vier Male, wird aber immer wieder von taktwechselnden „Couplets“ mit diversen harmonischen Überraschungen unterbrochen. Für die ausgewogene Architektur dieses Satzes bürgen natürlich die immer wieder kehrenden Teile. Eine kurze „Coda“, die eine Reminiszenz an die Introduktion darstellt, beschließt diesen ohnehin schon lebhaften Finalsatz mit viel Esprit. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Tss Musikverlag | |
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Parodie (1989)
Für vier Klarinetten
Unter „Parodie“ (griechisch: „Gegengesang“) versteht man eine verspottende oder kritische Nachahmung einer als bekannt vorausgesetzten Vorlage. Die Parodie übernimmt nicht selten die äußere Form des Originals, verbindet damit aber den gegenteiligen Inhalt. In der Dichtung wird oft durch Umformung des Textes, indem die wichtigsten Worte beibehalten werden, der Sinn ins Komische gezogen. Als Vorlage der „Parodie“ für vier Klarinetten von Gottfried Veit diente das volkstümliche Musikstück „Der Klarinettenmuckl“, dessen Autor unbekannt ist. Als parodistisches Grundelement kann hier die fast völlig ungewohnte Harmonisierung betrachtet werden. Während die drei Oberstimmen – meist parallel geführt – die sogenannte Melodie spielen, steuert die vierte Klarinette den Bass dazu. Diese „Klarinetten-Parodie“ sollte heiter, humorvoll, ja sogar witzig gespielt werden, damit ihre Darbietung an einen Sketsch erinnert. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Sechs Menuette für vier Klarinetten (1996)
Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Pleyel und Sperontes
Das „Menuett“ ist ein altfranzösischer Tanz. Es erhielt seinen Namen vom französischen „menu“ (klein, zierlich) wegen der Zierlichkeit seiner Tanzschritte. Durch Jean Baptiste Lully, der 1653 ein Menuett für den Sonnenkönig schrieb, gelangte dieser Tanz als Sinnbild der höfischen Grazie in die Kunstmusik. Das Menuett ist im Dreivierteltakt notiert und wurde ursprünglich in einem langsamen Zeitmaß (Viertel = 88) gespielt bzw. getanzt. Es hat fast immer ein „Trio“, das manchmal als „Menuett II“ bezeichnet wird. Johann Stamitz machte das Menuett zum dritten Satz sowohl der Sonate als auch der Sinfonie. Es gibt wohl kaum einen sogenannten klassischen Komponisten, der nicht eines oder mehrere Menuette geschrieben hat. Da das Menuett als Gebrauchsmusik sehr vielseitig verwendbar ist, sammelte Gottfried Veit sechs solcher Tänze und bearbeitete sie für vier Klarinetten gleicher Stimmung. Die hier vorliegenden kleinen Meisterwerke stammen aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sigismund Sperontes, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Ignaz Pleyel. Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
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Spielstücke für drei Klarinetten (1978)
Werke von Beethoven, Mozart, Haydn, Händel, Gluck, Fux und Bach
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Helbling Edition | |
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Südtiroler Volksmusik (1983)
In der Sennhütte-Bayrischer, Kirchtag-Ländler, Hosenlupfer-Polka, Umgang-Marsch und Maiblumen-Walzer
Für Es-Klar. (C-Flöte), B-Klar., 2 Flgh., Tenorh., 2 Hrn., Pos. (Harfe oder Harmonika) und Bass.
Diese „Südtiroler Volksmusik“ ist keine Eigenkomposition Gottfried Veits. Er hat hier vielmehr Spielstücke aus alten Handschriften gesammelt, sie für den praktischen Gebrauch eingerichtet und veröffentlicht. Bei den fünf Stücken („In der Sennhütte“, „Hosenlupfer-Polka“, „Kirchtag-Ländler“, „Maiblumen-Walzer“ und „Umgang-Marsch“) handelt es sich um überliefertes Volksgut, das im Südtiroler Schlerngebiet noch heute von unzähligen Blasmusikanten auswendig gespielt wird. Es wurde so eingerichtet, dass es von jeder sogenannten „Böhmischen“ wirkungsvoll aufgeführt werden kann. Um verschiedene Besetzungs-Alternativen zu ermöglichen, liegen der Notenausgabe einige „Doppelstimmen“ bei: anstelle der Klarinette in Es kann eine Querflöte in C, anstelle des Tiefbasses (II. Bass) ein Hochbass verwendet werden. Ist eine Harfe oder eine Harmonika vorhanden, so können die zwei Hornstimmen und die Posaunenstimme wegfallen. Die Grundbesetzung der Notenausgabe sieht folgende Instrumente vor:
Zusatzstimmen:
Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
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Tarantella (1997)
Für sechs Klarinetten (Bassklarinette ad lib.)
Die „Tarantella“ ist ein leidenschaftlicher, neapolitanischer Paartanz. Der Name entstand in der Stadt TARENT oder stammt – wahrscheinlicher – von der Tarantel ab, einer bösartigen Spinne. Der Stich dieser Spinne soll nach altem Volksglauben Tanzwut zur Folge haben, die wiederum nur durch Tanzen geheilt werden kann. Da das Tamburin (die Schellentrommel) das „Tarantella-Instrument“ schlechthin ist, könnte man damit zu diesem lebhaften Tanz freie Rhythmen dazu improvisieren. Die hier vorliegende „Tarantella“ für sechs B-Klarinetten und Bassklarinette wurde auf der Compact Disc „GOTTFRIED VEIT – Werke für Blasorchester und Bläserensembles“ NOVALE/CDR/146, gespielt vom „Clarino Ensemble“ unter der Leitung von Werner Mayr, akustisch festgehalten. Sehr wirkungsvoll ist dieses folkloristische Stück in der vollen Besetzung. Es kann aber auch ohne Bassklarinette dargeboten werden. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Zeitreise (2003)
Für Solo-Klarinette in A oder B
Reisen ist allemal etwas Faszinierendes! Fremde Länder, neue Ziele und dergleichen erweitern unseren Horizont. Eine Reise kann aber auch nur im Kopf stattfinden: dann besteht die Möglichkeit einer „Zeitreise“. Wie heißt es gleich bei den Sprüchen des Konfuzius: Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit. Die hier vorliegende „Zeitreise“ für Klarinette-Solo umspannt einen zeitlichen Rahmen von rund 1.500 Jahren. Sie läßt epochemachende Motive bedeutender Zeitabschnitten der Musikgeschichte kurz anklingen und verbindet diese jeweils mit einer „notierten Improvisation“. Wie jede glückliche Reise, so endet auch diese musikalische „Zeitreise“ wieder dort, wo sie begonnen hat. Die Zeit der Gregorianik umschließt sozusagen alle anderen Epochen. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer Spieldauer: unterschiedlich, je nach Interpretation |
Tatzer Musikverlag |
Musik für Blechbläser
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Adventslieder für Blechbläserquartett (1975)
Gegrüßt sei Maria, O Heiland reiß die Himmel auf, Maria durch ein Dornwald ging, Tauet Himmel den Gerechten, Macht hoch die Tür
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Helbling Edition | |
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Alpenländische Weihnacht (1995)
10 Weihnachtsweisen für variable Blechbläserbesetzung
Weihnachten ist ohne Zweifel das Fest der Feste. Die Geburt Christi wird in den verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert. Eine Besonderheit ist es aber allemal, Weihnachten im Alpenland mitzuerleben. Wahrscheinlich erklärt sich der überaus reiche Bestand vokaler- und instrumentaler Musikstücke in diesem Lebensraum gerade aus genau dieser Tatsache. Es ist fast ein unmögliches Unterfangen aus der übergroßen Fülle weihnachtlicher Lieder und Weisen eine repräsentative Auswahl zu treffen. Das vorliegende Kompendium enthält zehn jener Weisen, die dem Herausgeber im Laufe der Zeit besonders ans Herz gewachsen sind. Die Sätze wurden ganz bewusst den alten, tradierten Singgewohnheiten angeglichen, welche bis heute nicht nur an Reiz keine Einbuße erlitten, sondern sogar an Attraktivität dazu gewonnen haben. Die Anlage der Satzstruktur ist vierstimmig. Eine fünfte Stimme zur Verstärkung des Basses kann (als „Sechzehnfuß“) ad libitum – besonders bei Darbietungen im Freien – dazugenommen werden. Auch gegen eine chorische Besetzung der einzelnen Stimmen ist nichts einzuwenden. Beachtet sollte dabei lediglich die gleichgewichtige Verteilung der vier bzw. fünf Stimmen werden. Die Notenausgabe enthält folgende Instrumentalstimmen:
Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
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Anton Bruckner-Musik (2005)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Es sind die Visionen des einfachen, des frommen Anton Bruckner, die dessen Musik ausmachen: weite, schimmernde Klanglandschaften, Schlichtheit, ruhevolle Frömmigkeit verleihen seiner Musik eine unglaubliche Anziehungskraft. Auch Landeskapellmeister Gottfried Veit kann sich diesem Zauber nicht entziehen und hat nun nach Richard Wagner, Richard Strauss und Gustav Mahler seinen Zyklus mit Anton Bruckner als vierten Sinfoniker im Bunde vervollständigt. Veits „Anton-Bruckner-Musik“ für 4 Trompeten, 4 Posaunen, 4 Hörner, Basstuba und Pauken ist im Musikverlag Tatzer erschienen und wurde vom „Großen Bozner Blechbläserensemble“ im Rahmen des Geburtstagskonzertes für Prof. Dr. Günther Andergassen im November 2005 in Margreid (Südtirol) uraufgeführt. Anton Bruckner wurde zu Lebzeiten vielfach kritisiert; den einen war er zu einfältig, den anderen zu langatmig in seinen Kompositionen. Erst mit seiner 4., und dann vor allem mit der 7. Symphonie schaffte er den Durchbruch in der Wiener Musikwelt. Wohl auch deshalb wählte Gottfried Veit für „seine“ Bruckner-Musik eben ein Thema aus Bruckners Siebter: das „sehr feierliche und sehr langsame“ Adagio. Wie bei den langsamen Bruckner-Sätzen üblich, baut das Adagio auf zwei Themen auf, das im „Piano“ gebundene „Tuba-Thema“ und das so genannte „Te-Deum-Thema“ mit seinen im „Mezzoforte“ ungebundenen, geradezu scharf voneinander getrennten Noten. Die wehmütige Streichermelodie und der melancholische Klang werden hier auf eine reine Blechbläserbesetzung übertragen. Es gelingt, das charakteristische Wagner-Tubenquartett aus dem Original über die Posaunen, Basstuba und Pauken hinüber zu retten, was in Ansätzen Bruckners Klage über den Tod Richard Wagners auch in dieser Besetzung hörbar macht. Die Aufführung der „Anton-Bruckner-Musik“ ist in dieser Besetzung eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, aber allemal eine dankbare Aufgabe, nicht nur für Bruckner-Liebhaber. (Stephan Niederegger) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
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Apfel–Suite (1998)
Sechs Sätze
Für drei Trompeten, drei Posaunen, Tuba und Pauken
Die „Apfel-Suite“ für Blechbläser und Pauken (Schlagzeug) entstand als Auftragskomposition des „Vereins der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen“ (A. L. S.) und wurde bei der Jubiläumsfeier zum 90jährigen Bestehen dieser Organisation, am 20. November 1998, uraufgeführt. Sie ist eine lose Folge von sechs Stimmungsbildern, die sich allesamt um das Thema „Apfel“ drehen. Im Zentrum der Komposition steht die Weise „In einem kleinen Apfel“, deren Autorenschaft allgemein Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben wird. Diesem Hauptteil wird eine festliche „Apfel-Fanfare“ vorangestellt. Alle weiteren Sätze greifen Themen aus der Geschichte auf, in denen der Apfel eine mehr oder weniger bedeutende Rolle spielte.
Die Anordnung der einzelnen Sätze folgt zwar dem Prinzip von Abwechslung und Steigerung, sie können aber auch einzeln dargeboten werden. Diese Komposition wurde dem Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen und dessen Obmann Alois Braun gewidmet. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
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Aubade für Blechbläser (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
Der französische Ausdruck „Aubade“ bedeutet soviel wie „Morgenmusik“. Kompositionen mit demselben Titel (Gegensatz: „Serenade“ = „Abendmusik“) wurden in früheren Zeiten vokal, jedoch ab dem 17. Jahrhundert vorzugsweise instrumental ausgeführt. Die hier vorliegende „Aubade“ von Gottfried Veit entstand ursprünglich für zwei Trompeten und zwei Posaunen und erschien beim Helbling-Verlag in Innsbruck in Druck. 1975 schrieb der Komponist davon auch eine Fassung für volles Blasorchester. Auch diese Version wurde beim Helbling-Verlag publiziert. Besonders empfohlen werden kann diese Komposition als Turmmusik, Eröffnungsmusik oder einfach für Aufführungen festlichen Charakters. Diese choralartige „Aubade“ für vier Blechbläser von Gottfried Veit, die in zeitgemäßer Tonsprache geschrieben ist ohne jedoch den Faden der Tradition abzubrechen, entspricht ihrer Anlage nach einer freien dreiteiligen Form, welche durch einen knappen, sequenzierenden Schluss ergänzt wird. Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Helbling Edition | |
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Cantus et Chorea (1994)
Für fünf Blechblasinstrumente
Das hier vorliegende Bläserstück mit dem Titel „Cantus et Chorea” ist für Amateurmusiker gedacht und versucht durch seinen kantablen Charakter den Musiziergewohnheiten der weitmensurierten Blechblasinstrumente entgegen zu kommen. Die beiden Sätze – „Andante cantabile“ und „Allegro giocoso“ – die ohne Unterbrechung ineinander über gehen, wurden vorwiegend in einer freien „Fauxbourdon-Technik“ geschrieben und beinhalten dadurch verschiedene seltener gebrauchter harmonischer Wendungen, die aber in keiner Weise die Praxisnähe und die Traditionsverbundenheit verleugnen. Das liedhafte „Andante cantabile“ wird von einem aparten Quartenthema eingeleitet, das sich in der Folge durch die gesamte Spielmusik hindurchzieht. Die dreiteilige Liedform dieses Satzes bildet sich dadurch, dass ein kurzer polyphoner Teil von zwei (ebenfalls dreiteiligen) homophonen Abschnitten eingerahmt wird. Das tänzerische „Allegro giocoso“ ist ein kleines Spiegelrondo, also ein Rundgesang, der sich nach dem Schema A-B-A-C-A-B-A aufbaut. Eine zehntaktige „Coda“ beschließt diesen musikantischen Satz. Während beim „Cantus“ hauptsächlich die hohen Blechbläser durch kurze Soli Gelegenheit haben ihren kantablen Klangcharakter zu entfalten, sind es im „Chorea“ die tiefen Stimmen, die es nicht versäumen gelegentlich „zu singen“. Besetzungsmöglichkeiten:
Verlag: Helbling Edition Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Helbling Edition | |
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Einzugsmusik und Auszugsmusik (1976)
Für drei Trompeten, drei Posaunen und Tuba
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Helbling Edition | |
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Erstes Spielbuch (1999)
Alle blasen mit, 25 leichte bis mittelschwere Spielstücke großer Meister
