Von Richard Strauss, Bearbeitung für sieben B-Klarinetten und Bassklarinette von Gottfried Veit
Kategorie: Konzertante Musik
Im Jahre 1911 wurde die Oper „Der Rosenkavalier“ op. 59 von Richard Strauss in Dresden aus der Taufe gehoben. Vielleicht ist dieses Bühnenwerk deshalb zu seiner meistaufgeführten Oper geworden, da es gleich mehrere ohrenfällige Walzer beinhaltet. Wegen ihrer besonderen Beliebtheit stellte Richard Strauss persönlich gleich mehrere Orchesterfassungen dieser Tänze her. Kompositorisch ging er sogar so weit, dass er sich bei seinem Wiener Namensfetter „Josef Strauß“ thematisch an den „Dynamiden-Walzer“ anlehnte.
Im Laufe der Zeit wurden die Walzerfolgen aus dem „Rosenkavalier“ nicht nur für Klavier zu zwei- und zu vier Händen, sondern auch für ganz unterschiedliche Instrumentalbesetzungen bearbeitet. Das jüngste all dieser Arrangements ist die hier vorliegende Fassung für sieben B-Klarinetten und Bassklarinette aus der Feder des Südtiroler Komponisten Gottfried Veit. Der Charakter dieser hinreißenden Musik kann nicht anders als mit Prädikaten wie parodistisch, melancholisch, nostalgisch, zeitgemäß und rauschhaft beschrieben werden. Das wirklich Zauberhafte dieser Komposition ist aber die Tatsache, dass die damals gänzlich unverbrauchten harmonischen Wendungen bis auf den heutigen Tag nichts an ihrer Faszination eingebüßt haben.