Es ist höchst erfreulich festzustellen, in welchem Maß das aktive Musizieren in den letzten Jahren zugenommen hat. Vor allem die Jugend trifft sich immer häufiger, in kleineren und größeren Spielgemeinschaften, um gemeinsam zu musizieren. Die Blasmusikverbände organisieren Jungbläserwochen, Bezirksbläserkurse, Wochenendseminare, Jugendlager für Jungmusikanten u. v. m., um das musikalische Niveau der einzelnen Instrumentalisten - und somit auch der Mitgliedsvereine - stetig zu heben. Das hier vorliegende ERSTE SPIELBUCH mit dem bezeichnenden Untertitel "Alle blasen mit" möchte eine praxisorientierte Hilfestellung zu dieser positiven Entwicklung sein. Es ist für das gemeinsame Musizieren von Holz- und Blechblasinstrumenten aller Stimmungen und Lagen gedacht. Man kann aus dieser Sammlung leichter bis mittelschwerer Spielstücke sowohl solistisch als auch chorisch musizieren: es sind damit geradezu alle Besetzungswünsche erfüllbar. Ist die erste-, zweite- und dritte Stimme besetzt, so können alle darin enthaltenen Instrumentalsätze einwandfrei dargeboten werden. Zu achten ist - bei mehrfacher Besetzung - lediglich, auf eine gleichgewichtige Verteilung der drei Stimmen. Die Notenausgabe besteht aus einer Partitur in C (auch für Posaunenchöre verwendbar) und folgenden Instrumentalstimmen:
Wenn es dieser Veröffentlichung gelingt, praxisorientiertes Musiziergut für Spielgemeinschaften, Musikschulen, Posaunenchöre, Vorschulkapellen und Jugendblasorchester bereitzustellen, dann hat sie ihre Zielsetzung erreicht. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht/Mittel Schwer |
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Festliche Fanfaren (1984)
Für vier Blechbläserchöre und Pauken
Die Mehrchörigkeit, d. h. das Musizieren mit getrennt aufgestellten Chören, entstand im 16. Jahrhundert in Venedig. Durch das mehrchörige Prinzip verwirklichte man eine neue, raumumspannende Klangvorstellung, in der Klang und Gegenklang in die Tonschöpfung einkomponiert wurde. Das Musizieren mit dieser konzipierten, räumlichen Klangvision wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts vielerorts wiederbelebt und erfreut sich gegenwärtig zunehmender Beliebtheit. Da die Metallblasinstrumente in der mehrchörigen Musizierpraxis schon immer eine bedeutende Rolle gespielt haben, wird mit diesen \"Festlichen Fanfaren\" der Versuch unternommen, traditionsgebundene Signalmusik in mehrchöriger Form für heutige Blasmusikverhältnisse bereitzustellen. Die Grundbesetzung sieht folgende Instrumente vor:
Die Besetzung der einzelnen Instrumentalchöre kann ad libitum verdoppelt oder auch vervielfacht werden. Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
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Gustav Mahler–Musik (2000)
(Über Themen der \"Auferstehungssymphonie\")
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Auch wenn die von Gottfried Veit eingerichtete, anspruchsvolle „Gustav Mahler-Musik“ für je vier Trompeten, Hörner und Posaunen sowie einer Basstuba und Pauken von Laienbläsern nur in Ausnahmefällen aufführbar sein wird, so wäre es für die Blasmusiklandschaft bereits eine große Bereicherung, wenn sie dazu führen würde, dass sich Musikinteressierte Gustav Mahlers „Zweite“ anhören würden. Mit Sicherheit teilt auch Gottfried Veit diese Meinung, denn Mahlers zweite Symphonie gehört neben der „Neunten“ und dem „Lied von der Erde“ zu seinen beliebtesten Werken. Veit verwendet für die „Gustav Mahler-Musik“ typische Bläserthemen und -Choräle aus dem vierten und fünften Satz. Nach Überwindung der verschiedenen „Stationen“ im ersten-, zweiten- und dritten Satz wird im Vierten die Todessehnsucht im Menschen übermächtig. Er wendet all seine Gedanken der großen Wandlung, dem „Jenseits“, zu. Im fünften Satz schließlich, der dem Werk den Untertitel „Auferstehungssymphonie“ gab, schildert Mahler die Darstellung des Jüngsten Gerichts. Aus dem wesenlosen Nichts sammeln sich Stimmen, ruft frohlockend der Chor „Auferstehen, ja auferstehen“. Hoffnung erfüllt das Herz: „Sterben wirst du, um zu leben“. Dies ist das Szenario, aus dem heraus die triumphale „Gustav Mahler-Musik“ entstanden ist. Irgendwie setzt sie voraus, dass besonders die Ausführenden das gesamte, monumentale Orchesterwerk kennen. Die „Gustav Mahler-Musik“ wurde 1998 von Gottfried Veit mit seinem „Großen Bozner Blechbläserensemble“, anlässlich der Gustav Mahler-Musikwoche in Toblach/Südtirol, uraufgeführt. (Walter Cazzanelli) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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Heraldische Musik (2003)
Siebzehn Fanfaren für vier Naturtrompeten
Ausgewählt und eingerichtet von Gottfried Veit
Die Lehre von der Entstehung, Entwicklung und Deutung der Wappen wird allgemein als „Heraldik“ bezeichnet. Die Wappen entstanden im Mittelalter als Erkennungszeichen der Ritter. Der Ausdruck „Heraldik“ stammt von „Herold“, dem Waffenprüfer der Turniere. Optische Erkennungszeichen besaßen ursprünglich adelige Geschlechter, in der Folge aber auch Städte und Staaten. Es gibt nicht nur optische-, sondern auch akustische Erkennungszeichen. Diese klingenden Erkennungszeichen, als so genannte „Kennmelodien“, existieren nicht erst seit der Erfindung des Rundfunks. Zünfte, Innungen, Soldaten, Jäger bestimmte Berufgruppen usw. hatten schon immer ihre ganz persönlichen „Kennmelodien“. Die vorliegende „Heraldische Musik“ greift typische Signal- oder Dreiklangsmelodien auf und verarbeitet diese zu kurzen, prägnanten Bläserstücken für vier Naturtrompeten. Natürlich klingen diese siebzehn Bläserrufe auf Naturinstrumenten am charakteristischsten. Es ist aber durchaus denkbar diese „Heraldische Musik“ auch auf modernen B-Trompeten darzubieten. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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Ich hatt` einen Kameraden (1998)
Trauerchoräle für variable Blechbläserbesetzung
Seit Jahrhunderten begleiten Blasinstrumente wichtige Begebenheiten und Stationen im Leben der Menschen, seien es Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Umzüge, festliche Aufmärsche, Beerdigungen und Totengedenken - und hierbei wurde wiederum wegen ihrer akustischen und witterungsbedingten Vorzüge den Blechbläsern der Vorrang gegenüber den anderen Instrumentengruppen eingeräumt. Unter dem Titel „Ich hatt´ einen Kameraden“ brachte Gottfried Veit im Koch-Musikverlag eine Trauermusik für Blechbläser heraus, die zwölf bekannte, aber auch weniger bekannte Titel vereint. Der handwerklich ausgezeichnete gut klingende Satz ist vierstimmig angelegt. Eine zusätzliche Verstärkung der Bassstimme ist als fünfte Stimme ausgewiesen. Das Notenmaterial ist in allen gängigen Stimmungen vorhanden. Sehr gut ist auch der Druck. Die Heftchen sind mit einem verstärkten Kartoneinbandversehen, um nicht gleich bei jedem Nieselregen aufgeweicht und deformiert zu werden - auch hieran erkennt man den Praktiker! Wenn auch Gottfried Veit diese empfehlenswerte Ausgabe speziell für die Blechbläser konzipiert hat, sei mir gestattet anzumerken, dass ich es trotzdem sehr schade finde, dass es keine Ausgabe für volles Blasorchester (mit 1. und 2. Stimme in C und Es) gibt. Ich könnte mir eine solche Erweiterung- ohne großen Aufwand vonseiten des Herausgebers - durchaus vorstellen. (Hermann X. Egner) Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
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Jubiläumsfanfare (2000)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba, Pauken und Gong
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Tatzer Musikverlag | |
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Kleine Turmmusik Nr. I-II-III (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
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Helbling Edition | |
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Osterlieder für Blechbläserquartett (1975)
Christ lag in Todesbanden, O Haupt voll Blut und Wunden, Osterlied, Christ ist erstanden
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Helbling Edition | |
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Parodistische Variationen über das Lied An Vorarlberg (1996)
Für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba
Das Blechbläserquintett mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Basstuba, kann inzwischen als „Klassisch“ bezeichnet werden. Und genau für diese heute weit verbreitete Besetzung schrieb Gottfried Veit seine „Parodistischen Variationen“. Die Komposition beginnt mit einer kurzen Fanfare, bevor das Hauptthema („munter, doch nicht schnell“) vorgestellt wird. Dieser gefälligen Weise folgt als erste Variation ein getragener „Trauermarsch“, als zweite Variation ein mäßig schnelles „Bicinium“ gespielt von Trompete und Posaune und dann als dritte Variation eine ausdrucksstarke „Elegie“, in der ein Hornsolo von gedämpften Blechbläsern begleitet wird. Die vierte Variation gestaltet die einprägsame Melodie des Themas zu einem fröhlichen „Ländler“ um. Den Charakter einer feierlichen „Hymne“ nimmt die Hauptmelodie (im breitflächigen Vierhalbetakt) in der fünften Variation an. Als fünfte Variation und gleichzeitig als Finalsatz erklingt schlussendlich ein lebhafter „Balkantanz“, der wieder die Hauptintervalle des Liedes „An Vorarlberg“ in sich birgt. Erschienen ist dieses Variationswerk, in einer ansprechenden Notenausgabe mit Spielpartitur und Stimmenmaterial in C, B, F, Es usw., beim renommierten Musikverlag Rundel. Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Richard Strauss-Musik (2000)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
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Tatzer Musikverlag | |
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Richard Wagner-Musik (2001)
Für je vier Trompeten, Hörner, Posaunen, Tuba und Pauken
Für das Repertoire des „Großen Bozner Blechbläserensemble“ hat Gottfried Veit die „Richard Wagner-Musik“, aus der Trauermusik zur Götterdämmerung, für dreizehn Blechbläser und Pauken eingerichtet. Götterdämmerung ist das musikalisch reichste und vielfältigste Werk der vier Ringdramen. Richard Wagner vermag in diesem Schlussstück mit dem gesamten im Verlaufe des Riesenwerkes angesammelten Themenbestand phantasievoll zu arbeiten. Der Komponist lässt in der Sprache der Töne all das erklingen, was dem Worte zu künden versagt bleibt. Es handelt sich um einen Trauermarsch, wie es keinen zweiten gibt, schrieb ein renommierter Musikrezensent. Mächtig wie der Held (Siegfried) der zu Grabe getragen wird, zutiefst trist aber trotzdem den gefallenen Helden huldigend. Veit greift die leitmotivische Verknüpfung Wagners auf. Er eröffnet die „Richard Wagner-Musik“ mit dem berühmten Siegfried-Hornmotiv. Es folgen, gekonnt polyphon verflochten, einige Leitmotive, die schließlich zum Fortissimo in den bekannten Trauermarsch-Rhythmus münden und zum erhabenen Schlussteil führen. Gottfried Veit hat als Grundlage für seine „Richard Wagner-Musik“ das Gerippe des Trauermarsches verwendet um denselben auf dreizehn Stimmen einrichten zu können. Gesetzt ist das Musikstück weitgehend im klingenden C-Moll bzw. Es-Dur und ist auch für gute Laienbläser (4 Trompeten, 4 Hörner, 4 Posaunen, tiefe Tuba und ein Set zu vier Pauken) spielbar. Das Notenmaterial ist schön sowie übersichtlich gedruckt und enthält sowohl Hornstimmen in Es und F als auch Tuba- und Posaunenstimmen im Bass- und Violinschlüssel. (Walter Cazzanelli) Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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Rondophonie (2006)
Für acht im Kreis aufgestellte Blechbläser
Wie aus dem Titel bereits hervorgeht, handelt es sich bei dieser Komposition um einen „klingenden Rundgesang“. Es ist also eine „Klangskulptur“, die von der Akustik des Aufführungsraumes sozusagen „mitkomponiert“ wird. Aus diesem Grunde sollte diese „Rondophonie“ nur in Kirchenräumen, Schlosshöfen oder anderen Aufführungsorten mit guter Akustik dargeboten werden. Die acht Blechbläser sollten aufstellungsmäßig einen Kreis bilden und sich soweit als möglich auf dem gesamten Aufführungsraum verteilen. Die erste Trompete sollte vorne zentral postiert werden, die erste Posaune - ihr Visavis - hinten, sodass sich die übrigen Trompeten und Posaunen in etwa gegenüberstehen. Die Klangwirkung der Darbietung kann noch gesteigert werden, wenn einige der Bläser erhöht (auf einer Empore, einer Kanzel, einem Balkon usw.) Aufstellung nehmen. Das ostinate, viertaktige Hauptthema dieses Stückes sollte einerseits Ruhe verströmen, andererseits aber, da es jedes Mal in einem anderen klanglichen Umfeld dargestellt wird, auch immer wieder neue Farbwerte entwickelt. Gesamtheitlich gesehen ist diese „Rondophonie“ nichts mehr, aber auch nichts weniger, als ein etwas kunstvollerer Kanon der mit hellen Klängen (Trompeten) beginnt und mit dunklen- (Posaunen) endet. Dadurch entsteht ein beeindruckendes, notiertes „crescendo“ und ein ebensolches „decrescendo“. Das Kopfthema erscheint am Kulminationspunkt drei Male achtstimmig in mediantischer Rückung. Diese „Klangskulptur“ wird von zwei kurzen aber markanten Akkordblöcken eingerahmt. Dargeboten vom „Großen Bozner Blechbläserensemble“, unter der Leitung des Komponisten, erlebte diese „Rondophonie“ am 8. Oktober 2004 im Bozner Dom ihre Uraufführung. Verlag: Echo Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Echo Musikverlag | |
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Serenade für Blechbläser (1974)
Für zwei Trompeten und zwei Posaunen
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Helbling Edition | |
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Sonata pian e forte (1988)
Von Giovanni Gabrieli
Für zwei Instrumentalchöre variabler Besetzung
Der berühmte Markuskapellmeister Giovanni Gabrieli, der einmal „der Tizian der Musik” genannt wurde, war sicherlich einer der größten Farbtonkünstler, den die Musikgeschichte kennt. Er schrieb für den Innenraum des goldstrahlenden Markusdoms von Venedig eine klangprächtige Musik, in der bis zu zweiundzwanzig Stimmen gleichzeitig erklingen. Eines der bedeutendsten Beispiele seiner Kompositionskunst ist die hier vorliegende „Sonata pian e forte“. Diese berühmte Komposition ist ein doppelchöriges Werk zu acht Stimmen, das - im Original - vom Klang der Posaunen beherrscht wird. Es verdankt seine außergewöhnliche Wirkung (wie bereits der Titel verrät) dem dynamischen Wechselspiel zwischen „laut und leise“, das zusätzlich eine faszinierende Echowirkung erzeugt. Die beiden Instrumentalchöre, die möglichst weit voneinander entfernt aufgestellt werden sollen, bewirken, dass der Raum, in welchem die Aufführung stattfindet, zum „mitmusizieren“ angeregt wird. Die vorliegende Ausgabe wurde so eingerichtet, dass eine höchst variable Besetzung möglich ist. Am charakteristischsten wird dieses Werk jedoch klingen, wenn der I. Chor mit je zwei Trompeten und Posaunen und der II. Chor mit zwei Hörnern, Tenorhorn und Bariton besetzt werden. Um – besonders in großen Räumen – eine willkommene Klangsteigerung zu erreichen, können den beiden Instrumentalchören noch zwei Basstuben hinzugefügt werden. Auch gegen eine chorische Besetzung der beiden Klanggruppen ist nichts einzuwenden: zu beachten ist dabei lediglich, dass sich die Klangfarben der beiden Instrumentalchöre möglichst gut voneinander abheben.
Stimmenausstattung: PARTITUR in C (auch für Posaunenchöre) I. CHOR
II. CHOR
Verlag: Rundel Musikverlag Gmbh Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Rundel Musikverlag Gmbh | |
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Spielstücke für ein, zwei, drei und vier Hörner (1996)
Die Hörner waren ursprünglich Jahrhunderte lang als reine Signalinstrumente im Gebrauch. Ihre Verwendung fanden sie damals vor allen bei der Jagd aber auch bei der Post. Hier gab es fast so etwas wie eine „Jagdhorn-„ bzw. eine „Posthornsprache“. Im Orchester wurden die Hörner vorerst nur zweifach besetzt. Dadurch entstand der heute noch so charakteristische „Hornsatz“ mit leeren Quinten und Terzen, welche die Fortschreitungen mit nur Naturtönen ergeben. Jagd und Volkslieder, die auf Hörnern besonders typisch klingen, bilden den Inhalt der hier vorliegenden „Spielstücke für Hörner“ von Gottfried Veit. Titel wie „Trara, so blasen die Jäger“, „Trara, das tönt wie Jagdgesang“, „Es blies ein Jäger“, „Ein Jäger aus Kurpfalz“, „Das große Halali“, „Ein Jäger längs dem Weiher ging“, „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“, „Wie lieblich schallt“, „Der Jäger in dem grünen Wald“ u.s.w. durften in dieser Sammlung natürlich nicht fehlen. Der besondere Reiz dieses Kompendiums liegt aber in der Tatsache, dass viele dieser Stücke nur von einem, von zwei, von drei, aber auch von vier Hörnern wirkungsvoll dargeboten werden können. Deshalb zum Schluss die Feststellung: „Trara, so blasen die Jäger!“ Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Koch Musikverlag | |
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Südtiroler Volksmusik (1983)
In der Sennhütte-Bayrischer, Kirchtag-Ländler, Hosenlupfer-Polka, Umgang-Marsch und Maiblumen-Walzer.
Für Es-Klar. (C-Flöte), B-Klar., 2 Flgh., Tenorh., 2 Hrn., Pos. (Harfe oder Harmonika) und Bass.
Diese „Südtiroler Volksmusik“ ist keine Eigenkomposition Gottfried Veits. Er hat hier vielmehr Spielstücke aus alten Handschriften gesammelt, sie für den praktischen Gebrauch eingerichtet und veröffentlicht. Bei den fünf Stücken („In der Sennhütte“, „Hosenlupfer-Polka“, „Kirchtag-Ländler“, „Maiblumen-Walzer“ und „Umgang-Marsch“) handelt es sich um überliefertes Volksgut, das im Südtiroler Schlerngebiet noch heute von unzähligen Blasmusikanten auswendig gespielt wird. Es wurde so eingerichtet, dass es von jeder sogenannten „Böhmischen“ wirkungsvoll aufgeführt werden kann. Um verschiedene Besetzungs-Alternativen zu ermöglichen, liegen der Notenausgabe einige „Doppelstimmen“ bei: anstelle der Klarinette in Es kann eine Querflöte in C, anstelle des Tiefbasses (II. Bass) ein Hochbass verwendet werden. Ist eine Harfe oder eine Harmonika vorhanden, so können die zwei Hornstimmen und die Posaunenstimme wegfallen. Die Grundbesetzung der Notenausgabe sieht folgende Instrumente vor:
Zusatzstimmen:
Verlag: DVO-Verlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
DVO-Verlag | |
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Tiroler Lieder für Blechbläserquartett (1975)
Wohl ist die Welt so groß und weit, Zu Mantua in Banden, Auf zum Schwur Tiroler Land, Tirol isch lei oans, Ach Himm`l es ist verspielt
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Helbling Edition | |
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Vier Miniaturen (2006)
Für vier Trompeten
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Echo Musikverlag | |
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Weihnachtslieder (1989)
Für zwei Trompeten, zwei Posaunen und Bass
Stille Nacht, heilige Nacht, Es ist ein Ros` entsprungen, O du fröhliche, Tochter Zion, Ihr Hirten |
Helbling Edition | |
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Zwingensteiner-Fanfare (2004)
Für vier Blechbläserchöre und Pauken
Bei der ZWINGENSTEIN-FANFARE handelt es sich um eine Auftragskomposition der Musikkapelle Unterinn - mit Obmann Günther Clementi und Kapellmeister Andreas Mair - anlässlich der Zweihundertjahrfeier dieses Klangkörpers im Jahre 2004. Der Titel dieses Werkes erinnert an die Burgruine Zwingenstein, die sich auf einer Hügelkuppe südwestlich von Unterinn erhebt. Unmittelbar gegenüber liegt ein weiterer Hügel mit der kleinen St. Sebastian Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung von Schloss Zwingenstein geht auf das ferne Jahr 1258 zurück. Die Komposition "Zwingenstein-Fanfare" ist für vier Blechbläserchöre konzipiert und knüpft dadurch bewusst an die Musizierpraxis der so genannten "cori spezzati" der alten Venezianer an. Auch diese großen Meister des italienischen Frühbarocks postierten ihre Vokal- und Instrumentalgruppen so, dass eine ganz außergewöhnliche Raum-Klang-Wirkung entstand. Die vier Blechbläserchöre der "Zwingenstein-Fanfare" sollten daher möglichst weit voneinander entfernt aufgestellt werden: aber nur so weit, dass das Zusammenspiel dadurch nicht gefährdet wird. Eine besondere Wirkung entsteht, wenn ein- oder zwei Bläserchöre erhöht (eventuell auf einer Empore oder einem Balkon) Aufstellung nehmen. Der erste Chor, mit Trompeten und Pauken, ist der Hauptchor und sollte daher einen dementsprechenden Platz (in der Mitte der Bühne) zugewiesen bekommen. Als "Fernchor" eignet sich der dritte, mit den vier Posaunen, am allerbesten. Dieses klangprächtige Stück kann natürlich auch im Freien (z. B. bei Landes- oder Bezirksmusikfesten) wirkungsvoll dargeboten werden: Dann empfiehlt sich allerdings eine mehrfache, d. h. eine chorische Besetzung sämtlicher Instrumentalstimmen außer den beiden Paukenpaaren. Im geschlossenen Raum ist die solistische Besetzung der Bläserstimmen einer chorische- vorzuziehen. Bei chorischen Darbietungen sollte aber jede Bläserstimme mindestens dreifach besetzt sein. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag |
Sonstige Besetzungen
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Abendsegen (2009)
Für drei Alphörner
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Alphorn-Center Verlag | |
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Am wilden Kaiser (2009)
Für vier Alphörner
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Alphorn-Center Verlag | |
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Andreas Hofer-Ouvertüre (2008)
Von Albert Lortzing/Gottfried Veit
Für je 2 Ob., Klar., Hr., Fg., Flöte und Kontrafagott |
Tss Musikverlag | |
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Ave Maria
Für gemischten Chor
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Tss Musikverlag | |
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Der Clown, Ringelreihen, Das Abendlied (2004)
Klavierstücke für Kinder
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Koch Musikverlag | |
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Der Tharerwirt von Olang (1997)
Für Männerchor, zwei Trompeten, zwei Posaunen und Pauken
PETER SIGMAIR, der Tharerwirt von Olang, war einer der Tiroler Freiheitskämpfer um Andreas Hofer. Obwohl er militärisch nie eine führende Stellung bekleidete, zählt er – wegen seines Heldentodes – zu den großen Männern von 1809. Nach der Niederwerfung des Aufstandes der Tiroler, flüchtete Peter Sigmair auf den Geiselsberg oberhalb seines Heimatortes. Als ihn die gegnerischen Franzosen in seinem Wirtshaus zu Mitterolang vergebens suchten, griffen sie zum Mittel der Erpressung und verhafteten an seiner Stelle, seinen Vater. Als Peter Sigmair davon Kunde erhielt, verließ er sein sicheres Versteck und stellte sich den Feinden. Diese führten ihn vorerst – in Ketten – nach Bozen und verurteilten ihn später, im Gefängnis von Bruneck, zum Tode. Um ein besonders abschreckendes Exempel zu statuieren, brachte man den Tharerwirt am 14. Jänner 1810 in sein Heimatdorf, um ihn dort vor dem Baumgartnerhof standrecht zu erschießen. Sein Leichnam wurde sogar an einem Feldkreuz aufgehängt. DER THARERWIRT VON OLANG von Gottfried Veit wurde 1984, zum Tiroler Gedenkjahr, geschrieben und beim vorausgegangenen Internationalen Kompositionswettbewerb des Südtiroler Sängerbundes mit dem III. Preis ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es u. a.: "Die Komposition zeichnet sich durch gute Satztechnik aus und ist mit einfachen technischen Mitteln darzustellen. Sie ist stark konventionell ausgerichtet und eignet sich insbesondere für Aufführungen im heimatkulturellen Bereich." Uraufgeführt wurde dieses Werk vom Männergesangsverein Schlanders unter der Leitung von Hans Tummler. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag | |
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Franziskus-Messe (2002)
Für Vorsänger, gemischten Chor, zwei Trompeten, zwei Posaunen und Orgel
Von den vielen außergewöhnlichen Gestalten, die das Mittelalter hervorgebracht hat, hebt sich der heilige Franziskus besonders ab. Er war ein wohlhabender italienischer Kaufmannssohn, der eines Tages freiwillig allem Wohlleben entsagte und das Gelübde der Armut tat. Franziskus lebte von 1182 (1181?) bis 1226 in der kleinen umbrischen Stadt Assisi und gründete dort in den Jahren 1222/23 den Orden der Franziskaner, den ersten sogenannten Bettelorden. In seinem berühmt gewordenen "Sonnengesang" (Laudes creaturarum) preist er unaufhörlich die ganze Schöpfung, in deren Dienst er sich zum Lobe Gottes gestellt hat. Der heilige Franziskus ist sowohl als "Armer von Assisi" wie auch als "Christliche Lichtgestalt" in die Geschichte eingegangen. Die, hier vorliegende, "Franziskus-Messe" ist diesem allseits geschätzten Heiligen gewidmet. Sie verwendet den ökumenischen Ordinariumstext deutscher Sprache. Stilistisch möchte dieses sakrale Werk, durch die archaische Schlichtheit der - nahezu organal wirkenden - verwendeten Homophonie, an das äußerst karge Leben des Franz von Assisi erinnern. Der Einsatz von zwei Trompeten und zwei Posaunen - als Überhöhung des Orgelklanges - möchte andererseits aber auch als die große Strahlkraft dieses in die Zukunft weisenden Heiligen verstanden sein. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag | |
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Gegrüßet seist du Königin
Für gemischten Chor
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Tss Musikverlag | |
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Gutmütigkeit (2008)
Text: Eugen Roth, Musik: Gottfried Veit
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Pro Organo | |
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Heilig Geist-Musik (2007)
Für zwei Trompeten, zwei Posaunen und Orgel
Entstanden ist die "Heilig Geist Musik" von Gottfried Veit für den TAG DER KIRCHENCHÖRE, der am 15. Oktober 2006 im Brixner Dom mit äußerst starker Beteiligung begangen wurde. Die "Heilig Geist Musik" erlebte dort, bei der nachmittäglichen Feierstunde - die das Motto "Atme in mir, Du heiliger Geist" trug - auch ihre Uraufführung. Dargeboten wurde diese sakrale Musik vom "Ensemble Euphorie" und dem Organisten Fr. Arno Hagmann. Da diese drei Instrumentalsätze für den Anfang, für die Mitte und für das Ende der Feierstunde geplant waren, erhielten sie nicht nur die dazu passenden Titel, sondern auch adäquate Inhalte. Das "Präludium" (Vorspiel) beginnt mit dem Themenkopf des bekannten Kirchenliedes "Komm, Schöpfer Geist" und wird in der Folge sehr festlich fortgeführt. Das "Interludium" (Zwischenspiel) verarbeitet auf meditative Weise den gregorianischen Choral "Veni, Creator Spiritus", der hier in fünf verschiedenen Gestalten erscheint. Das "Postludium" (Nachspiel) knüpft zwar in seinem Charakter an das "Präludium" an, steht aber nicht mehr in B-Dur, sondern in der strahlenden Naturtonart C-Dur und beendet die Komposition mit großer Festlichkeit. Auftraggeber dieser Komposition war der SÜDTIROLER KÜNSTLERBUND. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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In Pseier drin
Für Männerchor, zwei Trompeten und zwei Posaunen
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Tss Musikverlag | |
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In Pseier drin
Für gemischten Chor, zwei Klarinetten, zwei Trompeten, zwei Violinen, Viola,
Violoncello und Kontrabass |
Tss Musikverlag | |
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Jetzt fängt das schöne Frühjahr an (2008)
Volkslied für dreistimmigen Oberchor arrangiert
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Pro Organo | |
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Messe in Es (Leonfeldner Messe) von Karl Pauspertl (1989)
Für Blasorchester und Chor
Chorsatz (SATB) von Gottfried Veit |
Tatzer Musikverlag | |
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Musik im Jahreskreis (1992)
Kantate für die Vereine eines Dorfes
(Für gemischten Chor, Kinderchor, Männerchor ad lib., Tenor, Sprecher, Sprecherin, Bläserquintett und Blasorchester) Angeregt von der Tatsache, dass es im gesamten deutschen Sprachraum – aber besonders in den dörflichen Bereichen – ein überaus gedeihliches Vereinsleben gibt, ließ sich der Komponist Gottfried Veit zu seiner "Kantate für die Vereine eines Dorfes" inspirieren. Diese Komposition mit dem Titel "Musik im Jahreskreis" kann als typische Gebrauchsmusik bezeichnet werden, welche sich die Förderung des Gemeinschaftsmusizierens zur Aufgabe gemacht hat. Als Mitwirkende sieht sie einen gemischten Chor, einen Kinderchor, einen Männerchor (ad lib.), zwei Sprechstimmen, einen Solosänger, eine (kleine) Musikkapelle sowie eine Bläsergruppe von fünf Instrumentalisten vor. Wenn in dieser Komposition der Gemischte Chor und der Kinderchor auch den Hauptteil zu bestreiten haben, so ist sie doch nicht eine reine Chorkantate: Episches und Lyrisches sind darin in gleicher Weise vertreten. Der "Jahreskreis" beginnt (nach einem kurzen Präludium der Musikkapelle) und endet mit dem Neujahrslied aus Westfalen "Das alte ist vergangen". Unter diesem Bogen werden eine ganze Reihe von bekannten und weniger bekannten Frühlings- Sommer-, Herbst- und Winterlieder gestellt, die in bunter Folge sich mit Gedichten (von Ludwig Uhland, Friedrich Hebbel und Paul Hermann) und Erzählertexten abwechseln. Während das Bläserquintett – mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott – eher Begleitfunktion besitzt, so spielt die Musikkapelle mit kleinen Instrumentalsätzen (wie Präludium, Menuett, Marsch usw.) eindeutig eine verbindende d. h. umrahmende Rolle. Gesamtheitlich gesehen ist diese relativ leicht darzubietende Kantate nach dem Prinzip von Abwechslung und Steigerung konzipiert. Ihre Uraufführung erlebte sie im Bürger- und Rathaus in Naturns unter der Gesamtleitung von Josef Pircher am 25. November 1989. Die Aufführungsdauer beträgt etwas mehr als eine halbe Stunde. Verlag: Böhm Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Böhm | |
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Passacaglia (2006)
Für zwei Orgeln
Die „Passacaglia“ ist eine Komposition über einen Ostinato von vier oder acht Takten, die in der Regel in ternären Taktarten notiert wird. Girolamo Frescobaldi schrieb im Jahre 1614 das erste Werk dieser Gattung. Wurde diese Instrumentalform im 19. Jahrhundert weitgehend vergessen, so hat sie - seit der Wiederbesinnung auf die Musik des Barock - eine unüberhörbare Renaissance erlebt. Die hier vorliegende Passacaglia für eine große und eine kleine Kirchenorgel greift zwar Elemente der historischen Struktur auf, versucht ihr aber auch Eigenleben einzuhauchen. Einerseits wird bei dieser Passacaglia der Kernteil von einem Vor- und einem Nachspiel eingerahmt und andererseits erhält sie durch den Dialog zwischen den beiden Orgeln eine ungewöhnliche Farbigkeit. Während die beiden Eckteile meditativen Charakter aufweisen, ist der Mittelteil eine Art komponiertes „crescendo“ bzw. „decrescendo“. Im Laufe dieses Abschnittes erscheint das Hauptthema in sechs unterschiedlichen Klanggestalten und in drei verschiedenen Tonarten. Natürlich hängt der Reiz der Farbigkeit dieser Komposition weitgehend von der Qualität der zur Verfügung stehenden Instrumente, aber auch von der Registrierkunst der interpretierenden Organisten ab.
Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer Spieldauer: 6´20´´ |
Tss Musikverlag | |
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Seifner Alphornruf (2009)
Für vier Alphörner
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Alphorn-Center Verlag | |
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St. Josefs-Messe (2008)
Für Solostimme, gemischten Chor, (Klassisches Bläserquintett ad lib.) und Orgel
Der Name JOSEPH oder JOSEF stammt aus dem Hebräischen und heißt soviel wie "Gott fügt hinzu". Der heilige Josef, ein Zimmermann aus Nazareth, war der Mann Mariens und Pflegevater Jesu. Von ihm ist uns in der Heiligen Schrift kein einziger Ausspruch überliefert. Der heilige Josef ist vielleicht gerade deswegen ein besonders liebenswerter und großer Heiliger, weil er ohne viele Worte immer das getan hat, was Gott von ihm wollte. Sein Gedenktag wird jeweils am 19. März gefeiert. Sankt Josef ist Schutzpatron der ganzen Kirche. Er wird aber auch als Patron der Eheleute und Familien, der Kinder und Jugendlichen, der Erzieher sowie der Arbeiter und Handwerker verehrt. Zudem ist er Schirm- und Schutzherr des Landes Tirol. Dem Wesen des heiligen Josefs entsprechend, wurde die hier vorliegende lateinische "St. Josefs-Messe" ganz bewusst schlicht gehalten. Sie entspricht einer Plenarmesse, da sie die wichtigsten Teile des Ordinariums mit jenen des Propriums vereint. Verzichtet wurde auf die Vertonung des besonders textreichen "Credo", das in der heutigen Zeit ohnehin meist gebetet, anstatt gesungen wird. Das "Offertorium" hebt sich von den anderen Messteilen deshalb augenscheinlich ab, weil es als vierstimmiger a cappella-Gesang konzipiert ist und einen lateinischen Text aus dem Jahre 950 verwendet. Insgesamt besteht diese hier vorliegende Messvertonung aus acht Teilen. Als Eckteil scheint sowohl eine "Einzugs-" als auch eine "Auszugsmusik" auf, die rein instrumental darzubieten ist. Da diese "St. Josefs-Messe" für dem praktischen Gebrauch dienen soll wurde sie so angelegt, dass sie mit einer Solostimme, gemischten Chor und Orgel relativ leicht darzubieten ist. Für besonders festliche Anlässe kann zur vorhin genannten Besetzung noch ein klassisches Bläserquintett hinzutreten, das in mehrerlei Hinsicht eine klangliche Bereicherung des Werkes darstellt. In diesem Falle, sollte der Organist jedoch die kleingedruckten Stichnoten nicht spielen. Möge diese "St. Josefs-Messe" sowohl den Ausführenden als auch den Zuhörern viel Freude bereiten. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag | |
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Stille Nacht, heilige Nacht (2001)
36 Advents- und Weihnachtslieder für variable Besetzung (Holz, Blech, Streicher, Blockflöten, Gem. Ensemble, Blasorchester und Volksgesang ad lib.)
Die derzeit gebräuchlichsten Weihnachtslieder stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert wie beispielsweise "Stille Nacht, heilige Nacht", "O du fröhliche, o du selige", "Alle Jahre wieder", "Ihr Kinderlein kommet" u. v. m. Die Existenz von Krippen- und Hirtenliedern kann aber schon seit dem 11. und 12. Jahrhundert nachgewiesen werden. Die hier vorliegende Sammlung enthält über dreißig Advents- und Weihnachtslieder, die sich in unserem Kulturkreis besonderer Beliebtheit erfreuen. Die vierstimmigen Sätze entsprechen entweder den Originalen oder tradierten Singgewohnheiten. Jedem Lied wurde ein kurzes Vorspiel, also eine Intonation, vorangestellt. Während die vier Stimmen als "Grundsatz" anzusehen sind, handelt es sich bei der fünften- lediglich um eine "Oktavkoppel" der Baßstimme. Diese Ausgabe kann zum einen als Volksgesangsbegleitung (mit Vorspielen), aber zum anderen auch als reine Instrumentalmusik (ohne Vorspiele) verwendet werden. Ausgeführt können die Liedsätze von einer Orgel (Klavier), von Blechbläsern, Holzbläsern, Streichinstrumenten, gemischten Ensembles, aber genau so gut auch von einer Musikkapelle oder einem Blasorchester. Sogar das Mitspielen von Streichinstrumenten, Blockflöten bis hin zur Zither, Hackbrett usw. ist möglich. Es muß lediglich auf eine gleichgewichtige Verteilung der vier bzw. fünf Stimmen geachtet werden. Die Stimmenausstattung ist äußerst mannigfaltig und beinhaltet folgende Einzelstimmen:
Verlag: Koch Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Leicht |
Koch Musikverlag | |
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Tanzen, tanzen (2008)
Text: Volksgut, Musik: Gottfried Veit
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Pro Organo | |
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Tiroler Lieder-Suite (2009)
Für gemischten Chor zusammengestellt und arrangiert:
Zu Mantua in Banden, Ach Himm´l es ist verspielt, Jesu Herz, dich preist mein Glaube, Auf zum Schwur, Tiroler Land Die vier Lieder die hier zu einer "Tiroler Lieder-Suite" zusammengefasst wurden haben eines gemeinsam: sie markieren bedeutungsvolle Ereignisse der Geschichte Tirols. Das Lied "Zu Mantua in Banden", das gerne als das "Neue Andreas Hofer-Lied" bezeichnet wird, wurde am 02. Juni 1948 mit Gesetz des Tiroler Landtages zur "Tiroler Landeshymne" erhoben. Der Text dieses Liedes stammt von Julius Mosen (1803-1867), der neben zahlreichen Gedichten und Balladen auch Dramen sowie historische Trauerspiele verfasste. Die Musik von "Zu Mantua in Banden" schrieb der in Klosterneuburg geborene Komponist Leopold Knebelsberger (1814-1869). Neben dem im Jahre 1844 komponierten "Andreas Hofer-Lied" schrieb Knebelsberger noch nahezu 300 volkstümliche Lieder und Instrumentalstücke. Als das "Alte Andreas Hofer-Lied" gilt allgemein das Tiroler Volkslied "Ach, Himm´l, es ist verspielt". Mündlichen Überlieferungen nach soll Andreas Hofer (1767-1810) dieses Lied in den Tagen vor seinem Tod - er wurde am 20. Februar 1810 in Mantua von den Franzosen erschossen - im Gefängnis von Mantua gedichtet haben. Es weist gewisse Ähnlichkeiten mit einem damals sehr bekannten Soldatenlied auf, das aus der Zeit um 1780 stammt. "Ach, Himm´l, es ist verspielt" besitzt einen epischen Charakter, da dieses Lied den Dialog zwischen einem Soldaten und dem Tod darstellt. Angesichts der militärischen Bedrohung Tirols durch Frankreich, gelobten die Landstände 1796 die besondere Verehrung des heiligsten Herzens Jesu. ("Herz-Jesu-Bündnis"). Dieses Gelöbnis wird bei festlichen Gottesdiensten in ganz Tirol, am "Herz-Jesu-Sonntag", Jahr für Jahr erneuert. An diesen Gedenktagen wird es wohl kaum eine kirchliche Feier geben, bei der nicht das Lied "Jesu Herz, dich preist mein Glaube" erklingt. Die Weise dieses Liedes stammt aus dem Jahre 1876 und wurde von C. Jaspers erdacht. Der gegenwärtig verwendete Text erhielt 1950 durch Maria Luise Thurnmair eine gleichermaßen würdige wie gültige Form. Der ehemalige Brixner Domkapellmeister und Komponist Ignaz Mitterer (1850-1924) schrieb über 200 Werke, von denen der Großteil der sakralen Musik angehört. In seinem umfangreichen Oeuvre finden sich nicht weniger als 40 Messen, aber auch zahlreiche weltliche Lieder und Chorwerke. Im Jahre 1896, also zur Hundertjahrfeier des Tiroler Gelöbnisses, komponierte Ignaz Mitterer das heute allseits bekannte Herz-Jesu-Bundeslied "Auf zum Schwur, Tiroler Land". Dieses Lied, nach einem Text von Josef Seeber, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und hat sich überaus weit verbreitet. Verlag: Tss Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
Tss Musikverlag | |
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Trialog (2000)
Für zwei Orgeln, zwei Trompeten und Röhrenglocken
Beim Werk TRIALOG von Gottfried Veit handelt es sich um einen Kompositionsauftrag des Südtiroler Künstlerbundes. Da dieses Werk in Hinblick auf eine Darbietung im Bozner Dom komponiert wurde, sind mehrere Besonderheiten dieses sakralen Raumes mitberücksichtigt worden: Einerseits ist der Dom bzw. die Bozner Propsteipfarrkirche eine "Maria Himmelfahrts-Kirche" und andererseits besitzt dieses Gotteshaus eine große- sowie eine kleine Orgel. Als Huldigung an die Muttergottes wurde nicht nur die bekannte Liedweise "Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn" (Paderborn 1765) ins Zentrum der Komposition gestellt; das Werk beginnt zudem mit dem berühmten "Salve Regina-Thema", (in den Röhrenglocken) dessen Disposition der Anordnung der vier Kirchenglocken des Bozner Domes entspricht. Während die beiden Orgeln teilweise durch Mischklänge und harmonische Überraschungen das Transzendentale darzustellen versuchen, signalisiert das naturtönige Trompetenpaar, mit nahezu archaischen Klanggestalten, die Erdverbundenheit des Menschen. Am Ende der Komposition, verschmelzt sich dann Dies- und Jenseitiges zu einer übergeordneten Einheit. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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Variationen für Bläserquintett (2002)
Über ein Thema von N. Paganini
Für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Die VARIATION ist ein elementares Kompositionsmittel, dessen sich nahezu alle Tonschöpfer bedienten. Allein die Ausschmückung einer Melodie bei ihrer Wiederholung folgt bereits diesem Prinzip. Da es Variationen in allen Formen und Gattungen der Musik gibt, haben sie wahrscheinlich ihren Ursprung im menschlichen Spieltrieb. Wird ein musikalisches Thema "verändert" so spricht man von melodischen-, harmonischen- oder rhythmischen Variationen. Zwei Typen haben sich im Laufe der Zeit besonders etabliert: die Charakter- und die Figuralvariation. In den VARIATIONEN FÜR BLÄSERQUINTETT von Gottfried Veit erscheint das prägnante Thema von Niccoló Paganini (1782 – 1840) in fünf verschiedenen Gestalten. Jede Variation ist einem der Instrumente zugedacht. Es beginnt mit einer virtuosen Variation der Klarinette, geht mit einer beschwörenden Melodie der Oboe weiter, bringt dann heitere Kapriolen der Querflöte an die sich eine elegische Kantilene des Hornes anschließt. Zum Abschluß spielt das Fagott noch witzige Figuren als fünfte und letzte Variation. Diese Variationenreihe wird von einer kurzen Einleitung und einem bewegten Finale eingerahmt. Dass vor der ersten Variation das Thema in seiner Urgestalt erklingt, entspricht einer tradierten Gepflogenheit. Die "Variationen für Bläserquintett" von Gottfried Veit entstanden als Auftragskomposition des "Südtiroler Künstlerbundes" und wurden am 5. Juli 2002 - anläßlich des IGEB-Kongresses - in Lana vom Bläserquintett "Classix Quintitas" uraufgeführt. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer/Schwer |
Tatzer Musikverlag | |
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Vier Südtiroler Volkslieder (1997)
In einfachen Sätzen für Oberchor
Juche Tirolerbua, Wia machens denn die Bauern, S` Bettelweibele, Wiegenlied |
Tss Musikverlag | |
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Vier Südtiroler Volkslieder (1997)
In einfachen Sätzen für gemischten Chor
Mir wölln a Liedl stimmen an, Drunten ban Pseirergrabn, Wiegenlied; Die erst´n drei Tanzlen |
Tss Musikverlag | |
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Vier romantische Lieder (1999)
Für mittlere Singstimme und Klavier
Text: Anton von Lutterotti Nachtlied, Was aber bliebe, Wintersonnwend, Kleiner Apfel |
Tss Musikverlag | |
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Weihnacht in Südtirol (2004)
16 Volkslieder in Sätzen für gemischten Chor
Keine Zeit im Jahreskreis hat so viele Liedschöpfungen hervor gebracht, wie die Weihnachtszeit. Weihnachten ist ohne Zweifel "Das Fest der Feste", wenngleich die Geburt Christi in den verschiedenen Ländern auch ganz unterschiedlich gefeiert wird. Eine Besonderheit ist es aber allemal, die weihnachtliche Zeit im Alpenland mitzuerleben. In diesem Kulturraum wurde bereits seit Menschengedenken außergewöhnlich viel musiziert. Die Pflege des bodenständigen Kulturgutes ist wohl ein unverkennbarer Ausdruck der Bewohner des Alpenlandes. Kein Wunder also, wenn sogar das kleine Land Südtirol über einen fast unüberschaubaren weihnachtlichen Liedschatz verfügt. Dieses klingende Kulturgut beinhaltet Adventslieder, Verkündigungslieder, Lieder zur Herbergssuche, Lieder zur Geburt Christi, Krippenlieder, Hirtenlieder, geistliche Wiegenlieder u. a. m. Alle haben aber eines gemeinsam: sie besingen das wunderbare Geschehen der Weihnacht. Die sechzehn in dieser Sammlung vorliegenden weihnachtlichen Volkslieder aus Südtirol stammen sowohl aus den Hauptorten als auch aus den entlegendsten Bergdörfern dieser traditionsreichen Landschaft. Die vierstimmigen Sätze für gemischten Chor wurden bewusst schlicht und einfach gehalten, um einerseits den Volkston zu bewahren und andererseits den leistungsschwächeren Chören entgegenzukommen. Die Tonsprache dieser Liedsätze entspricht also weitgehend den tradierten Singgewohnheiten. Möge dieses kleine Kompendium weihnachtlicher Volkslieder aus Südtirol viele Herzen nicht nur erreichen, sondern sie auch mit Freude erfüllen. Verlag: Tatzer Musikverlag Schwierigkeitsgrad: Mittel Schwer |
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